Was verkaufen IT-Dienstleister, wenn KI programmiert? Mit Frank Dobelmann, CTO von adesso

Shownotes

In einzelnen Projekten bei adesso tippt niemand mehr eine Zeile Code selbst. Für Kunden eröffnet das neue Möglichkeiten, für einen IT-Dienstleister stellt es die bisherige Arbeitsteilung und Abrechnung infrage. Wenn Programmieren weniger Zeit braucht, was wird dann aus einem Geschäft, das lange vor allem Arbeitstage verkauft hat?

Simon Biela spricht mit Frank Dobelmann, CTO von adesso, über kleinere Projektteams, veränderte Aufgaben und den Umbau des Unternehmens. Beide kennen das Geschäft der IT-Dienstleistung aus eigener unternehmerischer Praxis. Sie diskutieren, warum schnelle Softwareentwicklung nicht automatisch verlässliche Software bedeutet, wie Nachwuchs ohne die bisherige Programmierpraxis lernen kann und welche Möglichkeiten sich bei der Modernisierung alter Systeme ergeben.

Es geht um:

  • KI-Agenten, kleinere Teams und neue Aufgaben in der Softwareentwicklung
  • Softwarequalität und die Ausbildung der erfahrenen Entwickler von morgen
  • Neue Möglichkeiten für Altsysteme und individuelle Unternehmenssoftware
  • Weniger Hierarchieebenen und ein stärkerer Fokus auf das Geschäft der Kunden
  • Die Frage, wie IT-Dienstleister Ergebnisse statt Arbeitstage verkaufen können

Eine Folge über einen Wandel, der weit über schnelleres Programmieren hinausgeht. An adesso wird sichtbar, wie KI Projekte, Führung und Geschäftsmodelle zugleich verändert und warum Kundennutzen, Erfahrung und Verantwortung dabei nicht verschwinden.

Schaut euch auch unsere Playlist an: „Was machen KI-Vorreiter anders als der Rest?“

Mit Frank Dobelmann austauschen?

Frank Dobelmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-dobelmann-005a75138/ adesso: https://www.adesso.de/de/impulse/future-software-development/index.jsp

AI & Why Review

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wir haben Projekte, in denen wir keine Zeile Kot mehr tippen.

00:00:03: Wie baut ihr die Organisation um damit Leute das besser verstehen?

00:00:12: Willkommen zu einer neuen Episode von AINY!

00:00:14: Unser Versprechen – wir finden raus was sich wirklich durch KI verändert und zwar heute bei den.

00:00:19: dies zuallererst trifft nämlich uns Frank Die IT-Dienstleister Und diese Folge ist, glaube ich relevant für alle die Software entwickeln aber auch für Leute die Software einkaufen oder überlegen was man in Zukunft beim Software Einkauf vielleicht so verändert.

00:00:35: Ich sage das gleich zu Beginn mich trifft es eben genauso wie es euch trifft denn mir gegenüber sitzt einer der das seit Jahrzehnten erlebt wie Software gebaut wird und Ja, ich habe jetzt geschrieben heute bei einem der großen IT-Dienstleister in Deutschland die Technik verantwortet.

00:00:51: Das wird dir überhaupt nicht gerecht Frank denn du bist Mitarbeiter Nummer eins bei Adesso gewesen tatsächlich und hast dieses Unternehmen über seine gesamte Lebensspanne schon begleitet.

00:01:04: wir kennen uns aus unserer Zeit wo man sich noch auf der C-Bit getroffen hat tatsächlich.

00:01:10: Ich hasse

00:01:10: das.

00:01:11: Genau.

00:01:11: Jeder und Sammler.

00:01:12: Genau

00:01:12: ja das hab' ich auch gemacht Und wir sind Wettbewerber, denn wir machen im Kleinen das was ihr im Großen macht.

00:01:18: Aber umso mehr freue ich mich dass du heute da bist.

00:01:20: Hallo Frank Dohlmann!

00:01:22: Herzlichen Dank für die Einladung Siebon.

00:01:25: Das mit dem ersten Mitarbeiter spielt hoffentlich heute gar keine große Rolle mehr.

00:01:29: Wir sind heute über elf Tausend.

00:01:31: also das Unternehmen ist schon ein anderes geworden und es war natürlich großartig das über die Jahre begleiten und unterstützen zu dürfen.

00:01:40: So ganz zurückhalten gesagt, du bist eigentlich Teilzeit CTO in dieser Firma.

00:01:43: Das beschreibt es wahrscheinlich nicht so richtig.

00:01:45: was verantwortest Du?

00:01:47: Ich veranworte insbesondere die hoch regulierten Bereiche.

00:01:50: das sind bei uns Health Utilities und der Public Sektor.

00:01:54: Die treffen sich dann alle so in dem was man als Vergaberecht kennt.

00:01:57: Ausschreibung macht das ähnlich Und deswegen haben wir die da auch zusammen geführt.

00:02:02: Okay

00:02:02: Da bin ich gleich gespannt ob sich da mit AI die Dinge genauso schnell verändern wie bei euren anderen Kunden.

00:02:07: aber vielleicht Fangen wir mal ganz kurz an und du erzählst uns mal, wo war der Moment in den letzten Jahren?

00:02:13: Wo ihr gemerkt habt bei Adesso.

00:02:15: Okay, das trifft uns jetzt diese neue Technologie.

00:02:19: Ja, er lässt sich tatsächlich ziemlich genau bestimmen weil wir uns Anfang zwanzigfünfundzwanzigmal zu einem Offside zusammengefunden haben mit dem Vorstandsvorsitzenden Volker Grunen und Gründer von ADESSO und Experten aus der Runde die sich mit AI beschäftigen.

00:02:37: Und um da gar nicht nur so im eigenen Saft zu gehören, haben wir uns Experten von außen dazu geholt.

00:02:43: Wir haben mal Stimmen gehört von den Großen, von Microsoft und SAP, von Salesforce.

00:02:49: Wie gehen die eigentlich mit dem Thema?

00:02:50: Um wie positionieren diese sich dazu?

00:02:53: Und auch beispielsweise den Nate Jones, den man so aus Social Media kennt der so nah an den Themen ist und das nochmal aus seiner Sicht aufbereitet um mal ein Gefühl dafür zu kriegen, wie eben auch andere Perspektiven sind.

00:03:09: Na ja was ist da rausgekommen?

00:03:11: Im Wesentlichen dass das groß ist, dass es neu ist also neu im Sinne von über die Jahre hinweg mehr als achtundzwanzig Jahre war der so haben wir schon die einige oder andere Transformation mitgemacht.

00:03:24: ob das jetzt plötzlich agiler Entwicklung waren erklare das auch.

00:03:26: erstmal eine Umstellung für uns haben jetzt irgendwie über zwanzig jahre praktiziert.

00:03:30: Da kam irgendwann mal Cloud, Client Server all diese Veränderungen und so weiter.

00:03:35: Heute würde ich sagen nichts ist so fundamental verändert wie das was wir gerade erleben.

00:03:42: Man tendiert natürlich dazu immer die aktuelle Änderung auch als gravierendste wahrzunehmen.

00:03:46: Das ist glaube ich so.

00:03:48: aber ich glaube es gibt wirklich auch Indikatoren dafür dass man das hier sagen kann und das Moment was das ja auszeichnet ist insbesondere die hohe Geschwindigkeit.

00:03:58: Ja, wir gucken gleich mal so ein bisschen vor allem bei euch rein.

00:04:01: Wir wollen mal anfangen mit nach außen zu gucken.

00:04:03: was ändert sich bei euren Kunden und was nehmt ihr Markt wahr?

00:04:07: Und dann auch vor allem gleichmal wirklich im Detail angucken, was ändet ihr jetzt?

00:04:11: Was ändert das Internet an eure Organisation?

00:04:13: als ihr das gemerkt habt in diesem Offside erinnerst du dich daran, was dein Gefühl war?

00:04:19: War das mehr Angst oder Begeisterung

00:04:21: Begeisterung.

00:04:23: Und so nehmen wir das tatsächlich auf, weil wir versuchen immer auch in der Herausforderung die Chance zu sehen wenn eine Finanz- und Wirtschaftskrise ist.

00:04:29: da haben wir Vertrieb aufgebaut um tatsächlich aus einer Krise auch gestärkt herausgehen zu können.

00:04:35: und ich glaube in den ganzen Jahren war es eine echt gute Strategie nach vorne zu gucken positiv und versuchen das Momentum zu nutzen an den jeweiligen Stellen.

00:04:44: Das Ergebnis dieses Meetings war beispielsweise dass wir uns aufgestellt haben und gesagt haben Das ist jetzt mal nicht Tagesgeschäft.

00:04:51: Das machen wir nicht auf einer Po-Backe so nebenher, sondern das muss uns schon beschäftigen und das beschäftigt uns wahrscheinlich mehr als nur in der Softwareentwicklung.

00:05:02: Damals noch, damals, es klingt so weit weg aber das ist ja tatsächlich diese... Irre Geschwindigkeit, mit der wir uns bewegen.

00:05:08: Sprachen ja noch Ford-Code-Assistenten in der Softwareentwicklung.

00:05:11: Da sind wir heute mal irgendwie ... Heute würden sagen das war mal so eine Epoche irgendwann in der KI-Entwicklung.

00:05:17: die ist heute abgehakt und wir sind da rausgegangen und haben gesagt Wir gründen jetzt die AI Force acht Kollegen, die in dem Umfeld wirklich Firmen sind.

00:05:28: So ein bisschen technokratisch aufgestellt aus den unterschiedlichen Domänen, die mit Softwareentwicklung zu tun haben – Testing, Requirements, Engineering, Projektleitung

00:05:35: usw.,

00:05:37: um im Wesentlichen zu gucken wie kriegen wir diesen Mindset in die Mannschaft?

00:05:45: Viele der Kollegen und Kolleginnen, die sich mit so Themen beschäftigen gerade mit AI, haben das irgendwann mal getan.

00:05:50: festgestellt Naja, das kommt jetzt lange nicht anders ran wie ich eigentlich Softwareentwicklung mache.

00:05:56: Also lege ich es wieder zur Seite und das war's jetzt erst mal.

00:05:59: Okay also selbst die Software-Entwickler waren erstmal skeptisch?

00:06:03: Viele ja!

00:06:04: Das ist ja auch einfach so dass man jetzt nicht einfach so eine Veränderung mal eben hin nimmt und dann weiterprobiert ob sie jetzt jeden Tag besser wird.

00:06:11: aber mit dieser Geschwindigkeit war das angebracht da immer wieder rein zu gucken.

00:06:16: Das sind diese Mindset und die Awareness für dieses Thema große Aufgabe, glaube ich.

00:06:21: Und da gab es auch einen dedizierten Punkt, wo ich glaube so ein Icebreaker war, wo die gesamte Organisation verstanden hat, oh ja jetzt funktioniert's.

00:06:31: Was

00:06:32: war das für'n Punkt?

00:06:34: Im Wesentlichen, ich würde mal sagen so ein knappes Jahr später oder dreivierteljahr später... Das

00:06:39: heißt wir sind jetzt Anfang sechsundzwanzig schon

00:06:42: in November Ende mit dem Aufkommen von Opos, vier fünf war es glaube ich.

00:06:49: Und das war echt ein Change.

00:06:51: da hat man gemerkt, dass was wir uns gewünscht haben, das funktioniert jetzt schon.

