Darf KI den Menschen ersetzen? Mit Wolfram Eberhardt vom Erzbistum Köln

Shownotes

Darf KI den Menschen ersetzen? Ein Kirchen-Sprecher zieht Grenzen

Eine Organisation mit mehr als 10.000 Mitarbeitenden führt Enterprise-KI ein und sagt zugleich, dass Seelsorge, Priester und andere zutiefst menschliche Aufgaben nicht automatisiert werden dürfen. Das Erzbistum Köln zeigt damit einen Konflikt, der bald viele Unternehmen betrifft. Wie wird Arbeit effizienter, ohne den Menschen nur als Kostenfaktor zu behandeln?

In dieser Folge spricht Simon Biela mit Wolfram Eberhardt, Bereichsleiter Medien & Kommunikation und Pressesprecher des Erzbistums Köln. Es geht um konkrete KI-Anwendungen in einer großen kirchlichen Organisation, wirtschaftlichen Druck durch sinkende Einnahmen, Governance und die Grenzen automatisierter Arbeit. Die Kirche wird dabei zum überraschenden Testfall für eine unternehmerische Frage: Was verändert KI, wenn der Mensch unersetzlich bleiben soll?

Darum geht’s:

  • Enterprise-KI und konkrete Anwendungen in der Kirchenverwaltung
  • wirtschaftlichen Druck und den Anspruch, KI nicht zum Restrukturierungsprojekt zu machen
  • KI-Governance zwischen IT, Inhouse Consulting und KI-Board
  • die Grenzen von Automatisierung bei Seelsorge, Bildung und menschlicher Nähe
  • und die Frage: Welche Arbeit darf KI einem Menschen abnehmen?

Eine Folge über Effizienz ohne reinen Stellenabbau, menschliche Arbeit als strategischen Wert und die neue Verantwortung von Organisationen, ihre Grenzen für KI selbst zu bestimmen.

Über Wolfram Eberhardt

Wolfram Eberhardt ist Bereichsleiter Medien & Kommunikation und Pressesprecher des Erzbistums Köln. Er verbindet Erfahrung aus Industrieunternehmen mit der Perspektive einer großen kirchlichen Organisation. In seiner Arbeit beschäftigt er sich unter anderem damit, wie digitale Technologien und KI Kommunikation und Zusammenarbeit verändern, ohne den menschlichen Kern der Organisation aus dem Blick zu verlieren.

Wolfram Eberhardt auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/wolframeberhardt Erzbistum Köln: https://www.erzbistum-koeln.de/

AI & Why Review Ein Essay im Monat. Die unbequemen Fragen aus den Gesprächen bei AI & Why. Weitergedacht und eingeordnet. Jetzt abonnieren! http://www.ai-why.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Dann dürften Sie keine KI-Projekte in Ihrer IT-Abteilung starten, um Personalkosten einzusparen.

00:00:05: Korrekt?

00:00:07: Ja wenn das sozusagen dieses kurz und direkte Ziel hätte dann ist es in der Tat so richtig.

00:00:12: Gibt es sowas

00:00:12: wie einen wirtschaftlichen Druck bei Ihnen im Erzbistum?

00:00:20: Willkommen bei einer neuen Folge von AI&Y!

00:00:23: Unser Versprechen Wir finden raus was sich wirklich durch KI verändert.

00:00:27: Und heute schauen wir an eine Organisation in der die wenigsten Veränderung vermuten und vielleicht Veränderungen durch KI vor allem vermuten, nämlich die Kirche.

00:00:36: Und das machen wir gemeinsam mit

00:00:39: Wolfram Eberhardt.

00:00:40: Genau!

00:00:41: Und Wolfram ist Bereichsleiter Medien- und Kommunikation im Erzbistum Köln.

00:00:46: Und bevor Sie jetzt wegschalten und denken, was habe ich eigentlich als wirtschaftsverantwortlicher mit der Küche zu tun?

00:00:54: Das ist deutlich mehr.

00:00:55: Als sie vermutlich denken.

00:00:57: Ich selbst war in der Vorbereitung extrem überrascht.

00:01:01: Und ich glaube, Sie werden es gleich auch sein.

00:01:03: Und warum deshalb Herr Eberhardt?

00:01:07: Wie groß ist eigentlich das Erzbistum Köln?

00:01:11: Geografisch reicht es erst mal zwischen Wuppertal im Norden und Bonn im Süden, aber das ist vielleicht erstmal nur so links und rechts vom Rhein.

00:01:21: deutlich über diesen Kreischen auch die Menschen anzugrechnen, weil Kirchen gibt es natürlich überall und wir sind natürlich mit unseren Diensten nicht nur für die Katholiken da sondern für alle Menschen.

00:01:32: Wenn unsere Notfallseesorger rausfahren dann fragen sie ja natürlich nicht als erstes ob jemand katholisches

00:01:37: vor allem will ich aber darauf hinaus wie das Erzbistum selbst organisiert ist.

00:01:41: was ist das für eine Organisation?

00:01:43: Wie viele Menschen arbeiten da?

00:01:45: Also das sind sicherlich deutlich über zehntausend Menschen.

00:01:47: Wenn man sich die Menschen in den pastoralen Diensten, in den diakonischen Einrichtungen anschaut im Generalvekarat und in den Schulen oder in den Kindertagesstätten dann sind es wirklich sehr viele Menschen, die natürlich draußen vor allem in verschiedenen Orten ganz viele Jobs machen und natürlich auch Menschen in Not helfen, Menschen in besonders herausfordernden Situationen helfen.

00:02:10: Und sie haben nicht nur zehntausend Mitarbeitende eigentlich in der Kirche, sondern es gibt tausend dreinhalb Einrichtungen die Sie verwalten tatsächlich auch und das tun Sie sind so ein bisschen ähnlich organisiert.

00:02:20: Eigentlich wie ein großes Unternehmen.

00:02:22: Sie haben eine IT-Abteilung.

00:02:24: Es gibt bei Ihnen einen KI-Bord.

00:02:25: sogar was ich gelesen habe Das ist eher ein kleiner Konzern als dass das ne Kirche ist was man von außen oft nicht denkt Und manches von dem, was Sie gleich sagen werden oder die Wörter, die sie benutzen muss man vielleicht übersetzen.

00:02:38: Sie sagen zum Beispiel das Generalvikariat für unsere Zuhörer ist dass sie kommen übrigens ja auch selber früher aus der... aus der Industrie ist das vielleicht die Zentrale.

00:02:49: Dann sagen Sie Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft, das sind vielleicht sowas wie Tochtergesellschaften oder Niederlassungen... Kann man

00:02:55: auch vergleichen?

00:02:56: Ja klar!

00:02:57: Genau.

00:02:58: aber die Probleme, die sie haben, sind an ganz vielen Stellen die gleichen wie dass die Leute da draußen in ihren Wirtschaftsbetrieben haben und dazu haben sie einen Ich nenne das mal obersten Governance-Verantwortlichen, und das ist kein Gringer als der Papst.

00:03:13: Und er gibt ihn auch noch Vorgaben unter anderem jetzt neuerdings auch zu KI.

00:03:17: Zudem werden wir gleich auch noch so ein bisschen kommen tatsächlich.

00:03:20: was mich aber zuerst interessiert ist Mal bevor wir jetzt dann im Detail ein bisschen reinschauen Was würden Sie sagen?

00:03:26: Ist die größte Veränderung Die durch KI bei Ihnen bisher stattgefunden hat?

