Hält die Organisation das KI-Tempo mit? Mit Till Aufderheide, Principal Advisor AI Strategy & Solutions, taod Consulting

Shownotes

Angebote schneller erstellen, Wissen leichter finden, einzelne Softwaretools ablösen: Bei taod verändert KI bereits den Arbeitsalltag. Doch wenn Antworten in Sekunden kommen, steigt auch die Erwartung, dass das ganze Unternehmen schneller wird. Was braucht es, damit KI Menschen tatsächlich entlastet, statt ihre Arbeit weiter zu verdichten?

Simon Biela spricht mit Till Aufderheide, Principal Advisor AI Strategy & Solutions bei taod Consulting GmbH. Die beiden arbeiten seit Jahren zusammen und geben einen offenen Einblick in die KI-Einführung im eigenen Unternehmen: Was funktioniert schon, welche Systeme bleiben und wo stoßen Automatisierung und organisatorische Veränderung an Grenzen? Tills Idee eines „KI-Betriebssystems“ verbindet dafür Unternehmenswissen, Prozesse und Werkzeuge zu einer gemeinsamen Arbeitsgrundlage.

Es geht um:

  • Vom einzelnen KI-Experiment zum gemeinsamen System
  • Angebote und Projektarbeit mit wiederverwendbarem Wissen
  • Eigene Lösungen statt Software von der Stange – und ihre Grenzen
  • Klare Verantwortung, verlässliche Daten und Menschen, die mitziehen
  • Und die Frage: Wie viel Beschleunigung verträgt eine Organisation?

Eine Folge über den Unterschied zwischen schnellerer Technologie und besserer Arbeit. KI schafft neue Möglichkeiten. Ob daraus Entlastung entsteht, hängt auch davon ab, wie Unternehmen ihre Prozesse verändern und mit den Erwartungen an mehr Tempo umgehen.

Mit Till Aufderheide austauschen? Till Aufderheide auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/till-aufderheide-33790860/ taod Consulting GmbH: https://www.taod.ai/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Man geht morgen hin und rollt Notion alle aus und sagt

00:00:03: viel Erfolg.

00:00:04: Ja, das ist es nicht!

00:00:05: Es ist eben nicht nur das Technologische sondern auch der Change in der Organisation.

00:00:09: Aber funktioniert das alles so?

00:00:10: wird das überall gleich gut angenommen?

00:00:18: Herzlich Willkommen zu einer neuen Episode von AI&Y.

00:00:22: Was verändert sich wirklich?

00:00:24: Wollen wir herausfinden und heute mit einer ganz besonderen Folge und zwar habe ich mir heute einen ganz besondern Gast eingeladen nämlich Till auf der Heide.

00:00:31: Hallo Till

00:00:32: Hallo Simon.

00:00:33: Wir kennen uns seit zehn Jahren und arbeiten seit zehn jahren zusammen mit einer kleinen On-off Beziehungspause dazwischen, und du bist jetzt zurückgekommen um bei uns AI in der Organisation aber auch in anderen Organisationen mit uns gemeinsam nach vorne zu bringen.

00:00:49: Und wir wollen heute mal ein bisschen darauf schauen auf uns selbst also auftaut wie implementieren wir eigentlich AI bei uns?

00:00:59: Wir sind ein kleines Unternehmen, wir haben in der ganzen Gruppe hier ungefähr hundertdreißighundertvierzig Mitarbeiter.

00:01:05: Manches davon ist übertragbar auf größere Organisationen, manches vielleicht nicht aber wir wollen einen offenen und ehrlichen Einblick darin geben was funktioniert hier und was funktioniert vielleicht auch noch

00:01:16: nicht.

00:01:18: Prima!

00:01:18: Ich freue mich sehr, hier zu sein.

00:01:20: Ich freu mich sehr auf das Thema heute auch ein paar Einblicke zu geben und ja ich glaube du hast es ganz gut beschrieben wo wir gerade stehen und was wir tun?

00:01:27: Genau, ich fange

00:01:28: mal an.

00:01:28: Sehr gespannt!

00:01:29: Du läufst grade rum und erzählst überall etwas von einem KI-Betriebssystem.

00:01:33: so Das ist eine große Vision die wir in der Organisation ja auch in Teilen schon implementiert haben.

00:01:40: Was ist denn dieses KI Betriebsystem überhaupt?

00:01:43: Ja, große Frage.

00:01:45: Aber du hast natürlich recht das Thema, was mich gerade sehr bewegt und ich glaube es geht wirklich im Kern der Sache so ein bisschen darum durch KI oder aus KI vielleicht so das Maximale rauszuholen und von denen sagen jetzt mal KI-Experimente jeder probiert man mit KI etwas aus.

00:02:01: wir haben hier eine Initiative und da und dann nutzt an der Co-Pilot und da habe ich das Tool gefunden dass ein bisschen zusammenzuführen und wirklich ja strukturierbar systematisch anzugehen dass das Bild, was ich im Kopf warbe, vielleicht trifft es auch am besten ist eigentlich so ein Cockpit zu haben.

00:02:14: Also ich komme häufig gerne aus von der Benutzerperspektive, dass sich sage ja... Ich arbeite viel mit KI an ganz vielen Stellen heute schon.

00:02:20: aber eigentlich möchte ich jeden Tag zukünftig meinen Tag beginnen mit einem Cockpit, mit dem KI-Cockpit, Mit dem KI Betriebssystem.

00:02:26: Cockpit muss ich sagen da sehe ich was heute los ist und was mich erwartet Was ich zu tun habe welche Entscheidungen ich treffen muss wieso unsere KPI's aussehen Auslastung usw.. Und was auch so im Hintergrund passiert.

00:02:37: also mich nur auf eine Sache schauen.

00:02:39: und im Hintergrund passiert alles, kann ich KI gestützt arbeiten, bekommen Ergebnisse vorgeblendet, kann Entscheidungen treffen.

00:02:45: Das ist so mein Bild!

00:02:46: Und da steckt natürlich ganz viel hinter sowas aufzubauen.

00:02:47: Okay wir wollen gleich mal gucken wie realistisch das ist.

00:02:50: Haben wir das schon?

00:02:51: Ich glaube wir haben es zum Teil oder uns auf dem Weg begeben dahin Und ich finde es aber immer wichtig, trotzdem so ein Bild im Kopf zu haben, worauf man hinarbeitet.

00:03:00: Jetzt weiß ich auch nicht ob das jeder bei Taut genau exakt so sieht wie ich, aber es ist mein Bild was sich ganz gut eignet für mich eine perfekte Arbeitsatmosphäre.

00:03:08: so ist und ich glaube wir sind auf dem Weg.

00:03:10: Wir haben viele gute Schritte jetzt gemacht da drauf hinzuarbeiten um vielleicht zukunftlich dahin zu kommen.

00:03:13: Okay wir kommen gleich konkret mal darauf wie wir das wirklich gemacht haben.

00:03:17: Aber vielleicht erklärst du mir immer wo war dieser Moment?

00:03:19: Wo du gesagt hast Wow, diese ganze Testphase und der macht was.

00:03:24: Wir müssen es zusammenführen!

00:03:26: Was ist da passiert?

00:03:28: Ich glaube das ist jetzt vor zwei drei Jahren schon passiert.

00:03:33: Also ich beschäftige mich auch seit einiger Zeit mit dem ganzen Thema KI natürlich.

00:03:38: Und wir kennen alle so den Evolutionsfahrten, den es gegeben hat.

00:03:42: Für mich war eigentlich so der Punkt wo ich das erste Mal gesagt habe... Ich gehe das jetzt mal strukturiert an, beziehungsweise ich versuche wirklich einen System aufzubauen in dem ich Wissen über mich über meine Arbeitsprozesse mal wirklich ablege, strukturiere.

00:03:56: Und dann gesehen habe am nächsten Tag... Das kann ich heute wieder verwenden!

00:03:59: Das was ich gestern erzählt habe funktioniert heute wieder.

00:04:01: und die Dinge, da gibt es zum Beispiel auch im Ofendatenanalyse

00:04:05: z.B.,

00:04:05: ein bisschen Controlling mit KI aufgebaut, das war so ein Case oder auch versucht den Sales-Prozess zu unterstützen.

00:04:12: wie können wir Präsentationen Angebote mit KI bauen?

00:04:15: den Kontext, den ich einmal eingesprochen habe wirklich strukturiert abzulegen mir so ein System zu schaffen damals noch in Ordnern erstmal in vielleicht noch nicht so einer ganz benutzerfreundlichen Struktur und dann festzustellen.

00:04:25: Ich kann jederzeit auf dieses Wissen wieder zugreifen und die KI versteht mich und kann Verknüpfungen auf einmal sehen und versteht was ich da abgelegt habe wo ich hin will macht mir Vorschläge ich kann jeden Tag wieder darauf zurückkommen ich kann Aufträge auch abgeben Feedback bekommen.

00:04:38: ja so zu sehen das macht schon Sinn das mit System zu denken und nicht jeden Tag neu mit einem Prompt zu starten.

00:04:44: Du hast es bei dir selber als kleine Firma bei dir gesehen, du hast gesagt dass wäre cool wenn wir das auf dem großen Kontext hätten.