00:06:55: und unsere Visionen die wir Anfang fünfundundzwanzig skizziert haben für wie machen eigentlich Softwareentwicklung zwanzig dreißig?

00:07:03: Da müssen wir heute sagen, da sind wir drüber hinaus also jetzt in sechsundzehnzig.

00:07:07: ja und das ist halt diese gigantische Geschwindigkeit.

00:07:10: Je mehr ich über KI höre, desto mehr Fragen habe ich.

00:07:12: Ich bin selber Digitalunternehmer und mitten in diesem Umbruch.

00:07:16: In meinem Podcast A&Y spreche ich mit Unternehmern, CIOs Geschäftsführern über genau diese Fragen Was funktioniert?

00:07:24: Und was funktioniert nicht?

00:07:25: Wo wird Geld verbrannt und warum funktionieren Projekte nicht?

00:07:29: Wenn dich die gleichen Fragen beschäftigen dann abonnier den Kanal der Finanzkrise und das gesagt, da haben wir uns anders aufgestellt oder haben Chancen genutzt.

00:07:46: Du wirst gleich ein bisschen näher noch erzählen was ihr wirklich jetzt auch intern so verändert und wie er euch anders ausstellt.

00:07:51: Würdest du sagen, dass ist für IT-Dienstleister eine Krise?

00:07:56: Das ist ne gute Frage!

00:07:59: Im Moment merken wir das nicht.

00:08:00: also man kann ja jetzt mal drauf gucken.

00:08:03: Adesso hat so eine hohe Auslastung wie ich würde mal sagen in zwei drei Jahren nicht.

00:08:09: Also meine drei Bereiche sind grün.

00:08:12: In der Auslastung haben wir ein bisschen Ampel da drauf gelegt, um einen Gefühl dafür zu kriegen wie entwickelt sich das weiter immer mit so einer Voraussicht.

00:08:19: Und ich glaube auch nicht dass ich das jetzt zum Beispiel Jahr auswählen, dass ja eine typische Solbruchstelle, dass sich das da ändert.

00:08:26: Das werden wir schon mitnehmen.

00:08:28: Trotzdem muss man natürlich den Blick dafür haben was hier passiert ist unwälzend.

00:08:32: Das betrifft unser Kerngeschäft und es betriffe das Gesamtunternehmen.

00:08:36: Das ist ja auch nochmal ein Punkt.

00:08:37: Es ist ein holistisches Thema Nicht nur in der Software-Entwicklung, nicht nur in unseren Beratungsdienstleistungen was wir dem Kunden erbringen sondern unser gesamtes Unternehmen muss sich anders aufstellen.

00:08:48: Vielleicht mal ein Beispiel dazu.

00:08:51: Ein Punkt neben Mindset Awareness war natürlich auch Enabling.

00:08:55: also wie befähigen wir die Mannschaft dazu?

00:08:58: Da gehört Qualifikation und Zugang dazu.

00:09:00: Also man muss die Gelegenheit haben und man muss natürlich auch Ausbildung dazu haben.

00:09:05: Und dann haben wir angefangen eine eigenes Ausbildungsprogramm ins Leben zu rufen

00:09:10: Für AI

00:09:11: und Agentische Entwicklung.

00:09:13: Dann folgend, das war immer schon eine Stärke von ADESSO.

00:09:19: Unsere Weiterbildungsprogramm war über die Jahre immer so ein Telefonbuch nur die eigenen Schulungen.

00:09:23: Da nehmen natürlich dann die großen Standards sozusagen weil wir unser Wissen halt weitergeben wollten an die ADESSI.

00:09:30: Und na ja dann lief die Maschine an.

00:09:32: Das ist dann auch geübt einen Learning-Bereich der sich damit beschäftigt die Daktik aufzubereiten, Lerninhalte zu reflektieren.

00:09:40: Dann technisch das aufzubreiten bis es irgendwann in so einem Lernsystem landet und der übliche Zyklus für sowas liegt bei sechs bis neun Monaten.

00:09:49: Okay weil man das Programm aufbauen muss.

00:09:51: Und wir haben festgestellt dass ist mal viel zu langsam.

00:09:55: diese neue Geschwindigkeit erfordert einfach dass wir in allen Bereichen schneller sind nicht nur eine Softwareentwicklung sondern in dem Bereich beispielsweise dann auch eben im Learning.

00:10:03: Und so haben wir die KI dann genutzt, um quasi das Lernprogramm aufzubreiten und waren dann innerhalb von weniger Wochen soweit wie früher vielleicht in ein paar Monaten weit gewesen wären.

00:10:14: Okay,

00:10:14: d.h.,

00:10:14: die Technologie fordert von euch diese Geschwindigkeit aber sie gibt euch auch die Möglichkeit diese Geschwindlichkeit zu halten?

00:10:21: Wir brauchen sie in allen Bereichen!

00:10:23: Also das betrifft ja jetzt nicht nur Learning, es betrifgt den gesamten HR-Bereich.

00:10:27: Es betrifbt den gesamte Finance Bereich und die internal Group IT, die uns Systeme breit stellt.

00:10:33: Alles muss diese Geschwindigkeit haben sonst ist die Geschwindigkeit immer die des langsamsten Glied in der Kette.

00:10:40: Jetzt kann man IT-Dienst leisten Kenne auch Adesso ein bisschen, allgemein nicht vorwerfen dass die sich in der Vergangenheit langsam entwickelt haben.

00:10:49: im Vergleich und da kommen wir vielleicht gleich auch noch zu deinen Kunden im öffentlichen Sektor.

00:10:54: Wie gehen denn eure Mitarbeitenden damit um tatsächlich das sich jetzt eine Geschwindigkeit, die ja wahrscheinlich ohnehin schon nicht super gering war bei euch von Changed, sich jetzt noch mehr beschleunigt?

00:11:08: Also erstmal glaube ich, in der Tat so eine Organisation muss das mittragen.

00:11:12: Natürlich kann man versuchen, dass alles reinzubringen, mal was zum Beispiel das Angebot haben aber wenn es nicht konsumiert wird, wenn das nicht angenommen wird dann ist das mal alles vergeblich und dann ist ein Strohfeuer Und

00:11:22: wird's von allen an genommen?

00:11:25: Naja, in so einem Change hast du natürlich immer irgendwie so eine gausche Verteilung irgendwie Du hast die Vorreiter, die diese Themen prägen Die Eigenentwicklung machen, die Power User sind dieses Wissen auch gerne weitergeben, das es gehört so ein bisschen zur Adesso-Kultur.

00:11:39: Du hast einen großen Teil der das ziemlich schnell adaptiert weil ich glaube mittlerweile hat der überwiegende Teil natürlich verstanden dass Geschäft ändert sich und welche Möglichkeiten damit auch bestehen und adaptiert das eben für sich und darauf kommt's glaub ich auch an für sich sozusagen das passende Moment zu finden.

00:11:56: wie nutze ich denn das?

00:11:57: Und jetzt gibt aber noch welche wo ich sagen würde, ohne jetzt Vorwurf an Einzelne.

00:12:02: Die einfach auch in Kontexten sind die das noch gar nicht ermöglichen und die mitzunehmen ist natürlich ein Stück schwerer weil es doch gar nicht so deren Alltag prägt.

00:12:11: aber wir wissen dass wird kommen und deswegen ist jetzt auch richtig sich dafür aufzustellen.

00:12:16: Ja, ich meine wir haben als IT-Dienstleister glaube ich den Vorteil dass wir ohnehin eine Belegschaft häufig an Leuten haben die wenn du jetzt die Gausche Normalverteilung zwischen Branchen dir anguckst bei uns wahrscheinlich eher was die Akzeptanz von Change angeht.

00:12:32: eher offen ist, weil wir das gewohnt sind.

00:12:34: Ich habe gerade gesagt, wir haben uns auf einer Cebit kennengelernt.

00:12:37: wenn wir dahin zurückdenken was sich seitdem geändert hat war es natürlich nicht in der gleichen Geschwindigkeit aber es war doch eine ganze ganze Menge.

00:12:44: vielleicht gucken wir mal auf deine Kunden bestellen die bei euch heute immer noch das gleiche wie das was sie vor zwei Jahren bestellt haben?

00:12:53: oder ändert sich etwas an dem an euren Projekten und dem Niedt der davon außen auf euch zukommt?

00:13:02: Mal zweiteilig beantwortet.

00:13:04: Erstens, was ändert sich eigentlich in den Projekten?

00:13:09: Sehr

00:13:09: viel.

00:13:10: Eigentlich alles!

00:13:11: Da bleibt sozusagen kein Stein auf dem anderen.

00:13:14: Wir haben zwanzig Jahre Agile-Entwicklung gemacht, das ist jetzt nicht mehr das was uns vorrangig treibt.

00:13:20: es gibt natürlich agile Werte die nach wie vor Bestand haben.

00:13:23: werteiligt zu entwickeln ist ein Paradigma.

00:13:25: den würde ich heute auch nicht widersprechen wollen in dieser neuen Welt.

00:13:28: aber wenn agile Entwicklung in der Umsetzung beispielsweise durch Scrum eben auch darauf geprägt war wie große Teams koordinieren und immer wieder zusammenbringen um diesen menschlichen Faktor in großen Teams in den Griff zu bekommen irgendwie zu Streamline auf ein Ziel hin, was sich vielleicht noch verändert und immer wieder zu justieren.

00:13:46: Muss man heute sagen unsere Teams sind deutlich kleiner.

00:13:50: die Zyklen sind ziemlich kleiner.

00:13:51: wir kommen von vielleicht Sprintzyklen typischerweise ja zwei oder drei Wochen heute zu Zyklen vier Tagen beispielsweise, bis hin zu zwei Releases pro Woche.

00:14:03: Ich glaube

00:14:03: das müssen wir ein bisschen übersetzen.

00:14:04: für die Leute da draußen in einem agilen Softwareprojekt hat man üblicherweise so sieben, acht, sechs bis acht Leuten im Team gehabt, die haben an einem Kunden gearbeitet und haben das in Zyklen getan, d.h.

00:14:16: man hat Vereinfahrt gesagt allen zwei Wochen hat man dem Kunden was gezeigt.

00:14:20: ja und das sind jetzt wie groß ist denn das Team überhaupt noch?

00:14:24: Was hier da jetzt aufsetzt

00:14:25: kleiner.

00:14:26: Aber es gibt Teams, die sind vielleicht nur noch drei-vier Leute groß.

00:14:29: Das heißt Rollen fallen natürlich auch zusammen sozusagen.

00:14:32: Die Kompetenzanforderung für den Einzelnen wird dadurch ein Stück höher.

00:14:36: aber vor allen Dingen verändert sich natürlich auch das Doing.

00:14:38: Wir haben in diesen Projekten oder wir haben Projekte indem wir keine Zeile Kot mehr tippen und dass ist schon eine Veränderung wenn man sieht vorher hat das vielleicht Fünfzig, sechzig Prozent des Software-Entwicklungszyklus ausgemacht.

00:14:53: Das reine Implementieren von Software an der Stelle und heute ist das ein Prozess, der von der Manufaktur übergeht in die ich sage mal industrielle Fertigung.

00:15:03: Wir haben das Wording dafür immer schon sehr gerne benutzt als Software Engineers und Architekten Die wir uns immer schon benannt haben.

00:15:11: sozusagen Heute ist es glaube Ich Ein Stück tatsächlich in Realität so dass Dinge, die wir vielleicht aus Tatsich der Industrie kennen.