00:03:32: ich meine nicht die schönste und die die wir jetzt am tollsten verkaufen können sondern was würden sie sagen ist die größte veränderung tatsächlich?

00:03:43: ja dass man tatsächlich einen super assistenten bekommen hat ein super sparringspartner mit dem an sich austauschen kann wo man natürlich auf der anderen seite auch immer überlegen muss es ist tatsächlich nur ein sparring partner und ich muss am ende tatsächlich selber die passenden Schlussfolgerung ziehen, aber im Sinne von Sparringspartner.

00:04:01: Im Sinne von Challenge ist glaube ich die KI an den Stellen wo wir sie jetzt auch bei uns einsetzen und das sagen ja viele Mitarbeitende wirklich Klasse!

00:04:11: Viele Mitarbeiter sagen dass wer nutzt denn bei ihnen die KI tatsächlich?

00:04:15: Also wir haben sie noch nicht super flächendeckend ausgeholt.

00:04:18: es ist zurzeit über Piloten und es war eben auch uns ganz wichtig, dass wir eben wie so schön heißt auch Use Cases sehen.

00:04:25: Das heißt die Leute mussten sich tatsächlich... Die Bereiche mussten sie sich tatsächlich bewerben und sagen okay ich habe ein Use Case wo ich die KI sinnvollerweise einsetzen kann, wo ich quasi dann eben entsprechend auch einen Mehrwert erzielen kann.

00:04:37: also wir wollten die sozusagen nicht einfach wie Kamelle quasi so übers Volk verteilen und das hat natürlich auch schon mal dabei geholfen so bisschen die Sinne zu schärfen um wirklich zu überlegen, wo brauche ich die und wo bietet sie tatsächlich mehr Wert?

00:04:51: Warum wollten Sie die nicht wie Kamelle verteilen?

00:04:53: ist es vielleicht auch ein guter Ansatz zu sagen.

00:04:57: Ich gebe erstmal jedem dieses neue Werkzeug stelle ich mal zur Verfügung und guck mal wofür sich's einsetzen.

00:05:02: Ja das sind in der Tat so die zwei herangehensweisen.

00:05:05: aber in dem Fall haben wir wirklich auch so einen Business-Ansatz gewählt weil es ist tatsächlich auch nicht ganz billig und insofern haben wir da auch ein bisschen auf die Kosten geachtet einzuführen, dass man auch relativ schnell sieht okay welchen Mehrwert bringt die eigentlich für unsere Organisation.

00:05:22: Okay zu kosten kommen wir gleich auch nochmal.

00:05:24: das finde ich auch sehr interessant im Zusammenhang mit der Kirche weil sie momentan mit das ist ja allgemein bekannt schrumpfende Mitgliederzahlen und so zu kämpfen haben.

00:05:32: da werden wir gleich aber noch mal ein bisschen näher drauf einkommen.

00:05:35: ok Sie haben gesagt Man hat sich also mit Use Cases beworben.

00:05:39: Welche Use Caces haben denn gewonnen?

00:05:40: Haben Sie ein Beispiel dabei?

00:05:41: Ja klar, die Weltkirche ist ein großer Bereich innerhalb des General-WKJHZ.

00:05:48: Was heißt das, die weltliche

00:05:49: Kirche?

00:05:49: Genau muss man natürlich erklären!

00:05:51: Wir leben ja sozusagen nicht nur für uns als Erzbistum Köln sondern wir schauen natürlich... wirklich in die Welt hinaus und sind auch ein Teil von Weltkirche.

00:06:00: Und haben tatsächlich eben rund um den Klobus eine Menge an Projekten, die wir aus Köln heraus unterstützen.

00:06:06: Und umgekehrt bedeutet das, dass dann im Projektpartner sich bei uns im Erzbistum bewerben irgendeinen Sanitärprojekt, ein köchliches Projekt in Lateinamerika oder in Asien, Indien oder anderswo wo man der köchliche Schule wieder neu aufbauen will Ähnliches.

00:06:23: Und so kommen quasi Bewerbungen aus der ganzen Welt für Zusammenwaltsprojekte rein oder aus der Ukraine.

00:06:28: Ich war mit dem Kardinal vor einer Weile in der Ukraine, aus der Ukraine kommen natürlich Projekte ein und die gilt es sozusagen immer zu bewerten und sie können sich vorstellen das sind von den Unterlagen, die da reinkommen zum Teil ganz unterschiedliche Qualitäten.

00:06:43: Wir wollen das ja auch nicht so bürokratisch machen.

00:06:45: Das sind Leute, die im Zweifelsfall in der Notsituation sind, die sagen Mensch könnte uns solidarisch bei irgendeiner Notlage helfen, die wir jetzt geraten sind und die wollen jetzt nicht neunundneinzig Papiere ausfüllen?

00:06:55: Insofern sind die Unterlagen die dann eingereicht werden nicht immer von der gleichen Qualität.

00:06:59: auf der anderen Seite müssen wir natürlich auch darauf achten dass wir wirklich auch Projekte mit Geld bedenken, dass es auch eine Qualität hat.

00:07:05: Es ist sozusagen Geld was wir sinnvoll einsetzen wollen.

00:07:09: Und da hilft halt die KI bei der Bewertung dieser Unterlagen, allein schon mal erst einmal bei der Übersetzung der Unterlagen.

00:07:15: das sind ja auch ganz unterschiedliche Sprachen.

00:07:17: wir können jetzt nicht alle sozusagen bitten sozusagen mit Kölner Sprachduktus uns die Unterlagen einzureiten also in unterschiedlichen Sprachen und unterschiedliche Qualitätsniveaus.

00:07:27: und da hilft die KI beider Sichtungen solcher unterlagen um dann zu sagen okay jetzt haben wir das schon mal auf einem gewissen Level damit die Kolleginnen und Kollegen im Weltkirche schonmal sagen können ok dass ist ein Projekt Ja, das sieht gut aus und das kann ich vor allen Dingen mit anderen Projekten aus anderen Kontinenten auch irgendwie vergleichen.

00:07:46: Stelle ich mir moralisch schwierig vor?

00:07:48: Die sind ja alle in der Notlage die Projekte, die bei Ihnen eingereicht werden.

00:07:50: Ich meine das Problem hatten Sie ja schon vorher ohne KI vermutlich.

00:07:53: aber jetzt entscheidet die KI natürlich darüber wer bekommt das Geld und wer bekommt es nicht und alles.

00:07:58: Nein genau das ist natürlich der Punkt.

00:08:00: Es ist auch hier tatsächlich nur jemand jemand, der dabei hilft sozusagen Informationen erst mal zu strukturieren und zu organisieren.

00:08:10: Und natürlich gibt es dann in denjenigen die sich das nochmal genauer anschauen und am Ende spricht man ja logischerweise auch mit den Projektpartnern vor Ort dann noch einmal intensiver.

00:08:18: also im Zweifelsfall fahren Referenten dann auch ins Land und schauen sie das genau an wenn ein größeres Projekt ist.

00:08:24: aber Sie haben halt aus der ganzen Welt Projekte anfragen und die müssen sie im Prinzip erstmal so bisschen klasstern.

00:08:30: Okay wer ist bei Ihnen für diese KI-Projekte verantwortlich sind.

00:08:34: Irgendwo gibt es eine zentrale Organisation, macht das die IT-Abteilung bei ihnen?

00:08:38: Es gibt ganz unterschiedliche Konstrukte in Firmen.