00:04:49: aber du hast gerade im Nebensatz so ein bisschen gesagt vielleicht können wir uns an einem konkreten Fall nämlich auch mal uns anschauen wie wir Angebote schreiben?

00:04:58: Wir haben denn Angebote geschrieben und wie schreiben wir denn heute Angebote?

00:05:01: Ja, ich glaube wir früher haben das an was klassisch gemacht.

00:05:04: Es ist ein langer Prozess mit vielen Beteiligten muss man dazu sagen und sind ja glaube ich erstmal von der vom konkreten Doing hingegangen und haben uns natürlich eine Vorlage genommen die wir hatten unser Design Haben natürlich vorher verstanden was was möchte der Kunde eigentlich wo?

00:05:16: wir da hinten haben Gespräche geführt aber dann ganz konkretes Angebot erstellt haben Wir irgendwo mit einer World Power Point Vorlage je nachdem was für ein Format also vielleicht klassisch.

00:05:24: Vielleicht gab es auch einen Template im CRM System was uns auch noch unterstützt hat.

00:05:28: Aber letztlich sind wir händischen gegangen haben Informationen zusammengetragen haben Folien oder Seiten gebaut, um das zu erstellen.

00:05:35: Das war sehr viel manuelle Arbeit.

00:05:38: Man hat auf der Basis dann eine sehr umfangreiche Präsentationsdokument, PDF-Dokument oder so erstellt.

00:05:45: Genau da muss man dazu sagen wir schreiben nicht nur ein Angebot wo irgendwie den Preis drauf steht sondern unser Angebot ist ne Pitchpräsentation die besteht aus zwanzig dreißig vierzig Folien und da wird das Problem des Kunden natürlich auch detaillierter dargelegt.

00:05:57: Und wie machen es heute?

00:05:59: Heute, genau, gehen wir ein bisschen anders vor.

00:06:02: Dass wir versucht haben eigentlich den ganzen Prozess auch das muss man auch dazu sagen was vor der eigentlichen Erstellung dieses Dokuments oder des Output Formats passiert wirklich in unserem System abzubilden.

00:06:13: Das heißt wir versuchen alles was wir erstmal an Content dafür zu erzeugt also wissen was möchte der Kunde eigentlich was sind seine Anforderungen schon mal aufzuzeichnen?

00:06:21: Das zu transkribieren, Wissensbasis aufzubauen...

00:06:24: den Call mit dem Kunden auf.

00:06:27: Wir

00:06:27: fragen natürlich,

00:06:28: was das Feedback der Kunden finde es gut?

00:06:30: In aller meisten Fällen ja!

00:06:31: Also ich bin wirklich ganz offen und ehrlich beantwortet.

00:06:36: Ich weiß gar nicht, ob ich mich jetzt in letzter Zeit daran nennen kann, dass es jemand abgelehnt hat.

00:06:39: Es war immer sehr proaktiv auch in Workshops, also Workshobs die wir dann im Vorfeld eines Angebots gemacht haben um einen Deep Dive vielleicht zu machen tiefer reinzugehen.

00:06:46: War immer fast schon eher das sehr Willkommen weil wir auch natürlich argumentiert haben Wir können uns besser auf das Gespräch konzentrieren Auf deine Inhalte.

00:06:53: Wir vergessen nichts.

00:06:54: Du bekommst vielleicht noch ein viel qualitativ hochwertiges Angebot mit viel mehr Details.

00:06:58: So dass ist immer häufig unsere Basis.

00:06:59: oder Wenn das nicht gehen sollte, besprechen wir uns vielleicht auch im Team in dem Team was an dem Sales Prozess beteiligt ist und tragen das als Basis mal zusammen.

00:07:08: Das heißt wenn ihr euch besprecht im Team drückt dir auf den Record-Button und nehmt das auf?

00:07:13: Genau!

00:07:13: Okay jetzt habe ich am Ende ja keine so ein Datenmüll oder etwas.

00:07:17: was mache ich damit?

00:07:19: Also da ist sehr viele Informationen, dass muss man natürlich sagen.

00:07:21: So das bringen wir bei uns auf unsere Plattformen.

00:07:24: Wir nutzen Notion wo wir ganz viel unseren unseres Content entsprechend haben Da sammeln wir das erstmal, da strukturieren wir das vor und gehen dann auch Inspiring mit der KI.

00:07:35: Und haben verschiedene Templates wo wir sagen so wir wollen jetzt ein Angebot erstellen Hier ist der Content hier ist unsere Idee zu der Geschichte dahinter also ganz wichtig.

00:07:43: Wir als Mensch machen uns natürlich trotzdem vorher eine Idee.

00:07:46: was wollen wir erzählen?

00:07:47: Okay

00:07:47: du sagst nicht einfach die KI hat mal eine Idee.

00:07:50: Nee,

00:07:50: ich glaube die KI versteht sehr gut wie unser Prozess dann letztlich funktioniert.

00:07:54: Aber wir als Mensch können natürlich diese Kreativität reinbringen vielleicht auch ein Bild aufbauen und natürlich auch noch mal stärker reingehen zu verstehen was möchte der Kunde?

00:08:01: Was können wir für eine Lösung bauen?

00:08:03: Wie präsentieren wir ihm das am besten?

00:08:04: Was ist die richtige Weg- und Folienstruktur?

00:08:07: vielleicht auch davor?

00:08:07: so da sind wir als Menschen natürlich schon noch eingebunden.

00:08:10: aber wenn das einmal steht unterstützt uns die KI durch festgelegte Prozesseabläufe dann zum Beispiel dabei aus diesem Content mit entsprechenden Templates, also das heißt unsere Farben und unser Logo, unser Tart Branding und Design Guide da eine Angebotsversion daraus zu erzeugen die wir vorher händisch gebaut hätten.

00:08:29: Die wird dann vielleicht noch manuell ein bisschen anpassen müssen, fine tune müssen aber die uns schon einen Großteil des Weges und das auch von es abnimmt

00:08:37: genau Okay, und die KI greift dabei auf ganz viel Kontext zu.

00:08:42: Du hast es gerade schon gesagt auf dieses Transkript.

00:08:44: was man vielleicht auch noch mehr ergänzen muss ist sie kennt eben auch unser Angebotsportfolio Sie kennen die letzten fünfundzwanzig Angebote die wir geschrieben haben Und kann das alles mit einbeziehen in das neue Angebot?

00:08:55: Dann erzeugt sie einen Foliensatz.

00:08:58: Powerpoint

00:09:02: Kann ich auch nehmen als Output Format?

00:09:03: Also wir wissen ja, dass es verschiedene Anforderungen gibt und manche Kunden auch sagen schickt mir das gerne in diesen.

00:09:08: In jedem Format kann ich das am besten verwenden.

00:09:10: Powerpoint können wir auch.

00:09:11: Es ist erstmal ein technologieagnostisches Format durchaus weil wir auch erst mal diesen ganzen Content den wir erzeugen im Rahmen des Angebots für spätere Nutzung durch die KI wieder verfügbar machen wollen und da ist natürlich immer erstmal gut eine Struktur zu haben zum Beispiel sowas wie Markdown-File oder einer Struktur die uns Notion dann entsprechend vorgibt die gut lesbar ist.

00:09:31: Dann ist es häufig aber auch so zwischen Format HTML, weil das sehr flexibel ist und uns noch mal mehr gestalterischen Freiraum gibt.

00:09:37: Wir können diese Basis die wir erzeugen in Verschiedensformate letztlich ausspielen.

00:09:40: Wir könnten hinter einen PDF draus machen, wir können PowerPoint generieren also wir sind dann im Output-Format durchaus flexibler.

00:09:46: Okay,

00:09:46: d.h.,

00:09:46: die Kundenpräsentation ist gar kein Powerpoint mehr und wir sagen ziehst du ja aus dem letzten Powerpoint sondern die Kunden präsentations liegt als Inhalt bei uns in jetzt Notion... für die da draußen, die das nicht kennen.

00:09:57: Das ist so was wie ein Wiki oder so ein bisschen mit Datenbankstrukturen und so.

00:10:03: Und da liegen diese Inhalte...und wie wir sie nachher ausspielen?

00:10:06: Ob der Kunde einen PDF oder eine HTML oder Powerpoint oder I don't know what haben Bilder, ist eigentlich völlig gleichgültig.

00:10:14: Oder wenn Video draus machen!

00:10:15: Das ist uns total egal.

00:10:16: So jetzt haben dazu – und das fand ich sehr beeindruckend habe ich letztens gesehen in der Präsentation – HTML hat ja noch Vorteile gegenüber Powerpoint.

00:10:25: Ja, er hat viele Vorteile.

00:10:26: Also ich finde es vom Format her flexibler.

00:10:29: Ich habe den Eindruck dass das durch die KI auch besser generierbar ist und also klar es verlangt einen anderen Viewer Powerpoint öffne ich meinen PowerPoint in meiner PowerPoint Software html standardmäßig eher im Browser hat aber jeder also browser eigentlich jeder da und

00:10:44: wir können hier einen Link schicken.

00:10:46: Genau!

00:10:46: Wir können Kunden links schicken um mit HTML wie wir das vielleicht ja auch von Websites und anderen Texten kennen kann mehr als einfach Daten anzeigen oder Textanzeigen, sondern bringt uns wie gesagt unglaublich große Möglichkeiten ins Raum rein.