00:15:20: Also ich sage mal von der Fließbahnfertigung und den Prozessen dort heute auf unser digitales Produkt Software übertragbar sind.

00:15:31: Das heißt, Wir sind diejenigen, die nicht mehr selbst am Fließband stehen und Schraubenschlüssel drehen sondern wir superweisen den Prozess.

00:15:40: Wir orchestrieren den.

00:15:41: Wir ziehen natürlich Qualität an den unterschiedlichen Stellen ein Und da gibt es jetzt tatsächlich auch unterschiedliche Paradigmen in die Zukunft, rein, wie sich dieses Thema wohl weiterentwickelt.

00:15:50: Aber das würde ich sagen ist heute so der Stand.

00:15:54: Heute spricht man ja schon von der Dark Factory, wie wir das eben auch im industriellen Bereich tun, auch in der Softwarefertigung, wo ich sagen würde, ah, heute haben wir noch eher den Punkt, wo wir eine Renaissance erleben, der klassischen Softwareartifakte.

00:16:09: Das heißt also, ich würde mal behaupten, jeder Softwareentwickler liefert gerne Qualität Und dazu gibt es halt Standards.

00:16:17: Und in der Vergangenheit waren die häufig limitiert durch natürlich auch wirtschaftlichen Faktor und Einfluss, ja?

00:16:24: Irgendwann musste man sagen ab dem Punkt ist jetzt nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll weiter Testabdeckung zu betreiben.

00:16:31: irgendwann ist es nicht mehr sinnvoll in der feinsten Granularität.

00:16:35: Architektur Entscheidungen zu dokumentieren.

00:16:37: das geht heute.

00:16:39: da sind Momente die uns helfen, eine höhere Softwarequalität zu erzielen und die wir aber auch glaube ich umgekehrt wirklich brauchen.

00:16:48: Um einen Gegenmoment zu schaffen, um eine Sicherheit herzustellen gegenüber dem Prozess der ja jetzt automatisiert läuft über agentische Entwicklung wo die Fertigung der Software passiert um entsprechende Quality Gates einzuziehen um dann einfach auch festzustellen die entspricht der Qualität die wir da gesetzt haben.

00:17:07: und in Summe erzählen wir so eine höhere Qualität und in Summe ist auch so die Bilanz, die wir da ziehen können.

00:17:13: Also wie effizient es eigentlich unseres Hof der Entwicklung in Summen?

00:17:17: Was sparen wir in der Entwicklung auf der einen Seite und investieren auf der anderen Seite vielleicht aber auch in Artefakte, die vorhin noch nicht so ausgeprägt haben?

00:17:24: Positiv!

00:17:25: Ich mag dieses Bild von dem Ingenieur und diesen Vergleich den du ziehst mit dem mit der Industrie, weil genau du hast völlig recht.

00:17:34: Wir haben diese Leute Engineers genannt und de facto standen die am Band und haben da irgendwas geschraubt.

00:17:38: ist so jetzt sind die Ingenieure Und gestalten etwas im Hintergrund und gestalten Prozesse mit und müssen Prozisse überblicken und eigentlich ein Stück weit wenn ich dich richtig verstehe das Abstraktionslevel wechseln auf dem sie da arbeiten können Die leute die Amband stehen dass

00:17:57: ja Ich glaube das ist eine der größten Anforderungen in dieser Profil Veränderung dass die Tätigkeiten sich ändern, sozusagen von selber dem Schraubenschlüssel.

00:18:07: Ich bleibe bei dem Bild in der Hand haben bis zu gucken welcher Agent bedient denn da gerade den Schraubschlüssel und redet richtig rum mit dem richtigen Drehmoment?

00:18:17: Und das erfordert ja eine Abstraktion, die eins höher ist heute.

00:18:20: Glaube ich es ne ausgewiesene Kompetenz, die Software-Ingenieure haben müssen ein gutes Verständnis von Architektur.

00:18:28: Ich würde aber auch behaupten Das war auch vorgestern nicht schädlich das zu haben.

00:18:33: Und so haben wir immer versucht in Software-Projekten zu agieren.

00:18:36: Es gab bei uns nie den Programmierer, der irgendwie Zeilen weggekordet hat und von der Fachlichkeit eigentlich nie was verstanden hat sondern unser Anspruch war immer man muss auf Augenhöhe mit der Fachlichkeit sozusagen gügen über typischerweise bei uns dann im Fachbereich das durchdrungen haben um das eben auch optimieren zu können blind nach Spizifikation zu folgen, irgendwas zu implementieren und am Ende mit dem Kundenfest zu stellen gemeinsam.

00:19:04: Ja eigentlich wussten wir dass das ja hätte woanders hingehen müssen.

00:19:06: Idealerweise hätte das auch in der Vergangenheit jeder getan.

00:19:09: aber genau auch das ist eine Gaustür Normalverteilung wahrscheinlich auch bei euch in der Organisation.

00:19:13: manche konnten es besser als andere.

00:19:15: Genau und da ist glaube ich jetzt die Herausforderung.

00:19:19: mal angeht blicken wir mal in die Zukunft Mal angenommen.

00:19:22: dieses Paradigma setzt sich durch und ich sehe im Moment nicht was das hindern sollte und wir implementieren einfach weniger und weniger.

00:19:30: müssen wir das noch verstehen.

00:19:31: Und wie lange müssen wir es noch verstehen, was da eigentlich passiert?

00:19:34: Irgendwann haben wir auch mal aufgehört wahrscheinlich zu verstehen, wie eine einzelne Leiterplatine und Layout funktioniert in dem Timb-Design.

00:19:41: Klar oder wie Assembler.

00:19:42: Man hat mir damals noch vorgeworfen dass ich keinen Maschinencode lesen konnte heute also.

00:19:45: Genau

00:19:46: so.

00:19:46: und aber wenn ich dieses Wissen nicht habe und jetzt gucke ich mal auf unsere Roundabout fünfhundert sechshundert Studierende die wir haben Die lernen das nicht mehr in dieser Praxis.

00:19:57: Also Universitär lernen sie es vielleicht noch, aber wo ist die Praxis-Erfahrung?

00:20:02: Wie führt man die dann an diese eins abstrakteren Themen wie beispielsweise Architektur funktioniert.

00:20:07: Wie die Orchesterierung dieses Gesamtprozesse funktioniert eigentlich ran.

00:20:12: Reicht das Momentum?

00:20:13: Naja, die haben wir jetzt Zeit.

00:20:14: hier müssen ja nicht mehr Implementierungen lernen da können Sie direkt Architektor lernen.

00:20:17: Ich glaube dass ein bisschen zu kurz gesprungen

00:20:20: weil es ein anderes Level der Abstraktion ist auf dem sich befinden ist eine

00:20:22: andere Anspruch und ich glaube Das müssen wir waren Und darauf habe ich mir noch keine gute Antwort.

00:20:29: Aber ich glaube, dass wird die Herausforderung sein gerade für die Ausbildungsprogramme und ich höre von vielen Unternehmen, wir stellen jetzt ja keine Union mehr ein im Softwarebereich weil das macht ihr jetzt die KI.

00:20:40: Ich glaube damit würden wir uns ordentlich ins Fleisch schneiden wenn wir so in Breite denken denn das sind natürlich die Senioren, die wir morgen brauchen.

00:20:47: Ja ich denke auch wir müssen gucken wie können wir Arbeit so schneiden?

00:20:51: Auch in Zukunft, dass wir Lernfelder schaffen für diese Gruppe an Leuten oder die Union.

00:20:57: Genau, und ich glaube es ist aber möglich Komplexität vielleicht eben auch zu reduzieren Arbeit in kleinere Teile zu verteilen so dass auch junioren im Lernfeld haben indem sie Fehler machen dürfen Und trotzdem produktiv am Projekt mitarbeiten können.

00:21:12: wir haben auch noch keine keine hundertprozentige Antwort darauf.

00:21:16: Aber wir merken das wenn man arbeit jetzt völlig neu denkt und Projekte völlig anders schneidet Dass es solche Möglichkeiten durchaus gibt.

00:21:24: Also wir merken Widerstand durchaus von Kunden, also die Hürde wird höher unter dem Motto ihr braucht mir keine Union schicken.

00:21:31: Ich will nur die Senioren haben.

00:21:33: auf die Union kann ich jetzt in zeitaltergenischen Entwicklung verzichten.

00:21:37: das ist schon ein Stückchen schwieriger geworden.

00:21:38: umgekehrt würde ich sagen dass genau ist das moment auf das wir angewiesen sind das heißt in einem mentoring sozusagen jetzt die union Ein Stück enger sogar an die Senioren zu setzen, weil diese Praxiserfahrung ja über Implementierung jetzt fehlt und direkt auf die Finger schauen zu lassen.

00:21:56: Diese Praxserfahrungen von den Senioren zusammen.

00:21:59: Ich kam von der Frage, was ... Okay jetzt haben wir ein bisschen eingetaucht in die Softwareentwicklung.

00:22:04: Ich habe

00:22:04: nur den ersten Teil der Frage beantwortet.

00:22:06: Genau.

00:22:07: Beantworte mal den zweiten Teil.

00:22:08: also der Mittelständler bestellt jetzt oder euer typischer Kunde oder auch jemand aus dem öffentlichen Sektor bestellt eine Software bei euch bestellt ja etwas anderes?

00:22:15: Ja genau das war jetzt so die Innsicht.

00:22:17: was hat sich da verändert?

00:22:18: jetzt mal die Außensicht und die fängt ja typischerweise an also bei mir jetzt mit typischen Ausschreibungen im öffentlichen Umfeld, aber in privatwirtschaftlichen ja eben auch häufig mit Akquise-Prozessen die sich dann nähern auf welcher Ausschreibungsgrundlage das dann eben auch passiert.

00:22:35: Was verändert sich da?

00:22:39: Da gibt es unterschiedliche Geschwindigkeiten natürlich und das glaube ich auch nicht überraschend.

00:22:44: wir haben immer noch die EVBIT Verträge im Publikbereich Token kosten.

00:22:51: Jetzt per se erstmal nicht irgendwie explizit ausweisen, weil das einfach jetzt mittlerweile eine feste Kenngröße ist wie Reisekosten dass vielleicht in vergangenen Jahren gewesen ist aber einer die ich heute gar nicht mehr in der agendischen Entwicklung vernachlässigen kann sondern die ich in Betracht ziehen muss und eben auch schon in diesem Ausschreibungsumfeld.

00:23:09: Das erlebe ich in der Privatwirtschaft natürlich anders.

00:23:13: Da sind Diskussionen darüber, wie man das dann entsprechend in Ausschreibung fasst und da gibt es unterschiedlichste Modelle ob das pauschalisiert ist, ob das entsprechend H genau abgerechnet ist.

00:23:24: also wir haben so ein paar neue, ich würde mal sagen Pfeiler in unserer Infrastruktur die diese agentische Entwicklung erst möglich machen oder tragen die es vorher nicht gab.

00:23:38: Und einer davon ist beispielsweise unser AI Hub, der ist Gateway zu all den Modellen, die man braucht um agentische Entwicklung machen zu können.

00:23:47: Zu unterschiedlichsten also den Frontiermodellen, den Open Source-Modellen, zu lokalen Modellen so ein Modelmix sozusagen und das aber auch gleichzeitig die Quelle der Wahrheit für die Kosten die man an dieser Stelle hat ja also umgekehrt.