00:08:42: der einer hat ein CAIO oder der andere hat das in der IT Abteilung verankert oder jemand anders wiederum sagt dass ist für uns maßgeblichen kulturelles Problem.

00:08:50: Je mehr ich über KI höre, desto mehr Fragen habe ich.

00:08:53: Ich bin selber Digitalunternehmer und mitten in diesem Umbruch.

00:08:56: In meinem Podcast A&Y spreche ich mit Unternehmern, CIOs Geschäftsführern über genau diese Fragen Was funktioniert?

00:09:04: Und was funktioniert nicht?

00:09:06: Wo wird Geld verbrannt und warum funktionieren Projekte nicht?

00:09:10: Wenn dich die gleichen Fragen beschäftigen dann abonnier den Kanal AI & Y.

00:09:18: Ja, das ist natürlich schon sehr stark von der IT getrieben.

00:09:21: Weil man da natürlich auch schauen muss welche IT-Strategie fahren wir insgesamt?

00:09:24: weil wir natürlich ja überhaupt wie alle Unternehmen auch über eine große Toollandschaft verfügen.

00:09:30: und letztlich muss man natürlich auch die IT da sinnvoll einbinden.

00:09:33: und sie kennt das Lieblingsstichwort in der IT Schnittstellen.

00:09:36: Die passt das sozusagen.

00:09:37: und aus welchen Quellen kann sich auch KI dann letztlich informatorisch bedienen?

00:09:43: Das ist ja dann auch wieder die Frage was haben wir sozusagen intern an Reliable-Sources, woraus ich die KI dann wieder sinnvollerweise bedienen kann.

00:09:50: Also insofern ist die IT da schon wichtig.

00:09:53: aber wir haben auch ein sogenanntes Inhauskonsulting also eine internen Unternehmensberatung, die eben auch gerade solche Projekte mit vorantreibt damit sie dann eben auch effizient laufen.

00:10:02: Also sofern klar ist die it natürlich schon ein Stück weiter treibbar.

00:10:06: Wir

00:10:06: haben jetzt gerade von Reliable Sources gesprochen und Data und AI-Mann.

00:10:12: Und das interessiert mich natürlich vor allem, was sind denn das für Daten über die wir überhaupt bei der Kirche da sprechen?

00:10:18: Das ist tatsächlich dadurch dass wir jetzt in der Anfangsphase sind noch so ein bisschen die Crux.

00:10:24: wie kriegen wir sozusagen da Die KI sozusagen mit internen Quellen eben fitter gemacht und wir stellen natürlich fest, dass auch unsere internen Quellen nicht immer so richtig gut sind.

00:10:33: Dass man sich wirklich gut die nutzbar machen kann.

00:10:36: also fangen wir mit unserem eigenen Intranet an wird das ich quasi ja informatorisch verantwortlich bin.

00:10:42: aber da stehle ich natürlich Mitblick auf unser Intranett fest.

00:10:44: okay Das ist eh wie im Internet auch Da ist nicht alle Informationen aktuell.

00:10:49: Also da kann auch die KI wenn sie unserer Intranette durchsucht möglicherweise zu völlig falschen Schlussen kommen.

00:10:55: Mit diesem Problem kann ich Ihnen schon mal sagen, sind Sie nicht allein.

00:11:00: Das ist ein häufiges Thema.

00:11:02: Genau weil KI braucht Kontext und die Frage ist wo kriegt sie den Kontext?

00:11:05: Ja genau!

00:11:06: Und wenn der Kontext nicht sauber ist dann ist es eben schwierig.

00:11:10: Okay jetzt habe ich gelesen in ihrem Amtsblatt so... Musste mich so ein bisschen auch mit diesen ganzen Begriffen bei Ihnen vertraut machen.

00:11:19: Ich habe in Ihrem Amtsblatt aber einen Wort gelesen, was mich hat aufhorchen lassen weil ich es neben dem Amtsbrett nicht erwartet habe und zwar war das im Juli jetzt.

00:11:28: Da haben Sie etwas geändert an Ihrer KI-Verordnung die sie schon länger haben übrigens seit zwei Jahren Und zwar haben Sie ein sogenanntes KI-Bord eingerichtet.

00:11:38: Was hat's damit auf sich?

00:11:41: letztlich wie bei anderen Dingen auch, wenn man große Projekte managet dass man natürlich einfach da auch eine gewisse Qualität in solche Themen reinbringen will.

00:11:49: Dass man die auch wirklich vernünftig auch zukunftsgerichtet beurteilt.

00:11:55: und letztlich ist so ein Board natürlich auch dafür da um quasi Entwicklung in den Blick zu nehmen und natürlich kritische Entwicklungen möglicherweise in denblick zu nehmen aber natürlich wieso ich sagen auch im Sinne von Vorzeitprozess was bedeutet es?

00:12:06: wie geht's weiter?

00:12:08: worauf müssen wir uns einstellen?

00:12:09: Also das ist wirklich eine Gruppe an Menschen, die trifft sich regelmäßig und trifft Entscheidungen zu.

00:12:14: Was machen wir mit KI bei uns?

00:12:18: Im Sinne von Bewertung...

00:12:19: Sie haben ein KI-Bord tatsächlich.

00:12:21: Ich kann mir nicht so vorstellen dass der Kardinal dann im KI-Board sitzt und Entscheidungen betrifft.

00:12:26: Das richtig aber extrem.

00:12:28: Viel was das Thema betriffte.

00:12:29: als wir die EnterpriseKI es eingeführt haben war ja einer der ersten der sozusagen die Anwendung bekommen hat und war auch sehr neugierig wie er hier selber Datenquellen damit erschließen kann, Textes zusammenfassen etc.

00:12:42: Also das fand er auch extrem spannend.

00:12:44: Was macht der Kardinal damit?

00:12:45: Schreibt ihr seine Predigt damit?

00:12:46: Nein!

00:12:46: Das ist eben tatsächlich der Unterschied.

00:12:49: die Predigten sind für ihn ein so essentieller Teil seiner Arbeit weil er sagt Verkündigung das ist es eigentlich und das ist ein so wichtiger Dienst den ich erfülle.

00:12:59: meine Predigen das isst Meine Arbeit und die ist hoffentlich.

00:13:03: Und das geht man ja in der Kirche davon aus, wenn man so eine Predigt schreibt dass sie auch mit einer gewissen Inspiration einhergeht und insofern Ja also die Predigten Skandinalen sind tatsächlich KI frei.

00:13:14: Jetzt haben Sie ganz viele Priester In den einzelnen Niederlassungen oder Pfarrn Wo die tatsächlich dann predigen.

00:13:22: jetzt könnte ich mir das so vorstellen da sitzt ein Priester Der sitzt an jeden Sonntag vor dem gleichen dreißig fünfzig Leuten Darf der seine Predigt mit KI schreiben?

00:13:34: Ja, das mit dem Durfen ist so eine Sache.

00:13:36: Der Papst hat sich ja diesbezüglich auch relativ eindeutig geäußert und hat gesagt lasst es.

00:13:42: Das wäre sicherlich auch ne Empfehlung erst zu lassen weil die Predigt ist ein so wichtiger Teil wenn man sich überlegt wann komme ich tatsächlich mit Menschen in Kontakt?

00:13:49: Wann habe ich eine Möglichkeit mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen etwas mitzugeben sie möglicherweise Fragen aufmerksam zu machen und ihm hoffentlich auch Antworten zu geben.