00:10:58: Wir können Animationen dort machen wir können fast schon so eine kleine App bauen etwas sehr Interaktives was deutlich mehr kann als ein reines statisches Angebot für der Kunde sich durchklicken kann weitere Kontext Informationen abrufen kann vielleicht schon einen kleinen Prozess einmal visualisiert sieht also es wird erlebbarer als das vielleicht vorher davon

00:11:13: genau und er kann sogar interagieren bei uns mit diesen Präsentationen.

00:11:17: nehmen ganz konkretes Beispiel wenn da hinten Angebot zieht und er sagt Ja, aber das Mengengerüst passt für mich nicht.

00:11:22: Ich brauche mehr Schulungen oder weniger

00:11:25: davon.".

00:11:25: Dann trägt er das ein und das Ding rechnet sich neu.

00:11:27: Also sowas haben wir dann eben jetzt auch in unsere Angebote mit eingebaut.

00:11:31: Okay also das mal an einem ganz konkreten Prozess wo man sieht warum macht es überhaupt Sinn über so etwas wie ein Betriebssystem nachzudenken?

00:11:39: Warum macht es Sinn Kontextwissen durch die gesamte Organisation zu speichern?

00:11:45: So!

00:11:45: Jetzt ist die Frage Wie führt man sowas ein?

00:11:49: Man geht morgen hin und rollt Notchland alle aus.

00:11:52: Und sagt viel Erfolg!

00:11:54: Je mehr ich überkiere, desto mehr Fragen habe ich.

00:11:56: Ich bin selber Digitalunternehmer und mitten in diesem Umbruch.

00:12:00: In meinem Podcast AI&Y spreche ich mit Unternehmern CIOs Geschäftsführern über genau diese Fragen Was funktioniert?

00:12:08: Und was funktioniert nicht?

00:12:09: Wo wird Geld verbrannt und warum funktionieren Projekte nicht?

00:12:13: Wenn dich die gleichen Fragen beschäftigen dann abonnier den Kanal.

00:12:22: Ja, das ist es nicht.

00:12:24: Das ist nicht.

00:12:24: was am Anfang aber glaube ich schon wichtig ist und was es bei uns gab muss sich ganz klar betonen ist natürlich schon so.

00:12:29: dieses Mandat sag' ich mal Und auch diese Begeisterung dafür dass zu tun also auch die Überzeugungen in allem reichen Also von der Management Ebene Von dir auch Simon bei uns Zu sagen wir glauben dass da etwas Großes entstehen kann oder sehr viel Potenzial ist Lass uns diese Initiative starten Das das trägt dann so finde ich schon das ganze und Dann müssen natürlich weitere Schritte folgen.

00:12:52: So, dann ist natürlich die frage wer macht es denn wirklich?

00:12:55: wie fangen wir ganz konkret ab wenn wir das commitment haben?

00:12:58: Aber man darf es nicht unterschätzen, das Commitment überhaupt zu haben.

00:13:00: Und dann zu sagen wie starten wir?

00:13:01: So was sind unsere ersten Ziele?

00:13:03: Was ist vielleicht unsere Roadmap?

00:13:04: Was wollen wir erreichen?

00:13:05: und da gehören verschiedene Perspektiven dazu welche Technologie wollen wir einsetzen?

00:13:09: mit welchen Prozessen fangen wir an?

00:13:10: wie nehmen bei die Leute aber auch mit in diesem Prozess?

00:13:13: weil das ganze soll ja hinterher genutzt werden wirklich auch und nicht als weitere Lösungen im Raum stehen und irgendwie nicht zugänglich sein und den Wert nicht leisten?

00:13:20: also da hängt schon ein bisschen mehr dran.

00:13:22: Ich kann das mal aus meiner Perspektive auch darstellen, warum habe ich denn einen Mandat überhaupt gegeben für so ein Ding?

00:13:27: Also Notion kostet auch Geld.

00:13:29: Ohne Frage.

00:13:30: aber wir haben natürlich an anderen Stellen auch gesehen Boah KI kostet in diesem Versuchsstadium an allen Stellen Geld und da sind viele Unternehmen da draußen momentan Das ist völlig unkontrollierbar.

00:13:40: der hat die Lizenz, der hat eine Api-Key und da laufen die Kosten ein und so.

00:13:46: Und für mich war es zum Einverlocken zu sagen okay wenn so ein Tool einführen, gab es für mich klar kalkulierbare Kosten.

00:13:54: Es war klar dass den kostet im Monat X, kostet mir fünfzehn Dollar oder zwölf keine Ahnung pro ProSeed und das sind die Kosten und da ist die KI-Nutzung eben auch dann mit drin und jeder hat dann auch das gleiche Modell und wir können darauf aufbauen.

00:14:08: Das heißt, das war glaube ich so das erste Argument und das zweite ist natürlich auch die Hoffnung, Tätigkeit produktiver zu machen einfach und dadurch eben in der Lage zu sein, auch mehr zu machen.

00:14:24: Und ja schneller zu sein indem was wir tun oder überzeugender wie wir das jetzt an diesem Angebots Beispiel auch gesehen haben.

00:14:32: also ich glaube und dass sehe ich auch Jetzt schon die der ROI Rechnet sich da ohne weiteres auf diesen Projekt für uns sofort und zwar auch und vielleicht können wir da mal kurz den abbiegen aus einem ganz anderen Grund denn Mit Notion ist ja auch eine Oberfläche, eine Plattform auf dem wir jetzt nicht nur Angebote erzeugen sondern auch ganz andere Dinge machen die wir früher in einer anderen Software gemacht haben.

00:14:59: Was ist denn das zum Beispiel?

00:15:01: Also wir haben zum Beispiel genau das eine des Vertriebs, das andere ist auch unser ganzes Projektgeschäft und Projektmanagement.

00:15:05: Das könnte man glaube ich mal als gutes Beispiel nehmen dass wir jetzt im Zuge der Aufbau des Betriebssystems verschiedene Prozesse erst einmal hinterfragt haben und klar wir kommen immer aus einer technologischen Perspektive dann auch das haben wir doch früher in dem System gemacht.

00:15:19: also zum Beispiel das Projektmanagement wo wir jetzt zum Beispiel sagen unsere alles was im Projekt passiert findet auch prima in Notionsstadt Sowohl für uns intern, von der Organisation.

00:15:30: Also woran arbeiten wir gerade?

00:15:31: Was stehen als nächstes an Themen an?

00:15:34: Was haben wir in dem Projekt schon gemacht aber auch aus Kundenperspektive.

00:15:37: Der Kunde arbeitet mit, der Kunde darf einsehen was wir tun und arbeitet zusammen.

00:15:40: Findet a Notion statt wiederum mit dem Vorteil.

00:15:43: Wir haben die Chance genutzt den Prozess vielleicht nochmal zu hinterfragen.

00:15:46: war das gut was es von der Vergangenheit getan haben haben das noch mal strukturiert, haben es nach Notion gebracht.

00:15:50: Haben alle Inhalte die dort erzeugt werden also ob's im Projektmeeting ist ein internes Meeting was auch immer direkt mit der Transkription als Inhalt in Notion ist direkt durchsuchbar und wir können es dann verknüpfen mit anderen Systemen die wir vielleicht trotzdem heute noch brauchen wie unsere Zeiterfassung die wir nochmal separat haben.

00:16:04: aber wir haben versucht zum Beispiel dass nach Notions zu bringen und eben dann die Vorteile zu nutzen.

00:16:09: Also vielleicht auch ganz konkret Wir haben Software abgelöst.

00:16:12: Also das war für mich in der ROI-Rechnung relevant, da sind ihr sehr zu mir gekommen und habt gesagt pass auf wenn wir Notion einführen dann schalten wir diese, diese, dieser und dieses Software ab.

00:16:22: und da wars es für mich ein leichtes zu sagen ja warte mal hier.

00:16:25: Notions zieht kostet x Euro, der zieht kostet y Euro.

00:16:28: Das rechnet sich und das erste was ihr abgelösst habt war ein Tool was wir für unser ISO Ähm, siebenzwanzigtausend Eins Zertifikat gebraucht haben.

00:16:36: Was uns dabei unterstützt hat das Projekt habe ich selber geleitet und dieses Tool hab' ich sogar selber eingekauft.

00:16:41: Das nennt sich WANTA und das kostete uns... ...fünfzehntausend neunzehnteusend I don't know Dollar im Jahr.

00:16:50: Und es war klar dass wird man mit Notion ablösen können zumindest die sechzig Prozent dieses Tools die wir tatsächlich benutzen.

00:16:57: weil bei Software Tools ist es ja meistens so Man nutzt die ja nie voll umfänglich Und die Funktionen, die wir brauchten waren sehr schnell ablösbar.

00:17:05: Wir haben jemand aus einem Business Development dahingestellt und haben gesagt hey setz dich doch mal hin und versuch das mal abzulösen.

00:17:11: und diese Person hat das in wahrscheinlich irgendwas zwischen drei und fünf Tagen eben auch wieder mit KI-Unterstützung, nämlich mit der InternotionKI im Grunde genommen in Noton in einer Form nachgebaut, die für uns jetzt sogar besser ist als dass was wir fordten.

00:17:25: Und wir haben neunzehntausend Dollar gespart.