00:24:04: jetzt mal positiv wieder betrachtet sind wir damit natürlich auch in der Lage zu sehen, wie ist so eine Token Burn Rate gar nicht nur über den Projekt verlauf sondern später auch über die einzelnen Domänen.

00:24:16: Und das ist ja ne wichtige Erkenntnis weil jetzt bin ich wieder vorne bei der Ausschreibung.

00:24:20: was hat sich da verändert?

00:24:22: Naja... In der agilen Entwicklung haben wir zwanzig Jahre Erfahrung auf die sich unsere Experten-Schätzung gründet.

00:24:30: In der agentischen Entwicklung ist das alles Neuland.

00:24:32: Ja, das heißt ihr könnt schlechter schätzen!

00:24:34: Ihr wisst gar nicht was es kosten wird unter Umständen

00:24:36: Genau.

00:24:37: Das sind häufig noch Unbekannte, in welchem Verhältnis stellt sich das eigentlich da?

00:24:41: In welcher Güte können wir Modelle nutzen um Ergebnisse zu erzielen?

00:24:46: Da sammeln wir natürlich jetzt Erkenntnisse und bauen halt wieder eine Wissensbasis auf.

00:24:52: Und dadurch dass es alles durch einen industriellen Prozess kommt ist das tatsächlich glaube ich nochmal künftig von höherer Güte als vorher der Fall war.

00:25:03: Da waren so Erfahrungswerte, da heißt ja nicht ohne Grund Experten Schätzung.

00:25:09: Ich glaube wir werden dazu hinkommen dass wir aus diesen Telemetriedaten wesentlich mehr Erkenntnisse ableiten können und auch feingranularer als das früher der Fall ist.

00:25:18: Und dann besser schätzen können?

00:25:20: Hoffentlich

00:25:20: besser schetzen können als es früher der fall war und umgekehrt aber auch beispielsweise den Wert bemessen können.

00:25:29: einen Kunden hinterher sagen kann, dieses Feature ist mir so viel Geld wert.

00:25:37: Und wir tatsächlich über den Erstellungsprozess auch messen können, wie viel Geld kostet es denn gerade?

00:25:41: Kann man auch an einem Punkt X wo man diese Grenze erreicht hat weil sich vielleicht auch Anforderungen geändert haben.

00:25:47: Eben noch nochmal neu bewerten und sagen ne stimmt mit all diesen ganzen neuen Anforderung ist mir das jetzt auch mehr wert und wir machen weiter oder ne an der Stelle ist jetzt tatsächlich die Grenze für dieses Features erreichte wirtschaftlich und dabei belassen jetzt.

00:25:59: Okay

00:25:59: ich kann mit dem Tool aber dann auch wieder viel schneller neu schätzen tatsächlich.

00:26:03: Das heißt etwas was vorher also was wir sehen in aller.

00:26:06: was du sagst ist, dieser Software-Entwicklungsprozess stellt sich... Man muss den völlig auseinander nehmen und quasi neu denken.

00:26:13: Wir können auf einmal andere Dinge können wir nicht mehr aber es ändert sich eben sehr grundsätzlich.

00:26:18: ich will nochmal auf meine Frage zurück nämlich der Kunde wenn er zu euch kommt okay der Schätzprozess bei euch sieht jetzt anders aus?

00:26:28: Der Entwicklungsprozesse bei euch.

00:26:32: Ist denn das, was der Kunde da anfragt momentan schon anders oder fragt er immer noch das Gleiche an?

00:26:36: Oder sollte vielleicht etwas anderes anfragen.

00:26:39: Ich beantworten jetzt erst die Frage und dann ein zweiter Teil wie stellt sich das denn auch anders für den Kunden da?

00:26:45: weil es finde ich eben auch spannend.

00:26:46: also jetzt haben wir so die Phasen.

00:26:47: durch Angebot, Entwicklung muss der kunde ja mitwirken und was verändert sich für den an der Stelle?

00:26:55: aber erstmal fragt der kund immer noch dasselbe an.

00:26:58: Ich glaube, das ist ein echt wichtiges Moment in dieser Zeit wo deine Frage – Ist denn das jetzt eine Software-Krise eigentlich?

00:27:09: oder ist es auch eine Chance?

00:27:11: Genau das bestimmt.

00:27:12: Welche Angebote kriegen wir jetzt eigentlich?

00:27:14: also was für Software können wir heute eigentlich bauen?

00:27:18: und ich habe im Moment das Gefühl Das wird mehr Es wird nicht weniger.

00:27:24: Ich nehme mal einen Beispiel Modernisierung von Softwaresystemen Ist natürlich seit jeher immer ein Thema, weil es gibt immer legacy Systeme die es zu erneuern gilt.

00:27:35: Aber wir wissen auch Es gibt über die Jahrzehnte hinweg mittlerweile Software-Systeme an die sich keiner mehr ran traut Die Vorstandseitig ausgesetzt werden.

00:27:45: da ist dann irgendwie ein Vorstand noch irgendwie fünf Jahre tätig und damit kann man dieses System nach aussetzen.

00:27:50: das wird einfach End auf Live nochmal vertagt nach vorne.

00:27:55: Da merken wir heute eine viel höhere Bereitschaft, das anzugehen weil es sind natürlich wichtige Bestandssysteme die das Kerngeschäft unserer Kunden betreffen wo auch ein Modernisierungsdruck drauf liegt mittlerweile erheblich also gar nicht nur technisch sondern einfach auch vom Business her und wir mit diesen agendischen Methoden einfach die Möglichkeit haben Business Value aus diesem alten System zu erhalten und der Transformation viel effizienter zu gestalten, als das in den letzten Jahren der Fall war.

00:28:23: Ich will mal im Geschäftsführer der Also-Transforma, da haben wir uns mit wirklich Transformation von Legacy-Systemen beschäftigt und ich glaube die haben vier Legacy- Systeme in den Letzten zwölf Jahren transformiert so dass ist jetzt keine Geschwindigkeit wo man sagen würde es ist jetzt mal marktumwerfend aber solange dauern die Projekte.

00:28:41: Also so drei Jahre Transformationsprojekt ist jetzt nicht ungewöhnlich und da sind wir jetzt auch nicht langsam, sondern liegen glaube ich eher mal vorne weg.

00:28:48: Und jetzt mit der AI was denkst du?

00:28:49: wie lange dauern die Projekte noch?

00:28:50: Ich

00:28:50: glaub erstens deutlich schneller.

00:28:54: Zweitens Wir können Business Value der Altanwendung erhalten indem wir eine Art Reverse Requirements Engineering betreiben, das heißt aus dem Allsystem mit der KI die Anforderung wieder extrahieren können und vielleicht anders als andere Ansätze in der Vergangenheit wo man versucht hat Kot zu übernehmen den zu transformieren irgendwie eine neue Sprache oder ähnliches.

00:29:16: Da schleppe ich häufig viele technische Altlasten mit, die ich eigentlich gar nicht haben will.

00:29:20: Ich will ja den Business value transformieren Den Rechenkern, den ich da vielleicht habe Oder den Korm einer Applikation In dem Business erhalten Und dass kann ich mit KI Jetzt nicht, jetzt vereinfacht gesprochen in der Kürze der Zeit.

00:29:34: Es sind ganz viele Perspektiven.

00:29:35: ich kann Leute interviewen, kann das als Wissensbasis aufhören?

00:29:39: Ich kann den Code analysieren, ich kann das was ich an Dokumentation habe und es ist nur Teilwahrheiten sozusagen eines typischen Legacy-Systems.

00:29:49: oder das kann ich wieder zusammenführen und erhalte daraus eine Basis auf die ich halt wieder nach vorne agentisch entwickeln kann.

00:29:54: Ganz anderer Prozess, ganz andere Klasse von Projekten die wir vorher nicht hatten.

00:29:59: Jetzt kommen wir zu einer viel größeren Klasse, nämlich agentische Software.

00:30:04: Das hat ja mir jetzt bisher nur darüber gesprochen dass wir agentisch entwickeln und das uns das so ein bisschen mehr Effizienz verhilft im Prozess und so alles schön und gut.

00:30:11: Das ist ja nur der Herstellungsprozess.

00:30:13: aber was bauen wir denn da eigentlich?

00:30:15: Wenn wir davon ausgehen, dass die neue Welt agentisch ist und jedes Softwaresystem oder sagen wir mal einen überwiegender Teil von softwaressystem das auch als Feature nutzt und KI beinhaltet Und wir gucken dann mal heute drauf, wie viele Systeme bei Inhalten Entron KI da sind.

00:30:34: Wir im Promille Bereich.

00:30:35: Dann haben wir also eine riesige Klasse von Legacy Systemen die eigentlich darauf wartet in diese neue Ära überführt zu werden und das ist einfach ganz viel Software.

00:30:47: Da wären gar nicht in der Lage ohne agentische Entwicklung das irgendwie effizient angehen zu können.

00:30:51: Ja?

00:30:52: Da wären wir beider Geschwindigkeit würde uns gar nicht an diesem Zeitalter daran führen.

00:30:56: Okay, das heißt du sagst der Kunde sollte darüber nachdenken weil es auf einmal er an ROI gibt.

00:31:01: Auf solchen Projekten seine Legacy Systeme abzulösen weil's eben nicht mehr drei Jahre dauert sondern ein halbes und wir eine ganz andere Möglichkeit haben.

00:31:09: versteht der kunde das schon?

00:31:10: also seht ihr diese projekte.

00:31:13: ich könnte jetzt auch Kunden nennen.

00:31:15: Ich weiß nicht, ob ich sie nennen darf, deswegen muss man nicht.

00:31:17: Aber ich nenne das Beispiel.

00:31:18: wir waren bei einem Kunden vor zwei Jahren und haben da Transformationen vorgeschlagen so wie wir die da angegangen sind Und der Kunde hat gesagt glaub mir dass er es schafft aber ist uns zu lang.

00:31:28: Jetzt können wir uns jetzt mich mit nicht beschäftigen haben wir nicht die Ressourcen dafür.

00:31:32: Das ist nicht nur solange es auch zu teuer.

00:31:33: unter Umständen ja

00:31:34: und Da waren wir im letzten Jahr.

00:31:37: Nee dieses Jahr war's.

00:31:39: da waren wir in diesem Jahr und haben den Kunden überzeugt können.

00:31:42: Okay, das heißt ihr habt das alte Angebot rausgeholt?

00:31:43: Nein.

00:31:43: Habt gesagt wir machen das jetzt für die Hälfte und nein?

00:31:46: Nein!

00:31:47: Der Kunde hat gesagt dann zeigt das mal.

00:31:51: hier habt ihr mal lines of code und zwar in großer Ordnung also wirklich viele Codezeilen viel alter code.

00:32:01: analysiert das Mal und zeigt mal wie weit ihr kommt.

00:32:04: zeigt mir auch ein methodisches Vorgehen dazu.

00:32:06: Und auf die Challenge haben wir uns eingelassen und damit den Kunden überzeugen.

00:32:09: Ist das etwas, also wir selbst sehen das tatsächlich.

00:32:12: Du sagst selber du bist in Pitch Situation oder Ausschreibungssituationen, in denen du dich befindest?