00:14:03: Das ist so ein wichtiger Teil, da sollte man auch wirklich Zeit für einsetzen und das sollte auch wirklich das sein was man selber fühlt und glaubt und was man aufgrund seines theologischen Sputrums ja auch glücklicherweise weiß.

00:14:19: stichwort wie kann ich Bibeltexte auslegen?

00:14:23: Wie kann ich sozusagen mit den Dingen aus mit den Dingen arbeiten, die sozusagen sich über zweitausend Jahre Kirchengeschichte entwickelt haben.

00:14:32: Aber Sie überprüfen das nicht?

00:14:33: Ob der Priester das machte oder nicht?

00:14:34: Weil das ist ein Problem was wir in der Wirtschaft ja auch haben.

00:14:36: Schatten KI, da benutzen Leute irgendwie KI-Tools obwohl sie das vielleicht nicht sollen oder geben da Dinge ein, die sie da vielleicht nicht eingeben sollten.

00:14:45: Überprüfen Sie das?

00:14:47: Die Kirche ist dezentral,

00:14:49: d.h.,

00:14:49: wir können indem sind jetzt A natürlich Datenschutz schon mal sowieso aber nein Wir können jetzt nicht aus einem fernen Köln quasi schauen, ob in Wuppertal ein Priester seine Predigt mit KI schreibt.

00:15:02: Nein und würde mir wie gesagt auch nicht tun.

00:15:03: das ist in dem Sinne eine Empfehlung die der Papst gibt aber es sind in dem Sinn jetzt ja kein Wettdikt.

00:15:09: also es sind im Sinne nicht irgendwie festgelegt.

00:15:13: wenn du deine Predigt Mit KI schreibst dann passiert dieses und jedes.

00:15:19: Aber der Priester hat einen KI-Tool von ihnen bekommen Also sind sie dafür zuständig?

00:15:23: Soweit haben wir es tatsächlich noch nicht ausgerollt.

00:15:25: Wir sind im Generalbikerjahr erst mal unterwegs und haben quasi da jetzt diese Startphase, die Piloten haben sozusagen die Projekte, die sich beworben haben, die wir jetzt umsetzen und gehen sozusagen Schritt für Schritt vorab.

00:15:40: Jetzt kommen Sie selber tatsächlich aus der Wirtschaft?

00:15:43: Sie waren vorher auch im Medienbereich in großen Industrieunternehmen tätig ... vergleichen mit dem was Sie jetzt in Kirche sehen.

00:15:52: Wo würden sie sagen, das wäre in der Industrie anders gelaufen?

00:15:56: Gerade im Bezug auf KI.

00:15:59: Klar wenn ich mich mit meinen Kollegen unterhalte dann ist man natürlich in der industrie im Hinblick auf KI Anwendung und ich sage mal wie weit sich KI-Lösungen wirklich schon durchgängig in Unternehmen verbreitet haben deutlich weiter voraus.

00:16:15: Umgekehrt kann ich dafür sagen, sind wir sicherlich was das erst bis zum Köln betrifft relativ weit vorne.

00:16:19: Was sozusagen jetzt Kölch in Deutschland betrefft und wie weit wir jetzt tatsächlich so eine Enterprise KI eben auch bei uns implementieren.

00:16:27: Aber klar ist im Vergleich zur Industrie hängen wir hinterher.

00:16:30: Das muss man klar konstatieren.

00:16:32: Warum

00:16:32: hängen Sie hinterher?

00:16:34: Ist das ein Mindset-Thema in Ihrer Belegschaft?

00:16:40: Gute Frage!

00:16:42: Also ich denke, wir haben es relativ früh angeschaut.

00:16:46: Aber in der Industrie gibt es natürlich, ich kann das nur für die Industrie sehen.

00:16:50: Die KI schon auf einer sehr langen Basis was Datenanalyse betrifft nicht die generative KI.

00:16:56: aber wenn ich jetzt beispielsweise klar denke da haben wir natürlich die KI schon seit vielen vielen Jahren benutzt für Mustererkennung und ähnliches.

00:17:04: Das heißt dass Arbeit mit künstlicher Intelligenz war eigentlich Erprobt natürlich in einem sehr technischen Kontext, im Bereich F&E und dann den Schritt sozusagen zur generativen KI zu machen.

00:17:15: Der ist da natürlich auch nicht mehr sehr groß.

00:17:18: Wo kommt jetzt der Druck im Erzbistum her?

00:17:20: Dass man sagt Jetzt müssen wir es aber doch machen wenn man das lange nicht gemacht hat wo die Industrie ja schon längstens damit gearbeitet hat.

00:17:27: Ich glaube weil die Vorteile einfach ganz klar auf der Hand liegen wie man effizienter und schneller und besser arbeiten kann.

00:17:36: Die Vorteile, die anderswo gelten, gelten natürlich letztlich auch bei uns.

00:17:41: Okay, effizienter und schneller arbeiten!

00:17:43: Warum ist das für die Kirche von Vorteil?

00:17:45: In einem Wirtschaftsunternehmen ist mir das klar weil da unter Umständen Personalkosteneinsparungen mit einhergehen oder vielleicht mehr Wertschöpfung eben auch getätigt werden kann.

00:17:56: Also gibt es so was wie einen wirtschaftlichen Druck bei Ihnen im Erzbistum?

00:18:00: Auf jeden Fall, also wir müssen sparen.

00:18:02: Wir stellen natürlich fest, dass wir immer weniger Katholiken und Katholikken haben.

00:18:06: das heißt wir müssen deutlich sparen in den nächsten Jahren unsere Budgets.

00:18:10: Weniger Kirchensteuer?

00:18:11: Weniger Kürchensteuern.

00:18:12: Unsere Budgets werden in den Nächsten Jahren deutlich zurückgehen im Jahr zwanzig dreißig und folgende noch mehr.

00:18:18: entsprechend müssen wir da deutliche Veränderungen herbeiführen Und natürlich müssen wir auch effizient arbeiten.

00:18:26: Auch gerade was unsere Services sozusagen für die Kirchengemeinden betrifft, denn so ein Generalvika-Jahr hat das ist in dem Sinne ja kein Selbstzweck dass wir um uns selber und uns drehen und uns selbst bespiegeln sondern wir sind natürlich sehr stark eine Serviceseinheit um die Kirche vor Ort mit unseren Services zu unterstützen und da ist es natürlich schon sehr wichtig dass wir sie möglichst effizent unterstützen.

00:18:50: Wenn Sie jetzt an Effizienz hinzugewinnen Dann führt das ja unter Umständen irgendwann mal dazu, dass Dinge – wir nehmen jetzt mal hier Beispiel von eben wo also Projekte aus der Weltkirche analysiert wurden.

00:19:02: Das hat ja früher jemand gemacht?

00:19:04: Was macht diejenige, der das gemacht hat jetzt?

00:19:08: Der ist vielleicht bisher mit vielen Überstunden nach Hause gegangen und hat jetzt etwas weniger überstunden kann sich möglicherweise dann mal vielleicht einem Telefonat zuwenden.

00:19:18: denn genau wie wir gerade vorhin gesagt haben, die KI ist in dem Sinne Ordnetdaten strukturiert die schon mal, aber am Ende muss natürlich ein Gespräch geführt werden.

00:19:30: Das ist im Prinzip letztlich haben sie so einen Daten-Portfolio am Ende beisammen.

00:19:35: Aber bevor Sie zur Entscheidung kommen ob Sie ein Projekt in der Ukraine, in Indien oder anderswo unterstützen sprechen Sie auch mit den Menschen fahren gegebenenfalls wenn es eine größere Investition ist ja sogar auch dorthin.