00:17:27: so und das gleiche passiert gerade in der anderen Company hier bei uns, da lösen wir Atlassian Software ab Jira, Ticketsysteme die natürlich super mächtig sind.

00:17:39: Die wir aber in diesem Umfang überhaupt niemals genutzt haben und das ja sehen wir grade in ganz vielen Bereichen dass wir entweder Tools ablösen oder auf die Idee kommen individuell uns quasi neue Lösungen auf Basis von Notion dann noch zu entwickeln wie eben die Angebotserstellung

00:17:58: Angeburtstellungen, Onboarding könnte man jetzt auch noch nennen.

00:18:00: Auch da haben wir das optimiert bzw.

00:18:01: unsere Wissensbasis die früher in lessen Produkten waren war zum Migrieren natürlich nach Notion was ein konsequenter Schritt war.

00:18:08: um das nochmal kurz zu ergänzen Und ich würde auch sagen, ja stimmt dazu genau.

00:18:13: Ich glaube der Kerngedanke ist da auch nochmal zu sagen wir können unsere Prozesse noch mal neu denken und auch jetzt sehr flexibel noch einmal beeinflussen oder anpassen.

00:18:23: Da wurde das vorher vielleicht gesagt haben Wir haben das in das Tool gekauft weil es vielleicht ein Standard war, weil es gut für uns gepasst hat.

00:18:29: grundsätzlich haben wir das eingekauft und gesagt Es machen andere aus und es ist schon gut wenn wir das haben.

00:18:34: Aber wir nutzen vielleicht nur x prozent der Software wirklich, zahlt trotzdem die volle Lizenz und hat es wirklich immer zu unserem Prozess gepasst?

00:18:40: Fragezeichen.

00:18:41: Jetzt haben wir durch die Flexibilität aber auch durch so ein System was eben direkt KI nutzbar ist wie wir arbeiten, wie wir zusammenarbeiten mit unseren Prozesseraussehen, wirklich nochmal Grund wegen neu zu denken, zu optimieren, zu vereinfachen, zu hinterfragen Was ich finde unglaublich viel Potential hat.

00:18:58: Wir lösen aber ja nicht alle Tools ab.

00:19:00: Wo ist die Grenze?

00:19:00: Welche Tools lösen wir ab bleiben erhalten und vermutlich auch in Zukunft erhalten.

00:19:05: Ja, ich glaube so ein bisschen ist ja die Frage so das weißt du oder wissen wir alle?

00:19:08: Wir bauen eigene Tools da muss sich jemand drum kümmern und dann sind da auch Daten drin und dann kommen da schnell auch einige Fragen und Verantwortlichkeiten mit einher.

00:19:16: Das muss man auf den Schirm haben.

00:19:17: Ich glaub dass funktioniert in eigenen Tools die sehr vielleicht für uns individuellen oder sehr begrenzten Raum abbilden sehr gut.

00:19:24: Vielleicht ist das an der anderen Stelle nicht so mega kritisch.

00:19:27: also muss immer fragen wie kritisch es eigentlich dieses System ins ausfällt.

00:19:30: Und an vielen Stellen funktioniert das für uns gut, wo glaube ich klar abgegrenzte Prozessschritte dann darüber abgebildet werden.

00:19:36: Wie gerade schon an Beispielen erwähnt.

00:19:38: Ich glaube, dass größere Funktionsbereiche sind wie zum Beispiel unser CRM-System.

00:19:41: Also unser komplettes Customer.

00:19:45: haben wir mal kurz andiskutiert.

00:19:46: Sehen wir aber gerade nicht, weil es glaube ich so zentral ist für diese Funktion, für diesen Funktionsschritt dass das bestehen bleiben wird, dass wir so viele Funktionen da auch nutzen die wir nicht nachbauen wollen wo wir uns nicht in die Logiken reinbegeben wollen von Leuten die sich da jahrzehntelang Gedanken drüber gemacht haben und das erfolgreich etabliert haben.

00:20:01: Das bleibt zum Beispiel da.

00:20:02: oder auch anderes Beispiel unser Data Warehouse.

00:20:05: also wenn wir jetzt mal in die Richtung gehen.

00:20:07: klar ist ein anderes Konstrukt von Software oder eher eine Datenhaltung eine Datenbank letztlich.

00:20:14: Das werden wir jetzt auch nicht nach Notchen bringen und sagen, das brauchen wir nicht mehr.

00:20:17: Weil es auch eine andere Art der Datenhaltung ist.

00:20:18: Andere Datentypen sind auch da in der Vergangenheit viel arbeitreingeflossen ist in die Strukturierung, in die Qualität dieser Daten, in unser Reporting.

00:20:26: So verknüpfen wir?

00:20:28: Das binden wir ein aber das wird weiter Existenz sein weil es genau einen ganz wichtigen Zweck erfüllt, der auch gut ist wo er gerade ist.

00:20:35: Okay schauen wir nochmal auf die Einführungen von solchen neuen Prozessen.

00:20:39: Das ist ein großer Changeprozess.

00:20:41: ich glaube Eine Organisation, die total offen ist.

00:20:46: Das ist nicht bei jedem der Fall.

00:20:47: so glaube ich dass jemand so eine Organisation hat.

00:20:49: wir haben ne kleine Organisationen die man schnell bewegen kann.

00:20:52: das sind ein paar Vorteile aber funktioniert das alles?

00:20:55: wird das überall gleich gut angenommen?

00:20:58: Du meinst bei uns jetzt intern?

00:20:59: Ja, bei uns.

00:21:00: Also ehrlich gesagt wirklich überwiegend als wirklich überwiegend sehr sehr positives Feedback gerade auch so aus diesen Punkten.

00:21:07: ich habe endlich den Zugriff auf Content, den ich vorher nicht hatte im Sinne von Ich kann nochmal schauen, ich komme neu in ein Projekt.

00:21:13: was passiert da eigentlich grade?

00:21:14: ich kann mich super schnell einarbeiten weil die Dinge dort einfach verfügbar sind also Stifte und Onboarding Im Sales.

00:21:19: ich sehe was wir für Projekte für Angebote in anderen Kontexten gemacht haben kann vom Best Practices profitieren.

00:21:24: also es ist unglaublich viel Feedback dar dass sie Leute gesagt haben Wow, meine Arbeit wird schneller besser.

00:21:29: Ich muss das nicht mehr suchen!

00:21:30: Ich habe jetzt schon weniger Medienbrüche und deswegen da sehr positiv angenommen.

00:21:35: Auf der anderen Seite haben wir natürlich auch viele Fragen bekommen weil wir ja auch jetzt nicht irgendwie nur reibend Content aber sondern auch Implementierung machen in Projekten neue Lösungen entwickeln usw.

00:21:46: kamen schon die Fragen wie gehen wir denn jetzt um mit unserer Entwicklung zum Beispiel?

00:21:52: Wie kriegen wir das zusammen, so kriegen wir dass was vielleicht bei uns in Notion ist als als Kontext.

00:21:56: Kriegen wir das mit unseren Entwicklungsprozessen zusammen oder schaffen wir das dann auch ab?

00:22:00: oder wie gehen da damit um?

00:22:01: und also viele Fragen im Sinne von reicht es für jeden Bereich aus?

00:22:06: und vielleicht an der Einstellung manchmal die Angst macht Notion alles und verlieren wir vielleicht auch das andere lieb gewonnene Tool.

00:22:15: Dafür haben wir also auch schon Diskussionen und schauen immer so was ist wo zielführend.

00:22:19: Und was bleibt vielleicht auch so?

00:22:21: Und da gibt es immer ein paar Fragezeichen vielleicht auch an den Stellen.

00:22:23: Was ich sehe, je entwickeln näher die Leute sind desto mehr sind sie natürlich gewohnt auch Prozesse in... Bausteinen zu denken, die auseinanderzunehmen und neu zusammensetzen.

00:22:34: Und vielleicht mit Hilfe dieser neuen Tools, die ihnen jetzt zur Verfügung stehen dann auch völlig anders wieder zusammenzubauen?

00:22:41: Wir sehen das in den Bereichen hier Entwickler Ferner sind wenn wir in unsere Verwaltungseinheiten reingucken.

00:22:48: da versucht man natürlich mit KI und auch mit solchen Tools wie Notion stärker einfach dem Prozess nachzubauen denen man bis jetzt gelebt hat.

00:22:57: Und ich glaube, da geht es darum und dafür haben wir ein kleines, so eine kleine Taskforce die auch rumläuft aus dem Business Development.

00:23:03: Die Leute dabei ein bisschen berät zu sagen lasst uns mal tiefer nachfragen dass man gucken muss der Prozess überhaupt in Zukunft noch so sein?

00:23:10: was können wir noch automatisieren an den Prozess mithilfe von Notion?

00:23:14: Und dann sehe ich bei mir selber und vielleicht können wir damals in die Zukunft ein bisschen gucken wenn man so ein neues Tool hat So ein bisschen dieses wenn man hammer sieht alles aus wie nagel versucht natürlich sehr viel damit zu erschlagen.

00:23:28: Und irgendwo stellt man eben fest ja das stößt auch an grenzen.

00:23:34: die grenze die ich vor allem sehe ist natürlich auch die frage pflegen die leute wirklich die daten nachher in diesen kontext layer den wir dazu verfügen stellen wieder einen.