00:32:18: Was was wir momentan im Markt wahrnehmen ist dass natürlich unsere Mitbewerber die wer da treffen in diesen Pitch-Situation schon in der Ausschreiben unfassbar viel präsentieren weil sie natürlich auf einmal innerhalb des Pitchs und in der Lage sind mehr abzuliefern, mehr Prototypen zu bauen oder was auch immer zu tun.

00:32:39: Ist das etwas was ein Kund in Zukunft so erwarten kann wenn er eine Ausschreibung macht?

00:32:46: Ich glaube dass hilft uns.

00:32:47: in dem Punkt Requirements Engineering ja etwas was ich haptisch präsentieren kann wo ich schon Eindruck der Anwendungen geben kann ist es natürlich sinnvoll.

00:32:56: Ich glaube aber auch dass man sehr genau das was wir früher als Prototyping oder Rapid-Prototyping bezeichnete, das gab es ja auch immer.

00:33:04: So heute dann agentisch unterstützt tun würden unterscheiden muss von der Enterprise Software die wir am Ende brauchen.

00:33:12: also einmal die wirklich klare Differenzierung zu machen zwischen dem was man jetzt geläufig als Vibecoding bezeichnet und dem was wirklich Enterprise AI ist.

00:33:22: Und der Unterschied liegt nicht an dem, was ich vielleicht nach sechs Wochen sehe.

00:33:27: Mit Vibecoding kann ich halt sehr schnell sehr viel Software erzeugen und auch einen ersten Eindruck erzielen.

00:33:33: aber ob der Unterbau so robust ist?

00:33:36: Ob der mein nicht funktionale Anforderung ans Kalierbarkeit, Wartbarkeit Sicherheit einer Software in Enterprise erfüllt glaube ich jetzt eben noch nicht weil das eben noch nichts ist was eine KI einfach somit bringt sondern immer noch etwas ist wo man momentan ein sehr gutes Auge drauf haben muss.

00:33:54: Ob das mal anders wird?

00:33:56: Da scheiden sich gerade so, glaube ich die Geister oder umgekehrt.

00:34:00: wir erlauben uns derzeit Parallelentwicklung in der Gestaltung unserer eigenen Entwicklungsumgebung.

00:34:06: wie entwickeln wir denn agentisch?

00:34:08: und da gibt es unterschiedliche Paradigmen.

00:34:10: Das eine Paradigma ist das was ich vorhin beschrieben habe.

00:34:12: Wir versuchen Quality Gates einzuziehen Um immer wieder die KI auf den richtigen Fahrt zu bringen Oder einen Eindruck davon zu kriegen dass sie auf dem richtigen fahrt ist.

00:34:22: Aber Fehler werden nach hinten teurer, ist so ein Gesetz der Softwareentwicklung.

00:34:27: Das ist nach wie vor so auch wenn der Gesamtprozess vielleicht effizienter wird.

00:34:31: Wir zahlt trotzdem noch teurer nach hinten raus.

00:34:34: Es gibt aber andere Momente die sagen wir definieren nur noch was vorne reinkommt im Sinne von allen Anforderungen funktional nicht functional und wir prüfen dementsprechend an denen was hinten rauskommt und wie das in der Mitte funktioniert.

00:34:48: dass Wie eigentlich

00:34:49: ist uns egal.

00:34:50: Das überlassen wir den Agenten und der KI.

00:34:54: Und da sind wir dann komplett in einer Dark Factory sozusagen, und man kann sich vorstellen vielleicht mal so ein bildlichen Beispiel.

00:35:02: Kennst du die selbstfahrenden Autos?

00:35:03: Waymo?

00:35:04: Die sehen ja aus wie so Mondfahrzeuge irgendwie aus dem, weiß ich nicht, siebzigern oder sowas mit ganz vielen Anbauten.

00:35:11: aber eigentlich sind das klassische Autos, die haben einen Fahrersitz, ganz viele Assistenzsysteme und Sensoren nach außen weil sie quasi aus der alten Welt kommen und autonomus fahren, dann sozusagen als Überbau hatten über das was man da hat.

00:35:25: Und das ist das, was wir ja derzeit tun mit klassischer Softwareentwicklung.

00:35:30: die wird zwar teilautomatisiert in vielen Bereichen gerade in Entwicklung aber auch den anderen Bereichen.

00:35:36: Aber wir haben immer noch klassische Momente wo wir eben quality gelts einziehen Wo wir artefakte haben die wir verstehen als menschen

00:35:43: und das glaubst du das brauchen wir weiter.

00:35:46: Wenn man sich mal die neueste Klasse anguckt, wie sehen heute die neuesten autonomen Fahrzeuge an?

00:35:51: Dann sieht man in so Frachtörmene plötzlich irgendwie Zugmaschinen rumfahren, die halt gar keine Fahrerkabine mehr haben.

00:35:58: Weil da saß nie jemand drin, da wird auch niemand drinsitzen sondern die funktionieren mit der Sensorik und sind halt so ein Stück wirklich Dark Factory Autonomaprozess an der Stelle.

00:36:11: Wie schnell die KI dahin entwickelt.

00:36:15: Das ist jetzt eine Wette in die Zukunft sozusagen, das können heute keiner sagen und da würde wahrscheinlich einer der großen Hersteller der KI-Systeme anders darauf antworten als vielleicht der gemeine User, der sich heute noch mit diesem System auseinandersetzen muss.

00:36:28: Wir folgen aber beiden Faden... weil das Design natürlich ein grundsätzlich unterschiedliches ist.

00:36:34: Auch wenn der autonome Grad, der Anwendung in dem ersten Bau – wo ich aber sehr viele deterministische Elemente noch habe, wo ich versuche mit Harnest Engineering oder Loop-Engineering oder diesen Momenten die man heute hat um die KI wirklich auf den Fahrt zu halten dass sie nicht irgendwie rumspringt und eigene Dinge macht… Ist was anderes als... Ich sage es mir egal Ich gebe nur die Vorgabe, Goal Engineering ist glaube ich heute so das nächste Schlagwork.

00:37:02: Ich gebe noch das Ziel vor und der Weg dahin interessiert mich eigentlich nicht mehr.

00:37:09: Okay aber das kann heute wahrscheinlich noch niemand vorher sagen wie das sich tatsächlich entwickeln wird.

00:37:16: Aber was ihr schon in der Organisation macht, ist ihr ändert innerhalb der Organisation auch super viel!

00:37:21: Nicht nur den Prozess das einzelne kleine Team, sondern ihr versteht das ja auch als Veränderung.

00:37:29: Wenn man die Organisation von oben betrachtet tatsächlich ich habe gelesen, ihr habt jetzt eine Initiative, den nennt sich Move AI glaube ich.

00:37:36: Vielleicht kannst du darüber ein bisschen was erzählen?

00:37:38: Was das für euch als Gesamtorganisation tatsächlich auch heißt?

00:37:43: Genau, ich hab vorhin mal erwähnt dass das hier ein holistisches Thema ist an dem Beispiel von Schulungen auch deutlich gemacht.

00:37:50: Dann nutzt man das Moment um der FDE, vielleicht noch mal einen Aspekt auf den wir gleich nochmal einheben können.

00:37:55: Um das wirklich so in dem hintasten Winkel der Organisation auch zu bringen und uns ganzheitlich dahin zu entwickeln.

00:38:01: aber damit ist es natürlich auch ein Change Thema und eine Transition Und da muss man auch gucken sind wir in der Organisation richtig dafür aufgestellt Und zu einem ich wie ich glaube sehr frühen Zeitpunkt jetzt zu sagen Wir stellen uns also Organisationen dazu auf Offensiv dem Markt gegenüber.

00:38:18: Wir werden glauben, dass wir unseren Share an den Markt haben und da jetzt quasi mit sehr hohen Qualifikationen reinzugehen.

00:38:26: Das ist das Momentum wo wir auch angefangen haben über Organisation nachzudenken.

00:38:31: Und das wird beispielsweise umgesetzt in einem Momentum, wo wir sagen, wir gründen neuer Einheit

00:38:37: die

00:38:37: nennt sich bei uns ASCII so ein bisschen nördig angelehnt Agentic Software Development Consulting und Innovation.

00:38:46: Okay,

00:38:46: was ändert sich da durch nur der Name?

00:38:47: oder ist das tatsächlich eine organisatorische Veränderung?

00:38:50: Das sind über tausend Leute die wir da zusammenziehen in eine Kernkompetenz, die wir dann nach außen strahlen können.

00:38:57: und über die AI-Force darf ich dir sagen... eine Herausforderung für so eine komplexe, verteilte Organisation.

00:39:05: Wir haben siebzehn Länder-Einheiten, wir haben X-Töchter und X-Organisationseinheiten.

00:39:10: in der eigentlichen SE so ein Thema auszurollen.

00:39:13: Und jetzt mal einen Kernel zu haben als Punkt, der dann auch weiter auf die Gesamtorganisation wieder ausstrahlen kann mit der Kompetenz... Das ist glaub ich ein Momentum, das ist glaube ich einen Antrieb.

00:39:27: So eine Einheit die uns echt nochmal

00:39:29: schubt nach vorne.

00:39:29: Aber vielleicht kannst du ein bisschen erzählen was es wirklich konkret heißt?

00:39:31: Die hatte dann am Anfang diese AI-Force, das waren acht Leute jetzt in das tausend.

00:39:37: Was heisst das wirklich also wenn ich jetzt Mitglied werde in eurer ASCII Gruppe?

00:39:42: Was bedeutet das für mich?

00:39:43: Das tatsächlich ein Teil der Aufbau einer Organisation.

00:39:46: Das heißt wirklich eine Einhalt wo gesagt haben Wir kommen von der klassischen Entwicklung und machen zukünftig agentische Entwicklungen.

00:39:54: Das heißt, agentische Entwicklung machen die tausend?

00:39:56: Und die anderen neuntausend machen keine Agentisches auf Entwicklung?

00:39:58: Doch, machen sie auch!

00:39:59: Aber ich glaube du brauchst ein Momentum so einen Kernel der das antreibt sozusagen.

00:40:05: aber wir brauchen es in allen Bereichen wie ich das gerade sagte und das machen wir auch in allen bereichen und dass machen nicht nur bezogen auf die operativen Bereiche sondern eben auch in den Share-Service Bereichen.

00:40:16: Da habe ich gerade so die FDE-Speichelsweise erwähnt, die Forward Deployed Engineers.

00:40:21: Was ist das?

00:40:22: Das musst du erklären.

00:40:23: Ja genau.

00:40:23: Vor allem muss man das sagen, ob ich erklären war, dass wir ein bisschen adaptiert haben.

00:40:26: Ich glaube, die ursprüngliche Idee kommt von Palantir und

00:40:30: Uber amerikanischen Unternehmen,

00:40:33: die das insbesondere für die Produktentwicklungen genutzt haben.

00:40:37: Wir nutzen das ja gar nicht für die Produkteentwicklung sondern quasi Prozesse zu verändern im Dienstleistungsgeschäft.

00:40:43: Und da sind ein paar Anpassung an diesem Modell notwendig, damit es funktioniert.

00:40:50: Aber im Wesentlichen hast du erstmal jemandem der ein robustes Mandat hat und bei uns hängen die tatsächlich an den Vorschlänten also auch eine gewisse Durchsetzungsfähigkeit.

00:41:00: Der muss eine technische Kompetenz haben in dem er das in agentischer Entwicklung eben umsetzen kann.

00:41:06: Das Know-how.

00:41:08: Er kann nochmal Arme und Füße bekommen im Sinne von jetzt brauchen wir mal einen Entwicklungsteam was das unterstützt.