00:19:46: also insofern haben Sie eigentlich dann wieder mehr Zeit um mal den Hörer an die Hand zu nehmen.

00:19:51: okay das heißt den Druck, also ich kenne das von anderen Organisationen.

00:19:57: Da gibt es auch auf Entscheider oder leuten Ziel-Levelposition natürlich einen gewissen Druck dass eine Kosteneinsparung in irgendeiner Form durch ein KI Projekt damit einhergeht weil Sie haben eben schon gesagt die KI kostet auch Geld.

00:20:12: Wir schauen jetzt vor allen Dingen erst mal wirklich an Verbesserungen der Arbeitsergebnisse und Verbesserung der Effizienz.

00:20:17: Das ist erstmal im Vordergrund Und ich glaube, da haben wir so viele Möglichkeiten.

00:20:22: Das sieht man eben schon jetzt zu Anfang.

00:20:24: und natürlich bei mir im Bereich sowieso wenn es um Kommunikation geht, um Content-Erstellung also die Erstellung von Inhalten ist das natürlich so klar auf der Hand dass man viel mehr machen kann, dass man Content-Formate viel schneller entwickeln kann und am Ende des Tages feststellt okay ich muss noch mal drauf schauen an diesem Stück auch nochmal meine eigenen Edits oder verwerfe das vielleicht auch, weil ich das was mir die KI geliefert hat möglicherweise auch für einen völlig falschen Ansatz halte.

00:20:55: Aber ich habe am Ende zum Beispiel auch bei mir im Bereich natürlich ein deutlich höheren Durchsatz.

00:21:01: Jetzt sehen viele Unternehmen diese KI-Effizienzsteigerung als eine Hilfestellung um demografische Probleme, die sie vielleicht in der Organisation haben zu lösen, weil Sie sich mehr genügend Nachwuchs bekommen.

00:21:14: bei Ihnen könnte ich mir vorstellen, wenn ich böse bin.

00:21:17: Dass in der Kirche vielleicht ohnehin nur alte Leute arbeiten oder dass es vielleicht auch gerade im Pris dann wird es vielleicht schwer die in Zukunft noch weiter zu ersetzen.

00:21:30: Ja, ist aber glücklicherweise tatsächlich nicht so.

00:21:32: Wir haben wirklich viele junge Leute und kriegen auch sehr viele Bewerbungen rein.

00:21:36: also wenn ich eine Stelle zu besetzen habe dann erträgt mir geradezu in Bewerbung.

00:21:41: Also insofern ja es funktioniert weiter wir sind als Arbeitgeber durchaus attraktiv.

00:21:47: Und das Spannende ist eben Wenn man das jetzt mal im englischen Begriff sagen würde bei uns ist es eben wirklich ein People Business.

00:21:54: Sie können ein Brießer nicht durch KI ersetzen, sie könnten seelsorgerliches Gespräch nicht durchKI ersetzen.

00:22:00: Sie können einen Notfallseelsorgern nicht durch KAI ersetzen und auch der Telefonseelsorge niemand durchKAI ersetzt.

00:22:06: Sie kann in einem Hospiz einen Seelsauger nicht durch KIA ersetzen Und sie können auch ein Lehrer in unserer ärztbeschüpfeligen Schule nicht durchKIA ersetzten.

00:22:14: und von der Erzieherin will ich mal gar nicht reden.

00:22:18: Ja, das ist sicherlich eine Besonderheit bei Ihnen in der Kirche.

00:22:20: Aber ich möchte Ihnen im einen Punkt vielleicht doch widersprechen und weiß dass die Telefonseelsorge.

00:22:25: Das ist ja einer der Fälle dieses ganze Telefonsupport-Ding wo KI nachweislich in vielen Unternehmen momentan zu einer extremen Steigung führt.

00:22:37: Jetzt habe ich eine Studie dazu gelesen, in der ich zum einen gelesen habe sehr viele Nutzern, die nützer sind.

00:22:47: K.I.,

00:22:48: als Seelsorgeansprechpartner hilfreich fanden und ich lese auch eine Studie in der steht dass Menschen bei der Telefonseelsorge sehr belastet sind, die da arbeiten und auch sagen das zum Beispiel wiederholen also Anrufer die ständig anrufen Daueranrufe oder Wiederholungs-Anrufer durchaus schon auch ne Belastung für das System sind.

00:23:07: wäre es da nicht richtig ne K. I. vielleicht vorzuschalten?

00:23:14: Der Schluss liegt nahe Aber ich denke, da gilt schon das Erstgesagte.

00:23:20: Das ist so eine wichtige Schnittstelle zu Menschen und seinen wirklich manchmal dramatischen Problemen mit denen die Menschen dann lässt sich die Telefonseelsorge anrufen.

00:23:32: Das vorzuschalten ja es würde da sicherlich auch die Effizienz erhöhen und sie könnten die Menschen die möglicherweise ihr Problem jetzt zum fünften Mal bei der gleichen Person anbringen in Anfangstrichen herausfiltern.

00:23:47: Aber Seelsorge ist eben wirklich etwas Zutiefstmenschliches und da kann ich mir sozusagen auch auf Sicht nicht vorstellen, dass es da sei mal von unserem Anspruch das wir Seelsorge auch aus einer Inspiration machen die aus dem Glauben letztlicher genährt wird, dass wir einen solchen Kontakt mit einem Menschen durch Karriersetzen.

00:24:13: aber Also ich kann das gut verstehen.

00:24:16: Das klingt erstmal logisch und das haben wir auch lange gedacht, wenn wir aber jetzt hören was Menschen an der KI alles anvertrauen und dass sie auch ein positives Erlebnis in diesem Gespräch miteinander haben ist schon die Frage ob ihr Geschäftsmodell übersetzt das mal immer nur so bisschen in die Wirtschaft nämlich diese seelsaugerischen Tätigkeiten anzubieten für ihre Mitglieder nicht doch unter Druck gerät.

00:24:42: Sie überlegen müssen, wie reagieren sie darauf?

00:24:46: Ja und dann kann man natürlich am Ende des Tages feststellen geht es natürlich darum dass wir Menschen mit Klaube in Berührung und in Verbindung bringen wollen.

00:24:55: Insofern ist es eben am ende des Tages auch doch kein Geschäftsmodell wo wir sagen naja wir wollen jetzt einfach um Marktanteile zu gewinnen quasi auf eine andere Spur überwechseln.

00:25:06: Wir nehmen das Phänomen natürlich wahr Aber unser Ansatz ist natürlich ein anderer.

00:25:11: Wir sind in dem Sinne jetzt nicht einfach nur so eine Lebensberatung.

00:25:14: klar, wir bieten eine Lebens Beratung an aber eben aus einem Glauben heraus und deswegen rufen die Leute natürlich auch an Nicht unbedingt weil sie jetzt erwarten einen Glaubensgespräch zu führen aber das ist bei uns natürlich immer das was im Hintergrund steht dass wir sozusagen ja aus einer Intention heraus auch diese Lebens beratungen machen.

00:25:34: Von daher sehen wir sozusagen was ihr auf der anderen Seite tut.

00:25:38: Da bleiben wir sozusagen natürlich schon bei unserem Wesenskern.

00:25:44: Jetzt haben Sie eben schon mal angesprochen und da will ich ein bisschen mal tiefer reingehen, tatsächlich was Ihr Chef der vom Erzbistum ist.