00:23:45: tun sie dass

00:23:48: Ich glaube zum Großteil ja, aber nicht an allen Stellen.

00:23:52: Und wir haben häufig schon darüber gesprochen dass das auch im Prozess berücksichtigt werden muss also dass das nicht jetzt zb so eine Präsentation noch mal neben aus dem Angebotprozess das Wissen oder der Inhalt nur in dieser Präsensation lebt sondern durchsuchbar ist auch wieder bei uns konkret in Notion dann verfügbar ist.

00:24:08: Also die Frage was ist vorabrufbar und durchsuchbar?

00:24:13: müssen ein Stück weit rangeführt werden.

00:24:14: Ich glaube, es wurden sie auch und Sie müssen diese Effekte sehen was das für einen Vorteil hat diesen Inhalt dann dort wieder zu haben so dass diese Eigenmotivation entsteht.

00:24:22: wenn ich das jetzt tue Dann kann ich morgen übermorgen in drei Monaten ich und auch meine kolleginnen Darauf zugreifen das wieder verwenden.

00:24:28: Das trägt eine höhere Qualität bei und bin eigen motiviert das zu tun.

00:24:31: Aber aber auch wir führen die Diskussion Haben sie geführt zu sagen Was ist die Notwendigkeit?

00:24:34: Müssen wir das wirklich tun?

00:24:35: Ist das nicht overhead?

00:24:37: Und dann aber die richtigen Werkzeuge bereitzustellen, zum Beispiel durch Skills, durch Agenten und durch Automatismen.

00:24:43: die einem vielleicht das abnehmen, dieses händische.

00:24:45: Also ich glaub wir müssen von dem Händischen weg wo man sagt da hab' ich's aber keine Lust zu, das ist eine Hürde und ich glaube da kommen wir von weg wenn wir KI-gestützte Werkzeuge wie eben Skills die zum Beispiel sagen dass Meeting ist gelaufen Ich schick dir automatisch die Transkription oder ich erzeuge automatischer Zusammenfassung Wenn die das machen, den Menschen abnehmen so dass der sich nicht mehr darum kümmern muss dann unter anderem erreichen wir auch dass da wer mehr Content wieder da ist und zurückfließt.

00:25:06: Genau

00:25:06: also hier lieber auch wenn Leute einmal erlebt haben was es bringt dass die Daten in dem System eben auch sauber sind Die fliegen dann auch irgendwann freiwillig oder pflegen eben mit ihren Prozessen auch zurück exakt.

00:25:16: Ich habe zum Beispiel für diesen Podcast, hab ich so einen Planungsboard was wir ja wöchentlich im Team durchgehen und sagen wo stehen wir jetzt vom Status her?

00:25:26: Jetzt mal vereinfacht dargestellt in welcher Episode die wir gerade aufzeichnen oder in der Redaktion oder Nachbearbeitung sind?

00:25:32: und da sehe ich selbst bei mir manchmal vergesse ich ein Status zu pflegen.

00:25:37: So, und dann ist natürlich wenn ich die KI irgendwas frage krieg ich zum Teil eine falsche Antwort weil sie denken die Episode ist noch nicht veröffentlicht oder sie ist noch durch die Redaktion noch nicht so.

00:25:46: Und so erlebe ich aber auch dass ich Stück für Stück mich selber eben immer wieder daran erinnere zu sagen schreib's zurück geseltene Noten und klickt das an, sondern ich sage meistens der KI wenn ich mit der Diskussion fertig bin.

00:25:59: Und sei so lieb und schreibst den Noten

00:26:00: zurück.".

00:26:01: Das heißt die KI ist oder das Noten ist ein Kontextspeicher auf dem mich als Mensch klicken kann aber auf dem die KI sich auch einfach was merken kann.

00:26:10: So dass es eben auch etwas ist.

00:26:12: Jetzt

00:26:14: sind wir auf einem ganz guten Weg muss man sagen.

00:26:18: Was ist die Vision?

00:26:19: Sind wir fertig?

00:26:21: Ich glaube nein.

00:26:22: Warum nicht?

00:26:24: Also ich glaube, es fehlen immer noch verschiedenste Komponenten oder Bausteine vielleicht.

00:26:30: Ich glaube nicht grundsätzlich die Bausteinen.

00:26:31: aber auch bei uns gibt's zum Beispiel noch Systeme wo wir gerade diskutieren.

00:26:34: wollen wir die auch noch weiter anbinden?

00:26:36: also wollen wir nochmal mehr Kontext aus Systemen die wir in Zukunft nicht weiter ablösen wollen auch hinzufügen.

00:26:43: So, wie gehen wir mit dem Entwicklungsprozess um?

00:26:46: Auch da gibt es Tools vielleicht die wir noch weiter integrieren müssen.

00:26:48: Was sind

00:26:48: das für Systeme die wir anbinden wollen und nicht angebunden

00:26:50: sind?

00:26:50: Vielleicht auch nochmal zu dass wir gerade diskutieren binden wir den Teams an also unser Kommunikations-Tool Binden wir wirklich vollumfänglich einen SharePoint an Das mal so als Beispiel aus der täglichen Kommunikation weil wir natürlich auch historisch Inhalte haben im SharePoint Die wir vielleicht hinzufügen wollen wo jetzt gerade viel Content in Notion existiert aber die wir wollen auch SharePoint weiter nutzen Das vielleicht anzubinden, durchsuchbar zu machen oder das können im Entwicklungskontext auch sein.

00:27:14: Wie binden wir den GitHub irgendwie entsprechend an?

00:27:17: Also da gibt es schon erste Initiativen und Dinge wo wir das tun.

00:27:20: aber das sind manchmal Systeme die natürlich eine gewisse Tragweite haben.

00:27:23: wo war zum Beispiel auch bei einem Teams immer uns hinterfragen?

00:27:26: ist es wirklich sichergestellt dass wir auch aus Security und Datenschutzgründen wirklich sagen Da isst dann nicht für jeden jede private Kommunikation einsehbar sondern wirklich nur das was vielleicht in öffentlichen Channels und gemäß meiner Brechtigung Stufe wirklich verfügbar ist?

00:27:37: also Ich glaube, Potenzial noch den Kontext weiter auszubauen.

00:27:41: Ich glaube auch noch das Potential vielleicht nochmal mehr Dinge zu automatisieren oder autonomer durch Agenten erledigen zu lassen.

00:27:49: Im Moment sind wir sehr weit bei der Prozessanalyse und Aufbereitung.

00:27:53: wie wollen wir das gestalten?

00:27:54: Wie sind Abläufe also... Zum Beispiel, wie findet der Sales-Prozess statt?

00:27:58: Sind wir super weit.

00:27:59: Wie gehen wir in einen Standardprojekt Prozess vor?

00:28:02: Wie machen wir dort Meetings und so weiter?

00:28:04: Die Prozesse stehen.

00:28:05: Ich glaube an der anderen Stelle haben wir Ausbaustufen noch das auch noch autonomer durch Agenten beispielsweise erledigen zu lassen oder aber auch wirklich zu sagen wenn mir das denn wollen ich würde es gerne machen, wie kommen wir wirklich zum Cockpit hin?

00:28:16: wo wäre noch proaktiver vielleicht auf dieses proaktivere ist es vielleicht auch noch bei uns oder noch pro aktiva vielleicht auf Dinge hingewiesen werden begleitet werden, um einfach noch besser steuern zu können.

00:28:29: Noch besser wir als Mensch auch.

00:28:30: Wir machen viel Beratung.

00:28:31: Wir sind Berater uns auf diese Beratungen auf das eigentliche System, das inhaltliche und die Qualität wie wir das Ganze ausgestalten konzentrieren

00:28:38: kann.

00:28:39: Ich kann aus meinem eigenen Alltag berichten ich bin ja für die Prozesse auch in der Verwaltung zuständig.

00:28:44: Ich habe jetzt gerade gestern übrigens mit einer Buchhaltung zum Beispiel gesprochen über Finanzabteilung wo ich selber eben auch zuständig bin.

00:28:54: Da sehe ich, wir stoßen eben mit den Möglichkeiten von Notion.

00:28:57: Die Abteilung hat versucht mit Notion diese Prozesse zu beschleunigen kriegt das auch hin und es Wir schaffen auch eine Beschleunigung.

00:29:05: auf der anderen Seite komme ich selber aus der Softwareentwicklung Mal zumindest ganz ganz früher und stelle jetzt fest So einfach wie's heute eben ist software zu entwickeln Und mit einer Cloud Code Max Lizenz die ich besitze Neige ich ganz ganz schnell dazu zu sagen kommen Ich baue das schnell so.

00:29:23: Auf der anderen Seite frage ich mich, ist das richtig?

00:29:26: Macht es Sinn jetzt irgendwelche vom Geschäftsführer gekodete Individual Software hier einzusetzen und sich solche technischen Schulden wieder einzuhandeln.

00:29:37: Dann wieder auf der anderen Seite, ich diskutiere das sehr viel auch hier mit dem Leiter der Entwicklung zum Beispiel von Kernpunkt.

00:29:45: Die technischen Schulden sind ja auch viel kleiner geworden so.