00:41:14: Klar, aber er muss diese technische Kompetenz haben.

00:41:17: Der muss sich das fachliche Know-how aneignen in dem jeweiligen Bereich wo er tätig ist, sagen wir mal im HR-Bereich oder im Financebereich, dass die zweite Anforderung.

00:41:26: und drittens der muss natürlich auch ein Projektmanagement mitbringen weil da sind ja ganz viele Teilprojekte in denen man unterschiedlich agentisch Dinge umsetzen oder effizienter gestalten kann von Einzel Momenten, wo ich vielleicht ein Use Case habe bis wirklich zur Ende zu Ende Betrachtung eines Prozesses.

00:41:49: Wo man sagt der sieht aber heute einfach mit agentisch gedacht ganz anders aus.

00:41:53: Der Forward Deployed Engineer wenn nicht immer so Zuhöre das ist ein Allrounder kann alles.

00:41:59: Der kann also grundsätzlich verstehen wie Software Entwicklung funktioniert.

00:42:02: Er versteht vor allem auch den Kunden dass es die Idee eines Forward Deplod Engineers Die Kritik die ich daran immer habe ist klar haben wir solche Leute die das können?

00:42:12: Aber das ist eine völlig neue Anforderung an Mitarbeitende, die nicht jeder erfüllen kann einfach tatsächlich.

00:42:19: Es wird auch nicht jeder Vorbild Deployed Engineer und da gebe ich dir vollkommen Recht!

00:42:23: Das ist ne sehr hohe Koalition.

00:42:26: also wenn plötzlich quasi den Superhero irgendwie dahaben wollen sozusagen der auf die Bühne tritt.

00:42:33: Genau

00:42:33: man schneidet sich da irgendwie so ne Wunschfigur, in der man sie eigentlich braucht vielleicht gar nicht besetzen kann.

00:42:41: Muss ich es anders schneiden?

00:42:43: Ja.

00:42:43: Na klar, habe ich den Wunsch dass alle jetzt vorwahrt Deployed Engineers werden aber die Praxis funktioniert nicht.

00:42:50: Ne hätte ich auch nicht brauchen wir auch glaube ich nicht.

00:42:51: Aber ich glaub das ist also aus der eigenen Reflexion wie setzen wir die bei uns ein und bringen sie uns eigentlich was würde ich sagen?

00:42:58: ja Ich war am Anfang eben auch skeptisch ob dieser unterschiedlichen Skills Und ich würde heute auch sagen natürlich ist das auch eine Person eine Personalitätsfrage, also eine Persönlichkeitsfrage.

00:43:09: Wen hat man denn da eigentlich?

00:43:10: Der einen hat den einen Bereich mehr ausgeprägt und der andere hat den anderen Bereich mehr ausgepräckt.

00:43:14: Das ist jetzt nicht so dass die alle auf gleichem Niveau in allen Bereichen wären.

00:43:18: So ist das nicht.

00:43:19: aber In Summe gibt uns diese Rolle ein solches Moment um in Bereichen wo wir sonst einfach gar nicht soweit wären.

00:43:27: Und das ist schon gut ich glaube das auch.

00:43:34: Wir sind ja Dienstleister, jetzt haben wir eine ganze Zeit auf uns geguckt.

00:43:36: Die wollen natürlich auch an den Markt bringen und da braucht man nicht fünfzig Forward Deployed Engineers für einen Kunden sondern vielleicht mal ein oder zwei.

00:43:47: Und die rollen das Feld dann auf, die gestalten diese Transitionen, die müssen den Kunden verstehen in der jeweiligen Domäne wo er tätig ist und helfen das zu orchestrieren gemeinsam mit dem

00:43:58: Kunden.

00:43:58: Ist es das was früher der Projektleiter war?

00:44:00: Ich glaube es mehr.

00:44:03: Ein Projektleiter, ja gut in den großen Konstrukten gibt's Programmmanager, da gibt's Projektleitertechnische Projekte und ich hab gerade so diesen Dreiklang genannt aus Skills-Fachlichkeit, Technik und auch Kundverständnis und Projektleitungskills die da zusammenkommen.

00:44:25: Jetzt ändert ihr nicht nur was bei diesen tausend Leuten, euer ASCII-Team.

00:44:30: Sondern ihr ändert wirklich etwas, das man eben erzählt an der Aufbauorganisation selber und den Strukturen?

00:44:36: Was ändert ihr da?

00:44:39: Wir haben uns vor ein paar Jahren mal aufgestellt für einen Wachstumsheld.

00:44:45: Adesso hat immer so einen Wachtungsgehen gehabt.

00:44:48: wir sind immer überproportional zum Markt hingewachsen.

00:44:52: Und jetzt müssen wir mal gucken, welche Marktveränderung gibt es denn da gerade?

00:44:56: und ich glaube dass der Markt nicht in dem Maße in Personal wachsen muss wie er das in den letzten Jahren getan hat.

00:45:05: Also du glaubst schon es wird mehr Software entwickelt aber das heißt nicht, dass ihr größer werdet?

00:45:09: Doch!

00:45:10: Wir werden größer und wir wachsen derzeit auch weiter aber nicht in die Maße wie wir in zweistelligen Zuwachsraten in den Letzten Jahren beispielsweise gewachsen sind sondern ich glaube da wird höher werden.

00:45:22: Wir werden mehr Software entwickeln, aber wir werden eben weniger Leute dazu brauchen.

00:45:27: also nicht weniger im Sinne von absolut weniger sondern weniger im Wachstum.

00:45:33: und wenn wir uns irgendwann mal aufgestellt haben für eine Organisation die vielleicht zwanzig tausend Mitarbeitende umfassen kann in der Führungsstruktur und den Hierarchiebenen dann ist das etwas was einfach ein Stück weiter in die Zukunft gerückt ist und deswegen werden wir da auch eine Verschlankung vornehmen.

00:45:51: Übrigens ohne irgendwelche Mitarbeitende zu kündigen, sondern die sehr gezielt einzusetzen.

00:45:57: und das ist ein zweites Momentum was glaube ich wichtiger wird, die Kunden zu verstehen in Kundennähe zu sein, eine Kundenorientierung zu haben wenn wir gerade festgestellt haben dass wie wird vielleicht ein Stück weniger wichtig in der Zukunft?

00:46:14: Ich formuliere es mal vorsichtig wir wissen halt nicht wo die Reise hingeht.

00:46:18: Da ist das große Moment um ja, dass was ich muss verstehen.

00:46:22: Was will ich da eigentlich tun?

00:46:23: Was sind meine Ziele?

00:46:24: wie funktioniert dieses Business?

00:46:25: Wie ist der Markt gestaltet?

00:46:27: Wohin will diese Fachapplikation eigentlich hin?

00:46:30: Was zeichnet sie aus?

00:46:32: und da sind wir Gott sei Dank immer als fachlich aufgestellter Dienstleister in den Branchen schon immer so gewesen, dass wir gesagt haben.

00:46:42: Wir sind nicht technischer Dienstleisters.

00:46:44: Nee, wir wollen das Business unseres Kunden unterstützen in der jeweiligen Branche und ich glaube, das wird ein Moment was noch noch wichtiger

00:46:50: wird.".

00:46:51: Wie versucht ihr das in der Organisation den Leuten beizubringen?

00:46:53: Also wie baut ihr die Organisation um damit Leute das besser verstehen in Zukunft?

00:46:58: Ich habe vorhin gesagt beispielsweise mit dem ASCII-Bereich, der dann strahlt sozusagen auch wieder auf die Gesamtorganisation mit der Verschlankung sozusagen Ebenen, um das auch ein Stück schneller zu gestalten.

00:47:11: Was

00:47:11: heißt Verschlankungen in den Ebenern?

00:47:13: Wir werden das von fünf auf drei Ebener verschlanken.

00:47:18: Die Hierarchie-Ebenen wirklich.

00:47:20: Und das führt glaube ich wieder zu mehr Geschwindigkeit.

00:47:24: Das heißt da fallen Stellen weg oder Leute die jetzt eine Führungsverantwortung haben, haben wir dann in Zukunft keine mehr?

00:47:32: Genau, ich zum Beispiel.

00:47:34: Ich werde ab dem ersten Ersten in eine Vollzeit City-Auchstelle übergehen was bisher so ein Teilzeitstelle war.

00:47:42: aber wir glauben und ich glaube das auch dass es in Zukunft gerade in dieser Transition einfach voller Aufmerksamkeit erfordert um halt diesen Change aktiv gestalten zu können.

00:47:53: Was mich beschäftigt vielleicht hast du deine Antwort drauf?

00:47:55: Klar du siehst immer den technischen Teilen und die technische Struktur.

00:47:59: Was mich beschäftigt als Unternehmer ist, wir haben ähnlichen Situationen wie wir waren immer auf Wachstum ausgelegt und wir sind auch in wahnsinnigen Wachsumsraten irgendwie gewachsen.

00:48:08: Und sehen jetzt dass wir das zumindest im Personal eben auch so vermutlich in der Zukunft nicht mehr wie wir die Pläne hatten eben darstellen können.

00:48:17: Jetzt hat man aber als Organisationen, die immer gewachsen ist eine wachstums DNA.

00:48:24: Das heißt Man verspricht den Mitarbeitenden ja auch was und die Mitarbeiter identifizieren sich auch mit der Organisation, weil sie wächst.

00:48:34: Und das ist ja auch ein Zeichen von Erfolg.

00:48:38: Wie ändert man diese DNA in der Organisation?

00:48:41: Das beschäftigt uns tatsächlich.

00:48:42: wenn man immer eine Karotte vorne vorgehalten hat gesagt Ja nächstes Jahr mal wieder zwanzig Prozent mehr und zwanzi Prozent mehr.

00:48:48: Man kann es nicht mehr einlösen.

00:48:49: dann muss man überlegen Was ist das Ziel der Purpose den man den Mitarbeitenden dann gibt.

00:48:59: Und das ist tatsächlich nichts Neues, sondern etwas in dem wir jetzt schon ein paar Jahre arbeiten?

00:49:04: Wir haben das mal Initialwährungsreform genannt und das war so das Momentum wo wir von KPIs die Personen bezogen waren, die Wachstum an erster Stelle hießen

00:49:18: usw.,

00:49:19: für die Führungskräfte eben auch hingegangen sind zu der Bedeutung eben auch des Ergebnisses.

00:49:25: Ja, was erziele ich eigentlich damit?

00:49:26: Wie ist man das?

00:49:28: In Euro!

00:49:29: Deswegen

00:49:30: heißt es auch Währungsreform und nicht mehr Personentage oder reine Auslastung sondern tatsächlich eben wertbezogen.

00:49:37: welches Ergebnis erziehe ich denn eigentlich.

00:49:38: Das werden wir halt weiter treiben und das Momentum wird nicht mehr sein möglichst schnell in der Mannschaft zu wachsen sondern eben auch mit der Tätigkeit ein Wert zu erzielen.

00:49:49: So dass ist immer das Versprechen IT-Dienstleister, ich kenne das ja nun selber aus der Organisation.

00:49:54: Dass man sagt Ja weil wir jetzt schneller sind und wir schaffen aber viel mehr Wert in der Zeit Rechnen wir am Ende auch nicht mehr Time and Material ab Weil unser Business war immer Wir verkaufen Mitarbeiter X Team Y für so und zu viel Sprint oder so und so viele Tage.