00:25:54: aber ihr Chef sagt der Papst hat einen Dokument geschrieben.

00:25:57: das macht er in regelmäßigen Abständen.

00:25:59: Das Ding nennt sich Enzykliker Und da hat er zur großen Überraschung der öffentlichen Meinung zumindest auch ganz viel über KI gesagt.

00:26:11: Vielleicht können Sie erst mal ganz kurz erklären, warum macht der Papst das überhaupt?

00:26:19: Weil er sich zu gesellschaftlichen Fragen der Zeit äußert und zwar aus Sicht des Evangeliums.

00:26:27: nicht weil er irgendwie das Gefühl hat ja ich müsste da jetzt eine Meinung zu haben sondern er sieht natürlich es gibt Themen die relevant sind Die Sozialentzykliker, zum Beispiel im zehnten Jahrhundert, die sich mit der Frage von Arbeit beschäftigte.

00:26:44: Auch sehr bedeutend.

00:26:45: Deswegen steht das in einem zeitlichen Bezug.

00:26:48: So sehen wir eben heute, dass natürlich KI auch quasi dabei ist, die Gesellschaft paradigmatisch zu verändern.

00:26:56: und dann sagt sich ein Paar, hier verändern sich gerade Grundkonstanten dieser Gesellschaft oder wir stehen möglicherweise an einem gesellschaftlichen Kipppunkt.

00:27:06: Und dann möchte ich sozusagen aus Sicht des Evangelierums sagen, wie Kirche sich dazu verhält.

00:27:13: Und wie soll Kirche Sich dazu verhalten und was kann nicht davon lernen?

00:27:18: Also gibt es konkrete Hinweise die aus dieser Enzyklika folgen, die ihre Arbeit oder ihren den Einsatz visikai bei sich im Erzbistumeinsätzen beeinflussen?

00:27:31: Der Papst spricht so schön von einem technokratischen Paradigma.

00:27:35: Das müssen Sie erklären!

00:27:36: dass man sozusagen alles quasi diesem Effizienzgedanken unterordnet.

00:27:40: Und das ist tatsächlich eben auch spannend, auch gerade wenn man sich Projekte anschaut und das gilt ehrlich gesagt für die Kirche genauso wie für die Wirtschaft, wenn man sozusagen ein Projekt nur unser Effizenz-Gesichtspunkt betrachtet was die KI natürlich schlechterdings tut kommen möglicherweise andere Aspekte, die gerade auch dem menschlichen entsprechend zu kurz Fehler zu machen, Dinge zu bezweifeln Also solche Dinge, die auch im Zweifelsfall in einem Projekt mal zu unerwarteten Ergebnissen führen können.

00:28:12: Das sind genau die Punkte, die er dann nochmal besonders herausstreicht und natürlich noch einmal den Mensch in seiner Würde ganz besonders zu beschreiben.

00:28:22: Denn hier sehen wir schon die Gefahr dass die Effizienz, die die KI uns jetzt zeigt dazu führt wird der menschlichen Arbeit immer mehr an Bedeutung verliert.

00:28:35: Dann dürften Sie keine KI-Projekte in Ihrer IT Abteilungsstarte um Personalkosten einzusparen, korrekt?

00:28:43: Ja wenn das sozusagen dieses kurz und direkte Ziel hätte dann ist es in der Tat so richtig.

00:28:48: deswegen hat jetzt nämlich auch genau so beschrieben worauf kommt es an?

00:28:51: wir wollen unsere Arbeit verbessern aber es ist in dem Sinne nicht quasi ein Reestructurierungsprojekt.

00:28:59: Jetzt war Diese Veröffentlichung der Enzykliker für die Kirche, sie sind Bereichsleiter in der Kommunikation.

00:29:08: Ich formuliere das mal vielleicht etwas böswisch, Sie korrigieren das ein kommunikativer Erfolg?

00:29:14: Das hat der Papst gemeinsam mit auch Techbossen aus den USA gemeinsam präsentiert tatsächlich.

00:29:23: War das ein schlauer Move?

00:29:25: Auf jeden Fall ohne es jetzt zu erhöhen stelle ich schon fest wenn man Journalisten aber auch natürlich mit Kolleginnen und Kollegen in Industrie spricht, dass man eigentlich überall ein bisschen konstatiert hat.

00:29:36: Hier gibt es auf der globalen Ebene quasi eine Leerstelle.

00:29:40: Es gibt die Techbosse Und es gibt natürlich sehr viel.

00:29:44: Ich sage mal Landespolitiker, Ministerpräsidenten, Premierminister, Staatspräsidentinnen die sich zum Thema KI geäußert haben.

00:29:50: Aber es fehlte tatsächlich sozusagen was die moralische Instanz betrifft eine globale Stimme.

00:29:55: das war das haben viele mir so gesagt und auch konstatiert dass war eine Lehrstelle und der hat der Papst tatsächlich jetzt ausgefüllt und von daher ist im positiven Sinne damit die Kirche wieder auf einer globalen Weltbühne zurück, bei einem Thema das eben uns alle betrifft.

00:30:11: Das in das Leben wie wir wissen von jedem Menschen eingreift und da eben bei dieser Gelinge halt zu sagen ja Mensch first KI second das ist sicherlich für einige Menschen auch wichtig zu sehen.

00:30:26: okay hier gibt es eine moralische Instanz die global sprechfähig ist und wenn man sich den Papst anschaut die zugleich eben eine fachliche Kompetenz mitbringt.

00:30:36: Er hat Mathematik studiert, er ist jemand der sozusagen nicht nur aus einer theologischen Sichtweise sattelfest ist das per se aber der eben auch noch eine naturwissenschaftlich Ausbildung mitbringt.

00:30:47: Das heißt er ist sozusagen da auch Sattelfests und wird insofern auch ernst genommen.

00:30:53: Genau ich glaube dass wurde auch weltweit so aufgenommen dass diese Lehrstelle von Bedeutung ist.

00:30:58: wir gehen gleich dann nochmal genau darauf ein.

00:31:00: die Frage ist nur wenn ich jetzt den Tech-Boss neben mich stelle Ist die Frage, ob ich dem nicht zu sehr rein wasche dadurch sozusagen?

00:31:09: Dass ich sage der ist auf meiner Seite.

00:31:12: Das wissen wir ja nicht, ob er das ist

00:31:15: Es ist immer ein Risiko.

00:31:16: aber wenn man als Kirche so sagen wieder ins Gespräch kommen will und wenn man auch gerade mit diesen Techbossen ins Gespräche kommen will Dann ist es erstmal wichtig dass man sie erst mal einlädt und dass man sich wahrnimmt und dass Man Sie auch Und das wäre ja der Umkehrschluss nicht von vornherein als in anfangen Strichen sinistre Kapitalisten verteufelt.

00:31:36: Okay, jetzt steht in dieser Enzyklika unter anderem was ich gelesen habe.

00:31:41: Was mich wo ich dann hängen geblieben bin ist wir müssen KI entwaffnen?

00:31:47: Was bedeutet das?

00:31:49: ja wenn sie sich den ukrainekrieg anschauen wenn Sie sich überlegen wie inzwischen digitale technologien für die kriegsführung eingesetzt werden Dann sind wir da natürlich an einem ganz entscheidenden punkt.

00:32:01: Ich glaube dass merken wir inzwischen alle wer trifft eine ethische Entscheidung darüber welche Waffen wie gegen wen eingesetzt werden.