00:29:47: Das heißt du kannst ja auch relativ schnell mit Stichwort Software Factories und so kannst du auch Veränderungen an dieser Software oder Fehler in der Software natürlich auch viel besser wieder beheben.

00:29:58: Also es heißt das dann um mal ein bisschen reinzuschauen worüber diskutieren wir gerade?

00:30:02: Wir diskutieren gerade darüber Wie gehen wir mit unserem Toolstack um?

00:30:06: Und was ist eigentlich Make und was ist Buy.

00:30:09: Das ist eine große Diskussion, die wir gerade führen.

00:30:12: Wenn wir make machen, wäre es dafür zuständig auf welcher Technologiebasis tun wir das?

00:30:18: Mit welchen Security-Level machen wir das eigentlich?

00:30:21: Und das sind so Diskussionen, die Wir gerade führen!

00:30:23: Ich stimme ja ganz zu weil ich das schon mal verlockend finde und selber auch viel ausprobiere Software zu bauen für Privatprojekte und müssen etwas Ehrenamtliches da mache.

00:30:31: Aber wir sind wieder bei dem Punkt, wo wir so häufig sind.

00:30:33: Du brauchst Strukturen, du brauchst ein Prozess und du brauchest irgendwie Rahmenbedingungen dafür wie das Ganze ablaufen soll.

00:30:37: Dann kannst du die Möglichkeiten ausschöpfen, dass machen.

00:30:40: aber genau das musst du halt definieren.

00:30:42: einfach ins blaue rein funktioniert nicht.

00:30:43: also funktioniert für einen kleinen Prototypen vielleicht und dann kommt die Frage ist nutzen aber dreißig vierzig fünfzig Leute und es gibt ein Fehler oder irgendwie Daten sind weg usw.

00:30:52: Dann stehst du davor will man immer nicht hören.

00:30:54: Aber dafür, genau wie du sagst, brauchen wir eigentlich... Wir haben vielen anderen Stellen auch so ein bisschen die Struktur und die Gedanken dahinter.

00:31:00: Wir wollen was leben, wir wollen was abbilden, wäre es verantwortlich.

00:31:01: Ja ich meine, wir haben den Luxus als kleine Organisation, die jetzt nicht von der Bar finden irgendwie Control ist klar.

00:31:07: Wir haben die ISO-Siebendzwanzigtausendeins ne?

00:31:09: Wir haben ein gewisses Security Level, das wir hier einhalten müssen und auch wollen.

00:31:15: Dennoch haben wir die Möglichkeit auch Experimente eine Weile immer mal laufen zu lassen und das machen wir auch.

00:31:22: Das heißt, wir lassen schon mit der Defabteilung schauen.

00:31:26: Wir lassen Leute eben auch mal laufen indem wir einen Rahmen zumindest stecken und sagen dass sind die Tools die er nutzen dürfte versuchen eben auch Lizenzen genehmigen zu lassen.

00:31:37: Das ist dann die Frage, was erlaubt uns den AVV mit dem Kunden?

00:31:41: Was erlaubte uns die ISO-Siebendzwanzigtausendeins?

00:31:43: wie müssen wir die Risiken eben auch abdecken?

00:31:46: aber wir haben eine hohe Bereitschaft das auch zu ermöglichen.

00:31:50: und dann lassen wir auch Experimente laufen und irgendwann fangen wir wieder ein und sagen okay können wir das so einem generalisierten Regel hier bei uns in der Organisation machen?

00:31:59: und so wächst die Organisation Stück für Stück in der Nutzung von AI.

00:32:03: Ich finde das sehr charmant in der Kombination, muss ich ehrlich sagen auch noch mal darauf einzugehen.

00:32:07: Auch dass dieses Mandat da ist und so dieser Punkt war man eben schon ein bisschen jetzt niemanden komplett einzuschränken und auch zu sagen wir haben nur noch einen Tool und müssen alles da reinpressen.

00:32:17: Ich glaube das wird zumindest im Moment auch nicht funktionieren.

00:32:20: Wir sehen es bei uns selber sondern wir brauchen halt gewisse Freiheitsgrade um sicherzustellen, dass jeder vernünftig arbeiten kann, dass er sich dann nicht eingeschränkt führt also wirklich die Vorteile nutzt dass KI dich beschleunigt, dann deine Arbeitsprozesse optimiert.

00:32:33: Als dass man jetzt wieder zurück eingeschränkt wird und sagt so das geht ab heute nicht mehr oder das kann nur noch so auf diesem Weg jetzt erfolgen?

00:32:40: Ich habe mit der Organisation momentan und das ist total unfair eine große Ungeduld einfach weil ich einfach wenn ich Prozesse sehe in dieser Organisation oder auch bei mir selber sehe das ja nicht nur die Organisation sondern sehe das bei mir selbst auch dann denke ich ganz ganz oft der heutigen Technologie könnten wir da deutlich schneller sein.

00:33:00: Wir können mehr Output haben, lass uns das automatisieren so aber es geht halt nicht von jetzt auf gleich.

00:33:06: wie hast du das auch?

00:33:08: Ich

00:33:11: hätte gleich eine Rückfrage gestellt, wo du das so siehst und so.

00:33:14: Aber wir gerne konkrete Beispiele!

00:33:16: Ja ich habe sie auch und man erwischt sich auch an der einen oder anderen Stelle dann doch wieder zu sagen ja ich weiß dass ich das jetzt machen muss aber ich bin da doch gerade wieder einem anderen Thema drin was jetzt auch gerade Priorität hat und es ist natürlich wie immer ein Prioritätsmanagement muss sich tun und manchmal stellt man natürlich auch fest dass man dann doch viele Leute am Tisch haben mit denen man das nochmal kurz diskutieren muss also dieses Thema alle mitnehmen.

00:33:34: Das ist doch

00:33:34: nicht so einfach.

00:33:35: Und natürlich, also was gut funktioniert ist glaube ich eine Initiative anzustoßen und zu sagen, guck mal wir müssen über dieses Thema reden.

00:33:40: Wir sehen da ganz viel Potenzialen und stimmen meistens alle zu und sagen genau und dann ist es eine Prioritätsfrage und man kommt dann glaube ich relativ schnell hin.

00:33:47: so das ist das Coole zu sehen dass man eigentlich wenn man in diesen Prozess dann drin ist relativ schnell Fahrt aufnehmen kann weil man relativ schnell ein Prototyp gebaut hat das sichtbar machen kann und sagen kann so könnte ne Lösung für uns aussehen.

00:33:58: dennoch Wenn du so ein ganzen Prozess umstellst, der eine ist größer und das andere kleiner hängt einiges dran.

00:34:03: Und es ist eben nicht nur das Technologische sondern auch der Change in der Organisation.

00:34:08: Aber ja mir geht's manchmal auch zu langsam.

00:34:10: Ganz konkret,

00:34:11: wo sehe ich das?

00:34:11: Ich bringe noch mal einen Beispiel mit ein.

00:34:12: Das sind meine Podcastprozesse weil man sich das glaube ich als Podcast-Hörer ganz gut vorstellen kann.

00:34:16: tatsächlich was wir brauchen um so eine Episode zu produzieren stecken wir wahrscheinlich dreißig Stunden pro Episode rein.

00:34:25: Das heißt wir müssen Gäste Erst mal akquirieren, wir müssen die recherchieren.

00:34:31: Dann gehen wir hin und ich mache Vorgespräche mit den Gästen.

00:34:36: Ich bereite einen Fragenkatalog vor wie überlegen redaktionell in welche Richtung wollen wir das Gespräch entwickeln?

00:34:40: Das Gespräch wird aufgezeichnet und durchgeführt danach schauen Wie hat das Gespräch tatsächlich stattgefunden?

00:34:45: Wir müssen also redaktionell Auswahl treffen.

00:34:48: Was schneiden wir raus, was lassen wir drin?

00:34:51: Wir produzieren dann Shorts, wir produzieren Zitatkacheln.

00:34:54: Wir machen LinkedIn-Beiträge da draus.

00:34:56: Wir kommunizieren zwischendurch immer mal wieder mit dem Gast und brauchen Freigaben und so.

00:35:01: Und vielleicht produzieren wir sogar noch ein Trailer für die Folge.

00:35:06: Wenn man sich das Versprechen von AI'en guckt, denkt man ganz viel davon ist total automatisierbar.

00:35:15: Wir sind schon super schnell und wir haben ganz, ganz viel im Einsatz.

00:35:19: Und ich bin aber trotzdem ganz ungeduldig wenn nicht weil ich denke das könnte mir noch viel weiter automatisieren.

00:35:25: Ich stelle natürlich in diesem Prozess auch an der einen oder anderen Stelle fest Wenn ich sage schneide mir die Shorts automatisiert aus dem Podcast raus?

00:35:34: Okay, nee funktioniert leider doch nicht.

00:35:37: Wir haben ja auch einen gewissen Qualitätsanspruch.

00:35:39: Wahrscheinlich sind da die Schmerzpunkte?

00:35:42: Ist das die Qualität oder dass man dann sagt es geht grundsätzlich?

00:35:45: ich könnte das einmal als Prozessschritt aber das Tool was sich dann vielleicht verwende ist noch nicht so gut.

00:35:52: oder wo siehst du die Herausforderung?

00:35:54: Ich habe natürlich immer so den Gedanken wenn das Ding das falsch macht ich hab zu wenig Kontext gegeben.