00:50:10: Am ende hat dieses Geschäftsmodell ausgedient.

00:50:17: Ich glaube es wird uns einfach noch ein paar Jahre begleiten Und ich weiß auch gar nicht wie lange, also wie viele Jahre tatsächlich.

00:50:23: Einfach weil das so eine Grundfeste ist glaube ich die uns einfach über Jahrzehnte eben auch geprägt hat.

00:50:30: aber ich kann mir auch vorstellen und wir sehen das an Stellen dass alternative Modelle wie der Festpreis beispielsweise wieder ne Rolle spielt oder was wir kannten als Agila-Festpreis vielleicht jetzt so eine Art agentischer Festpreis wird.

00:50:48: Also über einzelne Zyklen, über einige Features beispielsweise hinweg dann eben auch den Wert festzuhalten oder den Aufwand fest zu halten oder beispielsweise value basierte Modelle wo wir einen Value Share mit dem Kunden haben.

00:51:03: Wir sind ja wirklich häufig sehr nah an dem Kund Business.

00:51:07: also wir sind nicht technischer Dienstleister sondern wir sind schon so ein Stück strategischer Dienstleister, Partner an der Seite unserer Kunden.

00:51:16: Und da macht es natürlich auch Sinn das unsere Ziele gar nicht.

00:51:20: nur ist ein Stück Technik da irgendwie hinzustellen.

00:51:22: ich glaube heute darf sich halt in dieser Unklarheit wo geht dieser Prozess eigentlich hin?

00:51:26: keiner mehr hinter Techniken verstecken sagt der CTO von Alessu.

00:51:31: Sondern wir müssen sehen, welche Werte schaffen wir denn da eigentlich mit.

00:51:34: Und deswegen ist ein Value-Share Modell also was erzielen wir denn damit?

00:51:38: Was erwirtschaftet der Kunde eigentlich mit unserer Lösung?

00:51:41: Das sind spannendes Modell eben auch für uns.

00:51:44: Was würdet ihr bevorzugt momentan wenn ein kunde anfragt es tatsächlich würde dir lieber Time Material anbieten oder lieber Festpreis?

00:51:53: Naja ich würde mal sagen kommt auf den Kontext an.

00:51:57: nicht jeder Kontext ist fest preisfähig.

00:52:00: Was macht ein Kontext aus, der festpreisfähig ist?

00:52:03: Na ja man muss schon eine Kalkulation zugrunde legen können.

00:52:06: So wenn ich diese Spezifikationsbasis einfach gar nicht habe die kann ja höchst unterschiedlich aussahen.

00:52:12: die kann sein Ich will die Anwendung in anderer Technologie haben Die kann aber auch sein.

00:52:16: hier ist ein Stück Spezikation Lasten heft whatever oder wir sind schon in dem Kontext wissen wohin der kunde Steuern möchte und haben das im Kopf Und können das so manifestieren.

00:52:29: Dann trauen wir uns auch einen entsprechenden Festpreis.

00:52:32: Wenn das so vage nicht beschrieben ist, dann muss man entweder eine Vorphase machen ums Festpreist fähig zu machen oder man startet tatsächlich mit einem T&M-Projekt und sagt dann zu einem gewissen Zeitpunkt, okay jetzt können wir

00:52:42: es überführen.

00:52:44: Wir merken auch wie trauen uns eher in die Festpreise.

00:52:46: tatsächlich weil wir auch schneller und das hast du eben schon geschildert überhaupt sehen können den Bedarf bemessen können Kontext zur Verfügung stellen und besser schätzen können als wir's vorher konnten einfach weil wir mehr Kontext erfassen können heute als wir das früher konnten.

00:53:03: deshalb trauen wir uns tatsächlich auch mehr an Festpreisprojekte aber Auch nicht in jedes Sinn.

00:53:08: Ja, tatsächlich.

00:53:08: Also ich finde da hat die Argentische Entwicklung oder das Argentische Zeitalter die Trends schon ziemlich auf den Kopf gestellt.

00:53:17: Wenn vorher vielleicht auch ein Trend der Software hatten zu... Plattformlösung zu Standardsystemen, dann hat sich das plötzlich ja umgekehrt in Richtung wieder des Custom Developments und der Individualsysteme.

00:53:30: Weil die einfach so viel günstiger geworden sind sowie schneller geworden sind und natürlich im ihrer Spezialisierung das Business des Kunden wieder sehr viel zielgerichteter unterstützen können.

00:53:41: Das ist eine völlige Umkehr!

00:53:42: Und auch der Trend von Begehen in T&M und ANU-Modelle usw.

00:53:48: Das Wiederaufleben des Festpreises zu erleben, das ist halt etwas was durch die agentische Zeitalter eigentlich der Weg wurde.

00:53:54: Noch mal kurze Rückfrage zu dem, was du gerade gesagt hast?

00:53:56: Ist es das Ende der fertigen oder der SARS-Software da draußen?

00:54:03: Also wir sehen dass sich die SARS Hersteller natürlich auch alle rüsten.

00:54:08: Ne jetzt war keine Plattform Kennt man dazu genüge und natürlich auch versuchen, dieses agentische Moment sozusagen auf dieser Plattform zu leben und zu nutzen.

00:54:19: Aber es ist schon eine berechtigte Frage also wenn ich heute gucke wie sind denn unsere Kosten die wir ausgeben beispielsweise im Entwicklungsbereich dann sind die beispielsweise für Entwicklungssysteme das ist keine Namen aber für klassische unterstützende Entwicklungs Systeme die jeder kennt Ticket Tracking Dokumentationssystem und seit extrem hoch.

00:54:44: Und die Frage ist ja, wie sehr brauchen wir die eigentlich?

00:54:47: Und wie sehr reicht uns eigentlich ein Service der uns das bietet und die ganze Schnittstelle Interfacing da drauf und so weiter braucht?

00:54:53: gar nicht weil die werden sowieso über Agenten bedient und die liefern mir hinter quasi die entsprechende Sicht daraus.

00:54:59: also

00:54:59: das sind schon Fragen die euch stellt in der Organisation.

00:55:01: ich meine klar ihr könnt selber software entwickeln ihr könnt euch diese zwanzig dreißig Prozent die er nachher von sowas wie Atlassian Suite wirklich benutzt könnt ihr euch wahrscheinlich eben selber basteln.

00:55:11: Genau, zumindest mal muss man das betrachten.

00:55:14: also es heißt jetzt nicht einfach dass man jedes Standard System einfach ablösen kann aber man muss glaube ich genauer drauf gucken wie viel welchen Teil der Software nutzt man eigentlich und kann das in Betracht sehen ja und wenn ich damit einem hochspezialisierten individuellen System einfach viel günstiger fahren kann als ich mir das große Standardsystem von dem ich aber nur ein Bruchteile Funktionalität nutze.

00:55:36: dann

00:55:37: Wo muss man das?

00:55:38: Dazu kommen, hat mein Gast gesagt.

00:55:39: Tatsächlich der aus dem großen Konzern kam auch Johnson und Johnson.

00:55:43: er hat gesagt naja bei einer Standard Software ist dazu so die Fragestellung okay wir haben unsere Prozesse zum Teil ja auf diese Standard Software angepasst.

00:55:52: war das überhaupt richtig?

00:55:53: und es ist nicht vielleicht ein Wettbewerbs-Forteil dass wir unseren eigenen individualisierten Prozessen eben auch so durchführen können mit unserer individuellen Software?

00:56:02: weil eine Software und so hat er das auf den Punkt gebracht Die ich kaufen kann, die kann mein Konkurrent eben auch kaufen.

00:56:07: So und deshalb finde ich auch, sprich noch mal vieles auf Nevidual Software weil sie heute günstiger entwickelbar ist.

00:56:14: wir haben bei uns im Haus ein konkretes Beispiel Wir sind lange nicht so groß wie ihr und für uns war das ein Riesen in Weste.

00:56:22: Wir haben eine ISO-Siebenzwanzigtausend Eins Zertifizierung Auch in Ausschreibungsfällen, vor allem auch benötigt.

00:56:29: Als Hygiene-Faktor tatsächlich in der Organisation muss man sich mit Informationssicherheit auseinandersetzen und dafür hat mir eine unterstützende Software eingekauft.

00:56:37: Die kennt man vielleicht die kostete neunzehntausend Dollar im Jahr.

00:56:40: Das war für uns sehr viel Geld!

00:56:42: Und wir haben das Ding für ein Bruchteil des Preises Natürlich nicht so neu entwickelt, wie wir sie eingekauft haben.

00:56:50: Aber die Teile für uns entwickelt, die wir überhaupt benutzt haben von der Software, weil wer benutzt schon den vollen Leistungsumfang dieser fertigen SaaS-Software?

00:56:59: Ja und ich habe vorhin mal von den Grundfreiland gesprochen, die Wir eingezogen haben um uns quasi agentisch als agentische Kampagne aufzustellen Und den AI Hub genannt.

00:57:10: ein anderes Momentum an der Stelle ist beispielsweise der MCP Hub Auf dem planen wir alle internen Systeme oder sagen wir mal die relevanten mit MCP-Servern auszustatten.

00:57:22: Der bietet uns die Compliance und Governance, die wir brauchen um aus den Side Dores, die man da jetzt macht keine Backdorfs zu machen ja also unter den entsprechenden Rechte rollen

00:57:33: usw.,

00:57:33: die vorher auch galten weiter an dieses Demaran treten zu können.

00:57:37: Wir wollen dann nicht so tief heute eintauen als Nerdware.

00:57:39: ich tatsächlich interessiere mich wenn es schafft wie schafft man das?

00:57:44: eine Architektur aufzubauen, die alle Systeme anbindet und trotzdem Governance-Kriterien einhält.

00:57:48: Das ist glaube ich nicht ganz einfach!

00:57:50: Das ist nicht ganz einfacher und das auch echt nichts vorhaben.

00:57:52: und wenn man überlegt wir reden davon Dutzenden von Systemen, die wir halt in der IT haben von SAP-Systemen, von eigenen Entwicklungssystems, von System für XY und Z. Aber mit dem Ziel... die einheitlich beispielsweise mit einem Adesso GPT, wie es bei uns heißt.

00:58:13: Mit einem Frontend auszustatten was dann eben einheitliches Fronten ist.

00:58:17: und da muss ich nicht mehr wissen keine Ahnung die Maske in dem SAP System um eine Prämie freizugeben die ich alle Jahre irgendwie nur benutze Und die sowieso nicht irgendwie intuitiv gestaltet ist.

00:58:29: Wie funktioniert die eigentlich?

00:58:30: sondern Ich habe halt über so einen GPT die Möglichkeit sprachbasiert conversational im Abfrageprozess da die notwendigen Daten einzugehen.

00:58:39: Vielleicht muss man das noch mal erklären, genau da entsteht halt das Problem.

00:58:42: momentan haben wir jede Software, die wir einsetzen nutzt und das kennen viele aus ihren Organisationen auch bietet irgendein agentisches Frontend.

00:58:49: Und irgendeinen Chatbot mit dem ich da kommunizieren kann.

00:58:50: Das Problem ist dass es dazu führt, dass irgendwann der Mitarbeiter oben sieben Lesezeichen in seinem Browser hat und entscheiden muss, mit welchem Agenten bespricht er jetzt was?

00:59:00: Die Idee, die ihr da habt mit dem Hub ist zu sagen Ich habe eine Oberfläche oben drüber und das Ding routet.