00:32:12: Und ich glaube, wir sind hier tatsächlich an einem Kipppunkt und deswegen hat der Papst ja auch nochmal sehr explizit darauf aufmerksam gemacht und darauf hingewiesen dass wir wirklich an einem kipppunkt stehen das in Zukunft KI über Menschenleben entscheidet Das nicht mehr der Mensch letztendlich entscheidet was auf einem Gefechtsfeld passiert sondern dass uns eine Entscheidung über Leben und Tod entgleitet.

00:32:37: Jetzt hatte ich kürzlichen Verteidigungspolitiker hier und der hat mir gesagt, aus seiner Sicht ist es unethisch KI nicht einzusetzen.

00:32:45: Weil jetzt zum Beispiel, er hat ein Beispiel gebracht, das hat sich vor, wir haben also so einen Raketenabwehrschirm da fliegen jetzt also dreieinhalb Drohnen gleichzeitig drauf zu und jetzt sollen Menschen eine Entscheidung treffen welche dieser Dreieinheit drohen vielleicht in irgendeine Richtung geleitet werden könnte, die gefährlich ist.

00:33:02: Also er muss jetzt irgendwie eine Prioritätensetzung machen – das kann ein Mensch gar nicht mehr!

00:33:06: Das heißt wenn der Gegner-Karriereinsatz muss ich es auch?

00:33:13: Ja, es ist immer spannend wie man – ich jenehme mich noch an meine eigene Zeit als den Kriegsdienst vorweigert habe und dann auch entsprechende Fragen gestellt bekam, so nach dem Motto «Wie sind Du als Teil, hättest du diese oder jene Situation?».

00:33:25: Natürlich gibt es immer Situationen wo man feststellen kann dass KI sehr schnell möglicherweise bessere Entscheidungen trifft als der Mensch.

00:33:34: Drehen wir den Fall aber um, wenn jetzt die KI eine Entscheidung treffen soll in welche Richtung ich meine Raketen aktiv abfeuere dann drehen wir diesen Fall eben wie gesagt einfach mal anders herum und dann wird es eben hoch kritisch.

00:33:49: Okay, guck mal noch einmal ein bisschen mehr in Ihren Alltag tatsächlich nochmal rein.

00:33:52: Mich interessiert vor allem auch was wie Sie selber in Ihrer Abteilung tatsächlich einsetzen im Bereich Kommunikation?

00:33:59: Was wofür setzen Sie wirklich KI-Tools

00:34:01: ein?".

00:34:03: Ja das klassische Thema Content also Inhalte da hilft es natürlich tatsächlich wenn sie sozusagen einen Inhalt haben da quasi nochmal ein Derivat rauszumachen.

00:34:13: Sie brauchen online Stück und Socialstück.

00:34:15: Sie müssen es vielleicht noch mal zusammenfassen für den Newsletter.

00:34:18: Das sind natürlich im Prinzip all die Möglichkeiten oder sich wie gesagt auch einfach erstmal inspirieren zu lassen, zu sagen Mensch schlag mir mal was vor.

00:34:26: oder wie gesagt genau dieses Challenge Thema.

00:34:28: ich habe selber eine Idee gehabt und das mit der KI nochmal kritisch durchzugehen.

00:34:32: So stellen wir nochmal ein paar kritische Fragen.

00:34:34: Meinst du das könnte für diese Zielgruppe passen?

00:34:37: Also insofern ist es einfach auch ein entspannter Gesprächspartner sozusagen und es ist sicherlich auch Stichwort Effizenz ein sehr gutes Tool, um in relativ überschaubacher Zeit relativ unterschiedliche Inhalte herzustellen.

00:34:52: Okay und das machen Sie jetzt momentan mit Markus auf Co-Pilot?

00:34:57: Ja wir haben ja unsere eigene EnterpriseKI und insofern können wir mit der EnterpriseKI eben auf Jetshipity, wir können auf Clot zurückgreifen und haben das quasi über unsere EnterpriseKI quasi alles greifbar.

00:35:07: Was ist das für eine... also ich weiß es sind keine Adhila aber was ist das?

00:35:14: Also?

00:35:14: bei vielen ist das ja Microsoft Copilot, die laufen auf M-Dreifunfensechzig.

00:35:17: oder wissen Sie was da für eine...

00:35:20: Ich werde jetzt keinen Werbeblock machen.

00:35:22: Dürfen sie?

00:35:23: Es ist Neuland!

00:35:24: Wir haben es mit Neulands zusammen gemacht und das bedeutet halt dass wir mit Neuland quasi ein geschlossenes System haben, also die Daten.

00:35:32: Das wird zwar auf der einen Seite Chatchibitie und Clot nutzen aber dass die Daten ihm entsprechend nicht abfließen.

00:35:39: Ah, neuland war auch schon hier.

00:35:40: insofern ist das völlig in Ordnung, dass sie dafür Werbung machen.

00:35:43: warum haben sie sich für die entschieden?

00:35:45: Das wäre jetzt quasi so ein Wettbewerbsthema, wo ich jetzt auch im Pitch nicht mit dabei war.

00:35:51: Ich glaube es geht da viel um Datenfließen nicht ab und wir sind in Deutschland und so genau.

00:35:55: Ja das ist sicherlich das Thema aber da ist nicht genau weiß... Genau!

00:36:00: Ist es bei Ihnen so über diese Enterprise KI dass KI sagen wir mal abgekapselt von einzelnen Mitarbeitenden verwendet wird oder gibt es auch einen Austausch in irgendeiner Form?

00:36:12: Also ist das irgendwie eine Ebene da drüber auf einer Enterprise-Ebene dann eben auch tatsächlich.

00:36:19: Ja, dadurch dass wir es halt zurzeit noch auf der Projekte eben haben gestiegen natürlich der Austausch in den Projekten.

00:36:23: Also das wir sozusagen da natürlich bei den Agents beim Übenbereich gucken, dass wir auch ein bisschen standardisieren also das klassische Thema, das nicht jeder quasi glaubt er muss jetzt sozusagen seine Tools innerhalb der KI selbst entwickeln.

00:36:35: aber ansonsten läuft es zur Zeit noch sehr stark in den Projekt die halt natürlich auch sehr unterschiedlich sind.

00:36:41: Dass die Liegenschaftsverwaltung, die irgendwelche Projekte da abschaut oder die Juristen, die ganz andere Fragestellungen haben oder wie gesagt die Weltkirche, die damit irgendwelchen Projekten evaluiert.

00:36:51: also insofern sind wir tatsächlich noch in so einem Klass davon ganz unterschiedlichen Projektes.

00:36:57: Wir kam eben von der Telefonseelsorge.

00:37:00: Haben Sie selber auch schon mal KI befragt zu Lebensberatungsthemen?

00:37:03: Oder vielleicht sogar zu Glaubensthemen?

00:37:06: Tatsächlich nicht Das würde vielleicht naheliegen.

00:37:13: Also da bin ich dann, was die KI betrifft doch eher auf der analytischen Seite unterwegs und sage mir okay also Informationsbeschaffung, Informationsbewertungen nö aber dass sich jetzt zu Lebensfragen KI befragen würde ist mir tatsächlich bisher nicht in den Sinn geguckt.

00:37:32: Versuchen wir mal das was wir heute bei der Kirche gelernt haben zu übertragen ein Wirtschaftsunternehmen.

00:37:41: Sie haben relativ, das ist ja klar sie sind eine Organisation die sehr moralisch geprägt ist und sehr vom Glauben geprägtes und deshalb eben bestimmte Dinge auch einfach sein lässt und sagt der Kern unseres Produktes was wir da verkaufen ist eben auch der Mensch so und das können wir nicht so eins zu eins ersetzen.