00:36:01: Deshalb baue ich mir ein riesen Kontext Ding auf habe irgendwie meine vorgespräche als transcript ich hab natürlich die transkripte von allen podcasts und so weiter und sofort.

00:36:11: Und ich sehe irgendwie was was performt, auf welchem kanal eigentlich wie gut.

00:36:16: und diesen ganzen kontext gebe ich der k i zurück und hoffe dass sie dann beim nächsten mal wenn ich sage wähle einen short aus dem richtigen auswählen und sie macht es trotzdem noch falsch.

00:36:26: also diese menschliche intuition ich habe das auch wenn ich zum beispiel link den beiträge schreibe oder mein essay schreiben wir haben so ein a ein Review nennt sich das Ding, dann schreibe ich ein Essay.

00:36:35: Das kann nicht mit KI schreiben!

00:36:37: Das ist so viel ich versucht habe, das Ding zu trainieren, Tone of Voice und sprich wie ich... Es tut es nicht.

00:36:44: Das heißt da an diesen Stellen sind eben auch Grenzen gesetzt wo meine Ungeduld vielleicht noch fünf Jahre aushalten muss bis die Modelle dann tatsächlich auch können.

00:36:55: Ich glaube es sind weniger?

00:36:57: Mal weit aus dem Fenster gelegt, aber du hast mir eine einfach mal Zahl reingeworfen total okay.

00:37:01: Ich sehe das auch nicht glaube ich dass es auch so die Realität die wir selber haben die beiden von dem ja auch sehen dass es manche Schritte gibt genau die die komplett durch KI sehr gut abgebildet werden können.

00:37:10: andere da muss der Mensch schon mal reinschauen oder manchmal will ist der Mensch dann auch Und bei manchen drehst du einfach zu viele Interaktionsrunden und kostet dann auch Zeit, um zu einer halbwegs vernünftigen Qualität zu kommen.

00:37:19: Also gerade was auch Bildgenerierung oder Bildveränderung noch mal anbelangt hab ich mir immer so das Thema... Genau gibt aber verschiedene Beispiele dafür.

00:37:28: Ich finde trotzdem, was ich sehr schätze wenn man jetzt über Lösungen denkt dass du eigentlich heutzutage schon so denken kannst es ist fast alles technologisch möglich oder es wird in sehr sehr kurzer zeit möglich sein und deswegen find' ich wichtig trotzdem sich da schon auf den Weg zu machen und so sagen wir haben dann Prozess der das Potenzial hat, den anzugehen.

00:37:47: Auf dem Radar zu haben und erst mal zu schauen wie weit war kommen?

00:37:51: Und vielleicht ist ein paar Wochen, paar Monaten später auch der letzte Prozess schritt dann durch KI abbildbar und du baust ja in der Zeit schon das Wissen auf.

00:37:58: Du beschreibst diesen Prozess.

00:37:59: Du hast dich intensiv damit auseinandergesetzt ... finde ich ein sehr wertvolles Asset, was ja auch vielleicht so im Vorfeld nicht bestanden hat.

00:38:06: So wie funktioniert dein Prozess eigentlich?

00:38:08: Also ich kann mir vorstellen oder also... Ich weiß du bist ein sehr strukturierter Mensch,... ...du hast immer schon glaube ich viel dokumentiert und aufgeschrieben,... ...hast das vielleicht für deinen Podcast-Prozess jetzt aber noch mal explizit getan.

00:38:18: Vielleicht bist du da an einen Stellen gestoßen wo gesagt hast, achso machen wir vielleicht doch viele anders, haben wir früher mal so gemacht,... ...machen wir jetzt besser!

00:38:24: Und das ist man wieder geschrieben, hast dann Playbook dafür... ...und das überdauert die Zeiten, sodass es heute vielleicht dann zu achtzig Prozent automatisiert.

00:38:33: und vielleicht demnächst dann weiter automatisierbar, aber du hast das Wissen schon.

00:38:37: Ja früher

00:38:37: hätte ich es auch niemals aufgeschrieben weil ich nämlich gewusst hätte... Ich schreibe das jetzt drei Tage lang auf.

00:38:41: für wen tue ich das?

00:38:42: Okay!

00:38:42: Und dann lese ich's in einem halben Jahr und ist veraltet.

00:38:45: So heute ist es kein Aufschreiben in dem Sinne sondern es ist ein..

00:38:50: ich

00:38:50: habe das als Zwischenspeicher, ich merke mir das und ich bitte die KI sich das zur Not zu merken.

00:38:56: haltet diesen Zwischenspeicher aber auch immer aktuell, so das ist mehr der Prozess.

00:38:59: Ja du

00:38:59: hast den Kontext!

00:39:01: So biegen wir zum Schluss nochmal ab auf ok Wir haben hier ganz viel zu tun intern in der Organisation um unsere eigenen Prozesse... ...zu verändern.

00:39:10: und das tun wir aber ja in einem Umfeld indem sich leider oder zum Glück Das ist die Frage Auch unser Geschäftsmodell verändert und unsere Kunden total verändern Und dass was wir eigentlich nach draußen verkaufen auch völlig verändert.

00:39:26: Wie ist da dein Ausblick?

00:39:28: Verkaufen wir demnächst mehr Data und AI oder weniger, weil wir es einfach in der Hälfte der Zeit hin kriegen und deshalb nur noch die Hälften der Aufträge haben?

00:39:39: Ja, auch das eine sehr gute Frage natürlich!

00:39:42: Ich glaube jetzt wird sich verändern und der Schwerpunkt unserer Tätigkeit wird sich verändert oder verändert sich jetzt schon vielleicht teilweise.

00:39:48: also wo kommen?

00:39:49: daher wissen die Zuhörerinnen vielleicht ganz gut viel im Data-Kontext.

00:39:54: unterwegs gewesen seid, seit langer Zeit jetzt auch schon eine AI dazugenommen.

00:39:58: Wir beschäftigen uns natürlich mit grundsätzlich auch mit Themen wie baut man ein Dashboard auf?

00:40:02: Wie bauten wir Daten verfügbar?

00:40:03: so da kommen wir halt, wie bauen wir den Datenplattform aus?

00:40:05: also was heißt es eigentlich?

00:40:07: das sind Entwickler... Also das ist Beratung sowie baut dann sowas.

00:40:10: wie konzipiert man sowas ist aber auch die Umsetzung dann.

00:40:12: Wie erschaffen wir das wirklich zum Leben?

00:40:14: und da gibt es natürlich Schritte darin die immer mehr automatisierbar sind.

00:40:18: So baue mir einen Dashboard.

00:40:18: nehmen wir mal das als Beispiel wird immer einfacher auch durch die KI zu ersetzen.

00:40:23: Schöne Grafiken dazu bauen, Daten darzustellen.

00:40:26: funktioniert werden wir vielleicht in Zukunft weniger machen.

00:40:29: was steckt aber dahinter?

00:40:30: also die Frage ist jetzt wohin schiftet das?

00:40:32: und auch da glaube ich sehen wir jetzt Dinge an die Oberfläche kommen die vielleicht auch schon hätten in den letzten Jahren immer wieder Thema sein müssen nämlich Themen wie beschreiben überhaupt Daten?

00:40:41: Was ist in den Daten drin?

00:40:42: Was is unser Wissen um das Ganze interpretierbar zu machen?

00:40:45: Ich glaube, es schiftet für uns speziell dahin immer mehr ein dieses beratende Konzipierende zu gehen.

00:40:52: Wie beschreiben wir etwas?

00:40:53: Wie verstehen wir Dinge Prozesse?

00:40:57: Schaffen dann die Basis dafür und machen das nutzbar für die KI und den Output, dem man erzeugt, ob es ein Dashboard ist, ob sie in Visualisierung ist oder vielleicht auch irgendwo eine Datenplattform mit gewisser Funktionalität.

00:41:08: Da wird uns großen Teils die KI unterstützen beziehungsweise der unsere Kunden vielleicht auch sagen, okay ab da übernehmen wir dann.

00:41:12: Da haben wir vielleicht auch eigene Prozesse aber ich glaube diese vorbereitenen Schritte und dieses Innen wirklich auf die Beratung zu fokussieren.

00:41:19: wo entsteht mehr Wert?

00:41:20: Wo können wir als Mensch unseren Wertbeitrag legen?

00:41:24: Ich glaub das wird immer wichtiger um da stärker reinzugehen.

00:41:27: Da auch die Zeit für zu haben das zu tun.

00:41:29: Um nochmal einen Einblick den ich zumindest auch aus den Kundenprojekten habe noch mal zu teilen genau also was du gerade schon gesagt hast Irgendwelche Dashboards, wir haben früher Dashboards gebaut.

00:41:39: die haben dreißig bis fünfzigtausend Euro gekostet.

00:41:40: Wir haben Power BI MCP Server.

00:41:43: damit können wir Dashboards bauen und die Frage ist ohnehin brauche ich das Dashboard in Power BI oder baue ich das vielleicht nicht eh individualisiert mit irgendeiner... KI-Lösung.

00:41:51: Das heißt nicht, dass man keine Dashboards mehr braucht?

00:41:53: Kannst du im Gegenteil?

00:41:54: Ich glaube, Dashboards haben weiterhin eine hohe Existenzberechtigung.