00:59:07: im Grunde genommen spricht die entsprechende Software dann auch korrekterweise an.

00:59:13: Nur das Problem, was diese Softwarehersteller haben ist wenn ich die Software irgendwann eh nicht mehr sehe, dann ist natürlich die Frage, wenn sie nur noch eine Datenhalte ist, wofür brauchste überhaupt noch?

00:59:24: Ja genau.

00:59:25: aber wenn ich diese Oberflächen tatsächlich ablösen kann und ich kann das einfach sehr konvinient gestalten ja Der Mitarbeiter gibt einfach nur noch sprachbasiert ein, was er heute getan hat.

00:59:37: Stellt irgendwie in sein Zeiterfassungssystem der kann sich morgens den Platz reservieren bei uns indem der KI sagt such mir einen und ich möchte gerne neben dem sitzen weil mit dem habe ich gestern zusammengearbeitet.

00:59:50: das ist halt viel umgänglicher und ich glaube dass es auch nochmal nen Punkt.

00:59:58: wenn wir von amerikanischen Unternehmen reden müssen wir ja gucken in welchen Bereichen setzen eigentlich KI ein?

01:00:03: Und tatsächlich an erster Stelle mal zu gucken, wo gebe ich wirklich Erleichterung für die Mitarbeitenden?

01:00:09: Wo sind die Prozesse, die wirklich nerven.

01:00:12: Wo kann ich es vereinfachen ist glaube ich viel gezielter als zu gucken wo habe ich die größte Ersparnis.

01:00:19: Damit schaffe ich natürlich auch erstmal eine Bereitschaft des Gesamtunternehmens sozusagen hey das ist ne tolle Technologie, die hilft uns allen weiter.

01:00:26: Gut trotzdem geht's am Ende auch darum dass wir mit der Technologie auch Kosten einsparen müssen.

01:00:30: wahrscheinlich

01:00:31: Ja na klar.

01:00:34: Okay, was ich so zusammenfassend sehe ist es verändert sich bei euch und das ist beeindruckend gegenüber auch vielen anderen Organisationen die wir hier sehen in denen dass in einem viel langsameren Tempo passiert.

01:00:51: Bei uns in der Softwareentwicklung ...wird alles auf den Kopf gestellt, ihr denkt alles neu.

01:00:56: Den gesamten Prozess die Organisation... ...die Aufbauorganisationen wie ihr mit dem Kunden interagiert welche Leute hier einstellt.

01:01:03: ihr müsst alles neu denken wenn ihr seid im Grunde genommen mitten im Prozess.

01:01:07: Ja.

01:01:07: aber jetzt muss man auch einmal sagen Das ist ja nicht so, weil wir jetzt besonders aktiv waren oder besonders schlau und da früh drüber nachgedacht haben.

01:01:15: Sondern es hat uns einfach mal als Erste getroffen.

01:01:18: Die Softwareentwicklung mit dem Programmiersprachen sind nun mal auch irgendwie prädestiniert durch die Sprachmodelle beeinträchtigt zu werden oder unterstützt zu werden.

01:01:29: Oder die Prozesse dazu verändern.

01:01:33: aber ich bin ganz sicher dass wir mal nur ein Beispiel sind.

01:01:37: Ein erstes alle Branchen betrifft.

01:01:41: Und das ist glaube ich noch mal etwas, wo ich echt Respekt davor habe.

01:01:44: wenn ich heute zu einem deutschen sagen wir mal mittelständischen Unternehmen gehe dann versuchen natürlich diese Erkenntnisprozesse den wir durchlebt haben da auch geeignet rüberzubringen.

01:01:58: aber häufig ist die erkenntnis nicht so dass die andere Seite sagt oh richtig!

01:02:02: Wir sind die nächsten jetzt müssen wir was tun sondern es erst einmal.

01:02:07: vielleicht führen wir irgendwann mal einen Chatbot ein und das ist nicht das Niveau, auf dem wir glaube ich mit einem Großteil der Wirtschaft konkurrenzfähig sein werden können.

01:02:18: Ist es ein Problem in Deutschland oder?

01:02:20: Das kann ich dir gar nicht sagen.

01:02:22: aber Ich glaube Wir müssen da auf jeden Fall eine Geschwindigkeit haben die wir heute noch nicht haben.

01:02:28: Du bist für den Publix Sektor bei euch auch zuständig noch mal anders als in der freien Wirtschaft.

01:02:35: Wie kommst du jetzt bei Geschwindigkeit auf Publik?

01:02:37: Das

01:02:38: hab ich mal gehört, dass das eventuell so sein könnte!

01:02:40: Also ich habe mir Publik sehr bewusst übrigens ausgesucht weil ich das klasse finde... Ich bin Bürger und das was wir da tun hat einfach einen direkten Impact auf mein Leben sozusagen und das, was unseren Staat prägt.

01:02:53: aber ja in manchen Bereichen Ist das nicht mit der Geschwindigkeit, wie man sich das wünschen würde?

01:02:59: Weil Prozesse nun mal auch mit Rahmenbedingungen verknüpft sind.

01:03:03: Die es zu wahren gilt.

01:03:05: Wir haben halt eine Compliance Governance die im Publikbereich vielleicht noch einmal eins höher ist.

01:03:10: Die ganzen Regularien Gesetze, die zu beachten sind kann ich privat wirtschaftlich leicht habe.

01:03:15: mehr Bewegungsspielraum kann schneller agieren und entscheiden.

01:03:19: Das geht in Public Mal Nicht so schnell Und das ist natürlich eine Gefahr, dass wir den Public-Bereich der einen Riesennied hat, deren großen Fachkräftemangel hat, dahin zu bewegen.

01:03:33: Weil es keine Frage mehr ist, ob man das irgendwann einführt.

01:03:39: Agentische Softwareentwicklungen und agentische Systeme zur Unterstützung des Public-Geschäfts, sondern das ist ein Muss.

01:03:46: Es wird gar nicht anders gehen!

01:03:48: Und dazu brauchen wir, glaube ich noch ein Stück Bewegung im Publikbereich auch offen zu sein für diese neue

01:03:55: Welt.

01:03:55: Was ist das für eine Bewegung, die wir brauchen?

01:03:57: Sind das einzelne Personen, die mutiger sein müssen oder ist es was anderes?

01:04:02: Wir erleben eine neue Offenheit, darf man glaube ich auch sagen.

01:04:05: Also ich würde mal sagen das der Publikbereich hat er schon erkannt.

01:04:09: Der Publixektor hat es erkannt die Politik hat es auch erkannt dass da was passieren muss.

01:04:13: Ich würde mir immer noch ne größere Geschwindigkeit wünschen gar keine Frage.

01:04:17: aber wir haben doch so ein paar notwendige Veränderungen sei es im Ausschreibungswesen wie sehen heute EVB T-Verträge aus und wie respektieren sie das wo wir vorhin bei token usage beispielsweise vorbeigekommen sind?

01:04:32: das weitere Zusammenarbeiten der föderalen Ebenen, also einmal gemeinschaftlich zu denken.

01:04:37: Diese ganze Systemerneuerung die ich natürlich auch im Publikbereich habe, die kann ich keiner Kommune mehr zu muten.

01:04:49: Es überfordert die Kommune – wir haben ja noch gar nicht über Sicherheit gesprochen – aber die neue Sicherheit, die wir brauchen weil argentische Systeme eben auch Schattenseiten die Patch-Zyklen, die künftig erforderlich werden.

01:05:03: Ich glaube nicht dass es richtig ist, Fachsysteme weiter in Kommunen zu hosten sondern da müssen die föderalen Ebenen enger zusammenrücken und wir müssen sehen wie wir das gemeinsam tun.

01:05:15: So jetzt haben wir, wie gesagt der letzten Stunde sehr detailliert bei euch reingeguckt was sich alles verändert?

01:05:24: Wo ist deine Grenze?

01:05:25: Was ändert sich nicht durch Kaim?

01:05:27: Was bleibt gleich?

01:05:33: Was heißt das, der Menschen?

01:05:37: Ich hadere immer so ein bisschen mit dem Wording Human in the Loop.

01:05:41: Ich glaube es kommt aus wirklich frühen IT-Tagen wo noch Mechaniker sozusagen an ersten Computern Röhren getauscht haben und mit Ölkändchen sozusagen rumlaufen sind um die am Laufen zu halten.

01:05:57: Das trifft glaube ich nicht ganz das Bild, wie ich heute einen Software-Engineer sehen würde.

01:06:02: Sondern ich würde uns heute sehen tatsächlich in der Orchestrierung, in der Steuerung und der Gestaltung dieser Prozesse dass es eher eine höherwertige und abstraktere Tätigkeit die aber nach wie vor erforderlich ist um all das am Laufen zu halten sozusagen insbesondere natürlich in diesen ersten Teilen.

01:06:20: Der Begriff des Spec Driven, Designs und so weiter erlebt auch eine Aufwertung.

01:06:25: Das was wir da eigentlich machen wollen gegenüber dem wie wir das machen wollen erfordert weiter den Menschen- und den Softwareentwickler vielleicht nicht in den Aufgabenspektrumen wie wir ihn aus den letzten Jahren oder Jahrzehnten kannten sondern mit eben neuen Aufgabenfeldern.

01:06:42: aber denen wird es weiter geben.

01:06:44: also dann glaube ich fest dran

01:06:45: Den Mensch wird's weitergeben

01:06:47: den Menschen in dieser Aufgabe zu ergeben.

01:06:49: Ich glaube nicht, dass unser Software-Branche eine aussterbende Industrie ist im

01:06:54: Gegenteil.".

01:06:57: Ja mit diesen hoffnungsvollen Worten Frank bedanke ich mich für dieses sehr intensive und interessanten Einblick bei euch!

01:07:04: Und ich glaube es kann für viele da draußen was bei uns so passiert und ich kann an ganz vielen Stellen zustimmen weil wir genau die gleichen Herausforderungen kleinen haben, die ihr im Großen habt... Beispiel sein, wie du es gerade vielleicht in deinem letzten Frage schon gesagt hast.

01:07:22: Was kommt auf andere da draußen noch zu?

01:07:25: Die nicht so sehr... in der Frontraus stehen, wie wir das vielleicht tun?

01:07:30: Weil unsere Branche einfach so stark momentan von diesem Thema betroffen ist.

01:07:33: Und ich glaube da kann man ganz viel davon lernen, wie ihr gerade darauf reagiert und das fand ich sehr interessant.

01:07:38: Ja

01:07:39: genau!

01:07:39: Wir bieten das allen Kunden an den Dialog einfach diese Erfahrung zu scheren weil ich glaub dass es wirklich ein wichtiges Moment jetzt gar nicht vertrieblich gesprochen sondern wirklich nur dieser Erkenntnisprozess einmal zu sehen.

01:07:50: Wie hat das ein Unternehmen dies jetzt an erster Stelle betroffen hat auch verändert?

01:07:54: welche Maßnahmen haben wir eingeleitet um dann zu gucken Ist das für uns jetzt wichtig?

01:07:58: Man kann auch sagen, wir glauben da noch nicht dran.

01:08:00: Wir haben gerade andere Probleme – alles gut!

01:08:02: Aber das einmal erkannt zu haben ist glaube ich wirklich wichtig und ich glaube sogar einen Schritt weiter sich dazu bewegen um weiter eben vorne mitspielen zu können.

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