00:38:03: glauben sie daraus kann man in bei einem ihrer ehemaligen Arbeitgeber in der Industrie um was lernen?

00:38:14: Also wenn ich das aus Unternehmenssicht betrachte, hat man da im Prinzip ja eigentlich auch ein ähnliches Mantra.

00:38:22: Man spricht ja so schön von human resources auf, wenn ich den Begriff auch nicht so sonderlich mag im Sinne von Ressource aber dass natürlich der Mensch und die Mitarbeitenden das Wichtigste erstmal an dem Unternehmen sind bevor man an Kunden wie es so schön heißt Stakeholder denkt.

00:38:40: Insofern ist mir da auch zunächst mal auf Sicht jetzt erstmal nicht so richtig bange, dass man den Menschen quasi in seinem Wert wirklich dermaßen runter rankt wenn die jetzt TKI sozusagen als Player ins Spiel kommt.

00:38:55: Es gibt sicherlich Industriebereiche wo die Gefahr relativ groß ist Und deswegen ist die Enzyklika ja auch so wichtig, dass der Wert der menschlichen Arbeit und das war tatsächlich auch der Sinn- und Zweck der Enzylika am neunzehnten Jahrhundert den Wert des Menschen.

00:39:10: Den Wert der Menschlichen Arbeit nochmal besonders herauszustreichen, dass es sicherlich auch Branchen gibt wo dieses Thema auf eine schiefe Ebene gerät.

00:39:20: aber ansonsten ich sage mal für einen Großteil der Unternehmen sehe ich das eigentlich weiterhin erstmal relativ optimistisch, dass man den Wert der in all seinen Facetten weiterhin auch mit einer hohen Priorität betrachtet.

00:39:35: Ich denke, was man davon lernen kann ist es gibt ja auch in Industrieorganisationen ganz unterschiedliche Aufgabenfelder und dass man bei den Aufgabenfeldern vor allem aufpasst wo eben der menschliche Wert besonders hoch ist wie bei den Aufgaben.

00:39:50: sie haben gerade ja ganz viele Aufgaben wie Pflege oder Telefonseelsorge solche Dinge auch wenn das vielleicht im Industrieunternehmen nicht direkt Telefonseelsorge ist oder Pflege, oder sonst etwas gibt es doch glaube ich auch da Aufgaben wo der Mensch schwer ersetzbar ist zumindest nicht zu hundert Prozent.

00:40:12: Na klar denken Sie mal an den Vertrieb.

00:40:14: also sie verkaufen ein hoch anspruchsvolles technisches Produkt nicht ohne einen guten Vertriebsmann der das tatsächlich gut erklären kann und dem sie umgekehrt auf der anderen Seite auch ein Stück weit vertrauen.

00:40:26: Wenn ich sozusagen in ein sehr anspruchsvolles Produkt investiere, ist es eben tatsächlich nicht nur das technische, dass ich technisch verstehe.

00:40:35: Dass das Benefits für mich bringt, sondern es ist ein Stück weit auch ein Vertrauensthema und da kommt dann der Mensch auch ins

00:40:40: Spiel.".

00:40:41: Die Formatfrage bei uns ist immer was verändert sich wirklich?

00:40:44: Und wir haben heute versucht so'n bisschen bei Ihnen bei der Kirche reinzuschauen und stellen fest gar nicht so viel tatsächlich, gar nicht.

00:40:55: Und vielleicht ist genau das, was wir mitnehmen können tatsächlich.

00:40:59: Dass ja manchmal eben man auch aufpassen muss an welchen Stellen man vielleicht auch zu schnell etwas verändert und dabei zu viel den Mensch aus den Augen verliert.

00:41:10: Was um zur Abschlussfrage zu kommen?

00:41:12: Was glauben Sie trotz der ganzen Veränderung wenn wir oder ich frage es mal andersrum.

00:41:18: Was glauben sie was wird in den nächsten drei bis fünf Jahren in Kirche passieren?

00:41:22: wird noch viel KI Einzug halten?

00:41:24: Ich hoffe es, wie gesagt die KI und das hat auch der Papster an seiner Enzykliker gesagt.

00:41:28: Der hat ja eine durchaus positive Sicht auf Technologie.

00:41:32: insofern bin ich da eigentlich sehr hoffnungsvoll dass KI einfach noch an viel mehr Stellen auch in Kirche zum Einsatz kommt.

00:41:38: Wie gesagt, es gibt eine ganze Menge Bereiche wo ich KI überhaupt nicht sehe.

00:41:43: Wo's wirklich auf den Menschen ankommt und das wird auch so bleiben.

00:41:47: aber umgekehrt sehe ich da noch ganz viele Möglichkeiten weil wir natürlich wie gesagt mit unseren Ressourcen besser umgehen müssen und da sind wir noch längst nicht am Ende der Veranstange.

00:42:00: Und was glauben Sie?

00:42:01: Was wird in drei bis fünf Jahren immer noch völlig unangetastet sein von der KI?

00:42:07: Ja, die Seelsorge bleibt.

00:42:09: Das fällt worauf es ankommt.

00:42:10: also da muss Kirche ja auch zeigen dass sie Da ist.

00:42:16: wenn's im Leben von Menschen Sag mal knallt wenn menschen an Wendepunkte geraten da müssen wir als kirche da sein und Da müssen wir auch als menschen da sein.

00:42:27: dann müssen wir empathisch sein Dann müssen wir in der Lage sein zuzuhören den richtigen ton zu finden und Da bin ich mal optimistisch das schafft iki nicht.

00:42:39: Und vielleicht sogar die Menschen auch durch diese Phase zu begleiten, die eben jetzt

00:42:44: auch

00:42:45: durch die Veränderung mit KI vielleicht auch den ein oder anderen tatsächlich überfordert?

00:42:51: Ja sicherlich weil natürlich die KI wirklich diese Sinnfrage natürlich stellt wo bleibe ich?

00:42:59: das ist genau der Punkt den der Papst ja angesprochen hat.

00:43:02: wo bleibt der Mensch in Zukunft in diesem System wenn die KI möglicherweise Stichwort Schreckgespenst, die KI übernimmt sozusagen die Herrschaft.

00:43:10: Werden wir jetzt an den Rand gedrückt?

00:43:12: Das ist im Prinzip genau die Sinnfrage wo bleibe ich, wo ist mein Wert und der Wert meiner Arbeit?

00:43:19: Da bin ich gespannt auf die weiteren Positionen der Kirche, auf die weitere Position des Papstes dazu und hoffe dass die Kirche tatsächlich genau diese Lehrstelle von der Sie gerade gesprochen haben, die sie ja so ein bisschen ausfüllen wollen auch in Zukunft dann weiter ausfüllt.

00:43:32: tatsächlich Ich fand es super spannend heute zu hören dass die Kirche eigentlich im Inneren oder das Erzbistum auch eine Organisation ist, wie so manche Wirtschaftsorganisation auch.

00:43:44: Die gleichen Probleme hat aber in der einen oder anderen Stelle eine interessante Perspektive darauf hat, wie man mit dieser Veränderung umgeht.

00:43:53: Insofern vielen vielen Dank Herr Eberhardt für das Gespräch heute und viel Erfolg bei der weiteren Einführung trotzdem.

00:44:01: Herzlichen Dank!

00:44:02: Hat Spaß gemacht.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.