00:41:57: Klar haben wir heute auch Möglichkeiten mit Daten zu chatten, Stichwort Databricks Genie oder so.

00:42:03: Es ist ja auch was, das wir verkaufen und wo auch etwas, was in der Totalexistenz Berechtigung hat, auch Daten anders in Zukunft sich anzuschauen als rein über ein Dashboard.

00:42:12: aber das Dashboard hat auch weiter Existenzen berechtigt.

00:42:14: Jetzt ist es aber interessant.

00:42:15: jetzt klar schiften sich die Kompetenzen, die wir brauchen.

00:42:20: Du hast es gerade schon gesagt mehr Beratung weniger.

00:42:23: Dashboard Klöppeln so das ist unseren Mitarbeitenden aber zum Teil sehr recht weil das ohne Himfleißarbeit ist.

00:42:29: ja und was ich interessant finde ist Wir haben am Anfang gedacht auch in unserer Schwesterfirma Kernpunkt.

00:42:36: Jetzt sind wir in der Softwareentwicklung super super schnell.

00:42:39: Wir brauchen auf einmal nur noch in Teilen ernsthaft ein Viertel von der Zeit um Dinge zu realisieren Und werden erst wirklich Sorge Was passiert mit dem Rest des Budgets, was der Kunde uns zur Verfügung stellt.

00:42:53: und wir stellen aber fest.

00:42:55: Der kunde dem fehlen selten die Ideen so und die kommt tatsächlich.

00:42:59: Wir kommen mit manchen Kunden momentan jetzt gerade weil wir es jetzt auch erst seit wenigen Monaten ernsthaft einführen Und machen in so ein flowgefühl die sagen oh geil Wir hatten das und dass und dass steht alles im backlog.

00:43:11: lass uns das auch machen weil's auf einmal von dem Preis-Leistungsverhältnis, was wir hier anbieten und vom ROI auf einmal rechenbar ist.

00:43:19: Und ich merke das auch Kleinernektrotamrande bei mir im Privatumfeld, dass sich auf einmal bei mir zu Hause in so einem Home Automation Freak Dinge tue, Ich hätte mich nicht drei Tage hingesetzt und mir irgendwie ein Display gebaut, wo ich sehe wie viel Euro ich jetzt beim Duschen ausgegeben habe.

00:43:38: Aber wenn ich das mal eben am Nachmittagsprojekt in einer Stunde machen kann, dann mache ich es halt.

00:43:42: Und ich glaube, dass gleiche passiert in Organisationen.

00:43:44: Es werden auf einmal Dinge sinnvoller als dies vorher waren.

00:43:49: Vielleicht kann ich das noch ergänzen?

00:43:50: Am Schluss ... Ich hatte eben von der Buchhaltung auch berichtet, dass wir überlegen, wie können wir den Monatsabschluss optimieren?

00:43:58: Der Monatsabschluss dauert bei uns zwei Personentage ungefähr, sagen wir mal, sechzehn Stunden die wir da reinstecken kann man bei zwölf rechnen.

00:44:06: Dann haben wir den Monatsabschluss.

00:44:08: so jetzt hätte man früher überlegt lohnt es sich da eine Individual-Lösung für zu bauen das Software oder das Innotion zu ziehen?

00:44:16: wieviel Stunden brauche ich dafür?

00:44:17: Und dann hätte man das gegen gerechnet und hätte gesagt der sitzt einer einmal einen Monat dran und wie viele Stunden sind das?

00:44:25: und wie viel Stunden spare ich nicht?

00:44:27: und heute rechnet sich das und deshalb machen wir's.

00:44:30: Also diesen Effekt sehen wir an ganz, ganz vielen Stellen.

00:44:32: Vielleicht auf unsere Kunden bezogen um das Data Thema nochmal aufzumachen wo wir ja ursprünglich auch herkommen vielleicht auch diese Zeit zu nutzen, diese Möglichkeiten zu nutzen einen Schritt oder zwei Schritte noch weiterzugehen, wo wir häufig nicht hingekommen sind.

00:44:44: Also nicht nur das Analysieren von Daten, dass Sichtbeermachen von Daten.

00:44:48: Aha!

00:44:48: Ich habe die Erkenntnis so stellen sich Datenräume jetzt da sondern auch ein Schritt weiter zu gehen und sagen was leite ich daraus jetzt ab?

00:44:54: Was ist die nächste Aktion?

00:44:55: Was is meine Entscheidung?

00:44:56: Wie gehe ich jetzt wirklich in die Systeme zurück Stoße Veränderungsprozesse an und dann wirklich nochmal mehr inhaltlich zu beraten und zu sagen was sind deine Optionen?

00:45:04: So wie gehen wir diesen wirklich kreislauf zu Ende?

00:45:06: Was ja auch vielleicht in einem oder anderen Projekt dann erstmal immer diese Analysefokus haben.

00:45:10: Jetzt haben wir den Status quo, jetzt stehen wir da und jetzt geben wir das vielleicht zurück oder haben aus welchen Gründen noch immer diesen Kreis auf nicht zu Ende gefahren.

00:45:19: Und jetzt wird es in Zukunft möglich oder da wird der Fokus liegen wirklich Veränderungen auch anzustoßen bessere Entscheidungen zu treffen die Qualität zu erhöhen viel weiterzugehen als es vielleicht an der anderen Stelle früher im Datenkontext auch möglich war.

00:45:32: Gut.

00:45:33: Wir hoffen, dass wir einen kleinen Einblick geben konnten was sich bei uns in der Organisation tatsächlich verändert hat durch KI.

00:45:40: Vielleicht eine kleine Abschlussfrage?

00:45:43: Was denkst du wenn wir in drei Jahren diesen Podcast hören?

00:45:46: also wir werden natürlich darüber lachen das weiß ich aber was wird sich nicht verändert haben durch KI?

00:45:51: Was bleibt gleich?

00:45:55: Sehr guter Punkt!

00:45:58: Ich hoffe, dass es auch ein Stück weit wirklich... Das soll jetzt nicht zu philosophisch irgendwie klingen.

00:46:02: Aber das ist schon dieses menschliche ist, dass wir uns dieses Menschliche da auch bewahren und dass es uns gelingt diese menschlichen Stärken auch stärker einzubinden.

00:46:09: Und das wäre ja wirklich eine gute Art und Weise der Zusammenarbeit finden.

00:46:14: Ein guter Einklang und uns das gelingt.

00:46:16: wo es KI nützlich, wo vielleicht nicht, woüber nehmen wir als Menschen?

00:46:20: Da muss ich jetzt doch nochmal nachfragen weil das natürlich viele sagen.

00:46:22: Viele sagen eine Mensch bleibt erhaltend.

00:46:24: Ja, ich finde das sehr wichtig.

00:46:24: Ich höre das ganz, ganz oft!

00:46:26: Die Frage

00:46:27: Was ist noch das, was den Menschen ausmacht?

00:46:31: Wofür brauchen wir denn noch in drei

00:46:32: Jahren?".

00:46:34: Ich glaube schon dass es diese Kreativität ist.

00:46:38: Also wirklich das menschliche die Intuition aber auch so das empathische in der Zusammenarbeit und der Kommunikation im Umgang mit anderen.

00:46:46: Auch wenn wir da jetzt darüber reden in diesen Veränderungsprozessen Das einzuführen andere mitzunehmen wird sich blöd an, dass Menschliche schon wirklich diese Eigenschaften in Menschen ausmachen.

00:46:57: Nicht zu versuchen, dass die Technologie alles beherrscht.

00:46:59: Auch wenn sie sehr mächtig ist und uns an vielen Stellen irgendwie hilft.

00:47:03: Genau das hat uns zusammen gelingt.

00:47:07: Ja ich hoffe, dass wir es schaffen den Menschen eben auch so in diesem Prozess einzubinden, dass sich Arbeit nicht noch weiter verdichtet weil das ist das was ich momentan bei mir tatsächlich merke mit meinem eigenen Arbeitsalltag Dass ich auf einmal innerhalb von Sekunden Feedback bekomme Prozesse viel, viel schneller eben auch bewegen kann und dadurch sich mein Arbeitsalltag total verdichtet.

00:47:28: Und ich das in Teilen auf die Organisation übertrage und die Organisation dann versuche... ...in einer viel zu hohen Geschwindigkeit zu verändern was natürlich nicht funktioniert weil einfach so schnell wieder Input kommt.

00:47:38: also das hoffe ich auch für den Menschen eben nicht vergessen auch ihn mitzunehmen und ihn so einzubinden in diesen Arbeitsprozess dass er weiter spassert an der Arbeit.

00:47:47: Ja Till vielen Vielen Dank.

00:47:49: Ich glaube es waren Hoffentlich spannender Einblick für viele da draußen, mal in eine andere Unternehmensgröße.

00:47:54: Aber ich hoffe sehr offen und ehrlich einfach mal gezeigt wie wir das machen.

00:47:58: Und ja, ich hoffe dass wir uns dann in drei Jahren wiedersehen und gemeinsam an dieser Stelle darüber lachen können und sagen wo wir dann stehen.

00:48:05: Sehr gerne!

00:48:06: Hat mir Spaß gemacht.

00:48:06: vielen Dank Simon.

00:48:07: Danke.

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